KOMMUNIKATIONS- UND MEDIENWISSENSCHAFT

Forschungsschwerpunkte

Theorie und Empirie der politischen Kommunikation bilden den Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls. Die Forschung zur Politischen Kommunikation beschäftigt sich mit den Voraussetzungen, Inhalten und Folgen frei zugänglicher Kommunikation über alle Angelegenheiten von öffentlichem Belang. Sie umfasst medienvermittelte und direkte Formen der Kommunikation. Ihr bevorzugtes Studienobjekt ist die kommunikative Dimension der Produktion, Durchsetzung und Vermittlung kollektiv verbindlicher Entscheidungen im demokratischen Gemeinwesen.

Unsere laufenden Projekte ordnen sich aktuell vier Arbeitsfeldern zu: Angst als Inhalt und Effekt politischer Kommunikation / Öffentliche Meinungsbildung zur Digitalisierung von Politik, Wirtschaft und Alltag / Vertrauen und Solidarität als Voraussetzung sozialen Zusammenhalts / Politische Teilhabe durch Online-Medien.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe fühlen sich einem sozialwissenschaftlichen Verständnis der Kommunikationswissenschaft verbunden. Unsere Arbeiten beruhen auf quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung mit Schwerpunkt Umfrageforschung und Feldexperiment. Dem Lehrstuhl ist ein (im Aufbau befindliches) ‚Computational Communication Science Lab‘ (CCSL) angegliedert, in dem zunehmend auch computerbasierte Erhebungsverfahren und interaktive Experimente zum Einsatz kommen.

Ausgewählte Publikationen

Strebel, M., Kübler, D., Marcinkowski, F. (2018) The importance of input and output legitimacy in democratic governance. Evidence from a population-based survey experiment in four West European countries. European Journal of Political Research (https://doi.org/10.1111/1475-6765.12293)

Marcinkowski, Lünich, M., F. Starke, C. (2018). Spontaneous Trait Inferences from Candidates’ Faces: The Impact of the Face Effect on Election Outcomes in Germany. Acta Politica, 53(2), 231-247.

Hasler, K., Kübler, D., Christman, A., Marcinkowski, F. (2016). Over-responsibilised and over-blamed: elected actors in media reporting on network governance. A comparative analysis in eight European metropolitan areas. Policy & Politics, 44 (1), 135-152.

Marcinkowski, F. & Steiner, A. (2014). Mediatization and Political Autonomy: A Systems Approach. In Esser, F. & Strömbäck, J. (Hrsg.) Mediatization of Politics: Understanding the Transformation of Western Democracies. Basingstoke: Palgrave Macmillan. 74-89.