Bachelor-Kernfach
Einige grundlegende Abkürzungen:
EV = Einführungsvorlesung
GK = Grundkurs
Ü = Übung
PS = Proseminar
PjS = Projektseminar
V = Vorlesung
BN = Beteiligungsnachweis (nicht benotet)
AP = Abschlussprüfung (benotet)
SWS = Semesterwochenstunde ( Veranstaltungen haben i.d.R. 2 SWS)
Bachelor-Studierende im Kernfach (KF)
1. Studienjahr (1. und 2. Semester)
Im ersten Studienjahr muss man vier Basismodule sowie das Modul Methoden und Vermittlung belegen. Dabei werden im ersten Semester (Winstersemester) die Basismodule Alte Geschichte und Geschichte der Neuzeit belegt. Im Sommersemester belegt man Geschichte des Mittelalters sowie Osteuropäische Geschichte. Basismodule setzen sich aus einer Einführungsvorlesung und einem Grundkurs zusammen. Die Inhalte der Basismodule werden am Schluss in einer Klausur geprüft, die den Stoff der Vorlesung und der Grundkurse zusammen abdeckt.
Im Modul Methoden und Vermittlung (MMV) muss man die entsprechende Vorlesung (i.d.R. Mittwochs, 14-16h) belegen, die de facto eine Ringvorlesung der verschiedenen Dozenten und Lehrstühle des Seminars ist und jede Woche ein anderes Thema hat. Diese Vorlesung wird jedes Semester angeboten! Am Ende des Semesters findet dann ein kurzes Fachgespräch mit einem der Dozenten statt, ohne vorher bekannt ist, bei wem die Prüfung sein wird. Man muss also auf jedes Thema der Vorlesung vorbereitet sein! Das Fachgespräch wird nicht benotet, man erhält lediglich einen BN. Der zweite Teil des Moduls ist eine Übung. Jedes Semester werden verschiedene Übungen angeboten, die sich für das MMV anrechnen lassen. Auch in diesen Übungen braucht man lediglich einen BN. Es ist euch freigestellt, in welchem der beiden Semester ihr die Vorlesung bzw. die Übung belegt – es ist nur entscheidend, dass ihr am Ende des zweiten Semesters beide BNs erworben habt.
In Kürze:
4 Basismodule ( EV + GK, mit benoteter Abschlussprüfung ) = 16 SWS
1 MMV ( 1 VL + Ü ) = 4 SWS
2. Studienjahr (3. und 4. Semester)
Im zweiten Studienjahre belegt man Aufbaumodule sowie das Praxismodul. Die Aufbaumodule bestehen jeweils aus einem Proseminar sowie einer Übung. Es gibt drei Aufbaumodule, die man belegen muss: Alte Geschichte, Mittelalter und Neuzeit. Das heißt, dass man im Laufe der beiden Semester drei Proseminare (zu jeder Epoche eines) sowie drei zu der jeweiligen Epoche eine Übung belegen muss. In den Übungen erwirbt man wie üblich einen BN, in den Proseminaren muss man eine AP machen, in aller Regel indem man eine Hausarbeit anfertigt. Hausarbeiten sind schriftliche wissenschaftliche Arbeiten mit einem Umfang von etwa 15 Seiten. Das Praxismodul besteht aus einem Projektseminar (auch hier muss man eine AP leisten, allerdings kann es hier sowohl eine Hausarbeit wie auch eine mündliche Prüfung [> 15 Minuten] sein) sowie einem Berufspraktikum. Das Praktikum wird von einem Dozenten betreut und findet außerhalb der Universität statt. Das Praktikum dauert ca. 4 Wochen und wird von daher in der vorlesungsfreien Zeit geleistet.
In Kürze:
3 Aufbaumodule ( PS + Ü, mit benoteter Abschlussprüfung im PS ) = 12 SWS
1 Praxismodul ( PjS + BP ) = 2 SWS + Praktikum
3. Studienjahr (5. und 6. Semester)
Im dritten Studienjahr geht es auf die Zielgerade, man hat hier „nur“ noch zwei Module zu belegen: Die Themenmodule. Bei den Themenmodulen hat man eine gewisse Wahlfreiheit, auch was die Epochen angeht, wichtig ist aber: In einem Themenmodul muss man eine schriftliche AP (Hausarbeit, 15-25 Seiten) machen, im zweiten Themenmodul ist die AP in einer Vorlesung (mündlich! 20-30 Minuten). Diese beiden Veranstaltungen (HS, V) sind also Pflicht, der Rest ist frei kombinierbar. Das Hauptseminar (Themenmodul I) kann durch eine Vorlesung, Übung oder Exkursion ergänzt werden (je mit BN), die Vorlesung (Themenmodul II) kann durch ein weiteres Hauptseminar (diesmal mit BN), eine Übung oder eine Exkursion ergänzt werden.
Im sechsten Semester (Abschlusssemester) ist die Bachelorarbeit vorgesehen (ca. 30 Seiten).
In Kürze:
2 Themenmodule:
TM 1: HS (mit AP) + V od. Ü od. Exkursion = 4 SWS
TM 2: V (mit AP) + HS od. Ü od. Exkursion = 4 SWS
Bachelorarbeit
Insgesamt also: 20 SWS (1. SJ) + 14 SWS (2. SJ) + 8 SWS (3. SJ) + 18 SWS (FüWP) = 60 SWS Studienzeit
Ferner: Im Laufe des Studiums (also alle drei Studienjahre) muss man 18 SWS im FüWP – also dem Fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich – belegen. Hierfür stehen theoretisch alle Veranstaltungen der Uni (selbst aus der Geschichte) zur Verfügung, allerdings ist es ratsam, Seminare und Vorlesungen mit thematischem Bezug zum Studium zu wählen. Es ist beliebt, das Ergänzungsfach durch den FüWP weiter auszubauen. Auch Sprachkurse sind eine gute Möglichkeit, den FüWP zu füllen. Die 18 SWS müssen nicht mit je 6 SWS pro Studienjahr belegt werden, allerdings ist es nicht anzuraten, erst im 4. Semester mit der Wahl der Wahlpflichtkurse zu beginnen.
Sprachanforderungen:
Englisch: 4 Jahre erfolgreicher Schulunterricht
Französisch oder weitere Fremdsprache: 4 Jahre erfolgreicher Schulunterricht.
Falls man die Sprache nicht vier Jahre an der Schule gelernt hat, kann man Sprachkenntnisse über eine an der HHUD bestandene Sprachklausur nachweisen. Dies gilt insbesondere für Muttersprachler, die ihre Sprachkenntnisse anerkennen lassen wollen.
