INSTITUT FÜR PHILOSOPHIE

Bachelorstudium Philosophie

Änderungen zum WS 2013/14

Bei den Basismodulen im Bereich der Praktischen Philosophie und bei den Aufbaumodulen haben sich Änderungen ergeben, die für alle Studierenden gelten, die in diesem WS ihr Philosophiestudium beginnen. Bitte informieren Sie sich anhand der Modulübersicht und der tabellarischen Übersicht über die Einzelheiten.

In der Randspalte finden Sie jetzt die Bachelorprüfungsordnung vom September 2013, die für alle Studienanfänger des WS 2013/14 gilt, sowie die aktuelle Fassung unseres Modulhandbuchs.

 
Studien- und Prüfungsordnung 2011

Seit der Reakkreditierung unserer Studiengänge zum WS 2011/12 gilt die Prüfungsordnung (PO) 2011.

Es gibt Basis- und Aufbaumodule (siehe neue Modulübersicht). Alle Module setzen sich aus zwei Lehrveranstaltungen zusammen. Die Basismodule sind inhaltlich in vier Bereiche gegliedert. Zu jedem Bereich gehören vier Basismodule. Es gibt also insgesamt 16 Basismodule. Was ihre Bedeutung für die BA-Studiengänge angeht, sind die Basismodule in drei Klassen unterteilt: Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule.

Es gibt zwei Pflichtmodule, die alle Bachelorstudierenden absolvieren müssen: das Modul Grundlagen und das Modul Logik I. Die beiden Lehrveranstaltungen des Moduls Grundlagen werden sowohl im Winter- als auch im Sommersemester angeboten. Das Basisseminar und die Übung Logik I finden dagegen nur im Wintersemester statt. Das Modul Logik I muss mit einer Abschlussprüfung in Form einer Klausur abgeschlossen werden. Da die beiden Pflichtmodule grundlegend sind für das gesamte Philosophiestudium, sollten sie möglichst am Anfang des Studiums absolviert werden.

Im Kernfachstudiengang Philosophie beträgt die Präsenzzeit 44 SWS. Es müssen 8 Basismodule studiert werden, in 7 davon ist eine Abschlussprüfung abzulegen. Einzelheiten sind der tabellarischen Übersicht zu entnehmen. Im letzten Studienjahr sind 3 Aufbaumodule zu studieren, in 2 davon muss eine Abschlussprüfung abgelegt werden. Im Ergänzungsfachstudiengang Philosophie beträgt die Präsenzzeit 28 SWS. Es müssen 5 Basismodule und 2 Aufbaumodule studiert werden (siehe tabellarische Übersicht).

Die zu absolvierenden Basismodule sollen in den ersten vier Semestern studiert werden, eine bestimmte Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben. Es wird dringend empfohlen, die Module Grundlagen und Logik I am Beginn des Studiums zu belegen. Alle Module werden jährlich angeboten, die Pflicht- und Wahlpflichtmodule in folgendem Turnus:

Grundlagen

jedes Winter- und Sommersemester

Logik I

jedes Wintersemester

Erkenntnistheorie

jedes Wintersemester

Ontologie/Metaphysik

jedes Sommersemester

Ethik/Praktische Philosophie      

jedes Wintersemester

Anthropologie

jedes Sommersemester

Antike

jedes Wintersemester

Mittelalter

jedes Sommersemester

Neuzeit

jedes Wintersemester

Gegenwart

jedes Sommersemester

 

Alte Regelung gemäß PO 2004 (gilt nur für Studierende, die vor dem WS 2011/12 begonnen haben)

Der Studiengang Philosophie als Kernfach hat einen Umfang von 54 Semesterwochenstunden (SWS), der Studiengang Philosophie als Ergänzungsfach einen Umfang von 28 SWS. Die Regelstudienzeit beträgt 3 Studienjahre (6 Semester).

Die Inhalte des Philosophiestudiums sind in Module geordnet (siehe Modulübersicht [PDF]). Module umfassen jeweils mehrere inhaltlich zusammenhängende Veranstaltungen und haben einen Umfang von 4 bis 6 SWS. In den Modulen der ersten beiden Studienjahre werden die historischen und systematischen Grundlagen des Fachs vermittelt sowie logische und argumentative Fähigkeiten eingeübt. Dazu dienen Vorlesungen, Seminare und Übungen in Geschichte der Philosophie, Theoretischer Philosophie (Ontologie/Metaphysik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie), Praktischer Philosophie (Ethik, Philosophische Anthropologie, Kulturphilosophie/Sozialphilosophie), Logik und Argumentationstheorie. In den Modulen des dritten Studienjahrs werden teils Themen der Basismodule vertieft, teils Anwendungs- und interdisziplinäre Bezüge hergestellt, z.B. durch Module zur Angewandten Ethik, zur transkulturellen Philosophie oder zur Philosophie des Geistes.

Die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung wird auf der Grundlage einer individuellen Studienleistung durch einen Beteiligungsnachweis bescheinigt. Voraussetzung für die Ausstellung von Beteiligungsnachweisen sind die regelmäßige und aktive Beteiligung an einer Lehrveranstaltung und eine dokumentierte Einzelaktivität (z.B. Kurzreferat, Protokoll, schriftlicher Test).

Die Bachelorprüfung wird studienbegleitend abgelegt. Sie umfasst für Philosophie als Kernfach 8 Abschlussprüfungen zu Lehrveranstaltungen sowie die Bachelorarbeit am Ende des Abschlussjahrs. Wird Philosophie als Ergänzungsfach studiert, umfasst sie 5 Abschlussprüfungen zu Lehrveranstaltungen. Die Abschlussprüfungen zu Lehrveranstaltungen stehen in thematischem Zusammenhang mit Lehrveranstaltungen und werden in Form einer Klausur, einer mündlichen Prüfung, einer Studienarbeit oder einer Hausarbeit abgelegt. Die Abschlussprüfungen im Fach Philosophie als Kernfach entfallen auf Vorlesungen und Proseminare zu den Studiengebieten Elementare Logik, Theoretische Philosophie, Praktische Philosophie und Geschichte der Philosophie sowie auf 4 Seminare in Gebieten nach Wahl. Die Abschlussprüfungen im Fach Philosophie als Ergänzungsfach entfallen auf Vorlesungen und Proseminare zu den Studiengebieten Elementare Logik, Theoretische Philosophie, Praktische Philosophie und Geschichte der Philosophie sowie auf ein Seminar in einem Gebiet nach Wahl.