Wie hoch ist der Matheanteil im Studium

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graf_karsten
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Wie hoch ist der Matheanteil im Studium

Beitrag von graf_karsten » 16. Juli 2008, 15:21

Hi,

ich interessiere mich für Sozialwissenschaften, habe aber ein Handycap: Mathe. Ich habe mir vorgestellt, dass der Matheanteil im Studium vielleicht recht hoch sein könnte - bei Analyseverfahren et cetera.

In einer Mail, die mir das Sekretariat geschickt hat, stand, dass das nicht so wild sei (zwei vierstündige Vorlesungen und eine Prüfung darüber, unterstützt durch Tutorien), aber wenn ich wissen wolle, wie die Studierenden selber den Matheanteil einschätzen beziehungsweise was sie darüber denken, dann solle ich hier nachfragen.

Also? Wäre nett, ein paar realistische Einschätzungen zu hören.

Danke im Voraus.

mk
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Beitrag von mk » 16. Juli 2008, 17:12

Bei Analyseverfahren ist der Matheanteil schon relativ hoch. Ob du das jetzt einfach findest, oder nicht, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber wenn du regelmäßig die Tutorien besuchst und genug für die Klausur lernst, ist das schon zu machen. Ist vielleicht etwas unbequem, wenn Mathe nicht gerade deine Leidenschaft ist, aber da musst du dann eben durch.
Sonst ist unser Studiengang recht freundlich zu Mathemuffeln. Für alle anderen Pflichtveranstaltungen sind spezielle Mathekenntnisse nicht erforderlich.

Ich denke, wenn du dich für Sozialwissenschaften interessierst und dir andere Sowi-Studiengänge an anderen Unis ansiehst, dann findest du bestimmt keinen Studiengang mit einem so geringen Matheanteil. Statt Medien- und Kommunikationswissenschaften findest du da meistens Wirtschaft als einer der drei Bestandteile des Studiengangs. In Wirtschaft muss man dann schon noch etwas mehr als Statistik drauf haben.

Also lass dich von Analyseverfahren nicht zu sehr abschrecken.

Bieni86
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Beitrag von Bieni86 » 16. Juli 2008, 19:46

Mach dir keine Sorgen @GrafKarsten!!

In der Vorlesung wird schon ein wenig mit mathematischen Formeln hantiert aber das sieht alles vieeel schwerer aus als es eigentlich ist!! Es geht im Grunde viel mehr ums Verstehen und Interpretieren der Ergebnisse, also um das was wir Sowis hauptsächlich gerne machen!:-)

Und die Klausuren sind auch relativ gut zu meistern, man muss mehr schreiben als rechnen, und mit ein bisschen Cleverness lässt sich da auch easy eine ganz gute Note rausholen.

Don't worry!!

Wiederholz
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Beitrag von Wiederholz » 16. Juli 2008, 20:04

Die Klausuren in Analyseverfahren sind wahrscheinlich die einzigen während des Studiums, in denen du völlig legal einen Spickzettel mit allen Formeln verwenden darfst. Die Aufgaben werden in den Tutorien vorher auch hundertmal geübt, böse Überraschungen gibts eigentlich nie. Die größte Herausforderung ist, mit dem Rechnen unter Zeitdruck fertig zu werden. Aber mit ein bisschen Vorbereitung kriegt man das eigentlich ganz gut hin. Jedenfalls muss man kein Mathe-Crack sein, um die Klausuren zu bestehen.

dresen
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Beitrag von dresen » 17. Juli 2008, 16:21

Es sind übrigens, anders als im Anfangsposting geschrieben, nicht zwei vierstündige Vorlesungen, sondern EINE vierstündige Vorlesung, die man besuchen muss. Oder, wenn der Stoff auf zwei Semester verteilt wird, zwei zweistündige Vorlesungen.

graf_karsten
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Beitrag von graf_karsten » 17. Juli 2008, 16:59

Cool, danke, das beruhigt mich doch. Und ich hatte gedacht, ich hätte Mathe nach dem Abi hinter mir...

Philipp.H
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Beitrag von Philipp.H » 17. Juli 2008, 17:50

Vielleicht kann ich an dieser Stelle auch mal Werbung für den sehr schönen Kurs "Mathematik für die Sozialwissenschaften" bei Herrn Bauer machen. Der Termin freitags morgens wird es wohl schuld sein, dass wir dieses Semester nur zu Fünft waren, aber in dem Kurs wurde alles Grundlegende aus der Oberstufe (und zum Teil auch aus der Sek I) nochmal wiederholt: Kurvendiskussion, Matrizen, e-Funktion, Wahrscheinlichkeiten, Bruchrechnung ... die ganzen Albträume, die ich zu vergessen gehofft, und dies auch erfolgreich geschafft hatte. Nun ist alles wieder halbwegs ins Gedächtnis zurückgeholt und ich fühle mich relativ gut auf Analyseverfahren vorbereitet. Wenn der Kurs wieder angeboten wird und man etwas Nachholbedarf in Mathe hat sollte man an die Belegung durchaus mal einen Gedanken verschwenden :wink:

sNoOpYdOoH
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Beitrag von sNoOpYdOoH » 17. Juli 2008, 19:04

obwohl ich an dieser stelle anmerken muss, dass dieser kurs leider nicht viel mit analyseverfahren zu tun hat. habe ihn vor zwei semestern auch als "vorbereitung" für analyse gemacht, dafür ist er aber nur bedingt hilfreich.
trotzdem glaube ich, dass man den mathe anteil (wie ja auch alle vorherigen posts sagen) nicht überbewerten sollte.

graf_karsten
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Beitrag von graf_karsten » 17. Juli 2008, 21:05

Gut, all das, was da an Mathe genannt wird, konnte ich früher schon nicht bis gar nicht... aber das liegt natürlich auch am mangelnden Lernen aufgrund meiner Abneigung. Aber für das Studium werde ich das wohl hinbekommen : ).

Kaiehlers
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Re: Wie hoch ist der Matheanteil im Studium-

Beitrag von Kaiehlers » 24. Februar 2016, 12:05

Guten Tag euch,

da es mir so geht wie euch auch und ich ebenfalls über mangelhafte Mathekenntnisse verfüge, :? werde ich durch Mathematik-und Statistikprofis bei Mentorium.de unterstützt.

Zu Beginn haben wir auch so eine Art Repetitorium gemacht und es ist erstaunlich zu sehen, wie schlecht man nach der Schule für ein Studium vorbereitet ist ( zumal man im Studium bei Mathematik/Statistik den Anschluss auch schnell verlieren kann- geht mir zumindest so)

Ich kann auch die Profis und Dozenten dort nur ans Herz legen. Sie nehmen sich Zeit und ich habe zumindest auch meine Ängste überwunden (die mich auch immer gehemmt haben) Mathematik zu verstehen.

Man sollte die Hilfe in Anspruch nehmen bevor es zu spät sein kann...

Mathematik Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung für Studenten

Ein weiteres Mathematik-Nachhilfe-Institut, mit dem meine Freundin gut Erfahrungen gesammelt hat:

Mathematik-Nachhilfe, Crashkurse für Studenten

LG

Lunarhea
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Re: Wie hoch ist der Matheanteil im Studium

Beitrag von Lunarhea » 12. September 2017, 08:12

Mathe erfordert nur eine gewisse Übung und Routine, um das Verhaltensmuster zu verstehen.
Eigentlich bekommt das jeder mit der Zeit hin. Man muss sich halt mal hinsetzen und es versuchen.
Ich würde behaupten daran scheitern leider die meisten schon.

elifi
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Re: Wie hoch ist der Matheanteil im Studium

Beitrag von elifi » 12. September 2017, 11:57

Lunarhea hat geschrieben:Mathe erfordert nur eine gewisse Übung und Routine, um das Verhaltensmuster zu verstehen.
Eigentlich bekommt das jeder mit der Zeit hin. Man muss sich halt mal hinsetzen und es versuchen.
Ich würde behaupten daran scheitern leider die meisten schon.
Ja... Übung macht eben den Meister.
Notfalls kann man sich auch einen Nachhilfelehrer organisieren.
Wenn man den Willen hat es zu schaffen und sich ransetzt, dann schafft man das auch ! :wink:

MountMarcus
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Re: Wie hoch ist der Matheanteil im Studium

Beitrag von MountMarcus » 18. September 2017, 09:37

denke auch dass das absolut machbar ist :D

Jerry
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Re: Wie hoch ist der Matheanteil im Studium

Beitrag von Jerry » 10. November 2017, 16:33

elifi hat geschrieben:
Lunarhea hat geschrieben:Mathe erfordert nur eine gewisse Übung und Routine, um das Verhaltensmuster zu verstehen.
Eigentlich bekommt das jeder mit der Zeit hin. Man muss sich halt mal hinsetzen und es versuchen.
Ich würde behaupten daran scheitern leider die meisten schon.
Ja... Übung macht eben den Meister.
Notfalls kann man sich auch einen Nachhilfelehrer organisieren.
Wenn man den Willen hat es zu schaffen und sich ransetzt, dann schafft man das auch ! :wink:

Da kann ich nur Recht geben!
Ich hatte im Abitur wirklich extreme Probleme mit Mathe.
Hab es dennoch mit viel Arbeit und etwas externer Hilfe sogar relativ gut gemeistert!
Immer schön am Ball bleiben.

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