INSTITUT FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN

Empiriemodul 1: Dissonanzreduktion im sozialen, kulturellen und medialen Wandel

Beim Streben nach der Vermeidung von Dissonanz handelt es sich um einen wichtigen sozialen Mechanismus. Im zweiten Arbeitspaket soll die Theorie der kognitiven Dissonanz  auf die Nutzung von Qualitätszeitungen der Tagespresse angewendet werden. Diese Theorie wurde in der Vergangenheit bereits angewendet, um die Nutzung von Tageszeitungen in Abhängigkeit der Parteipräferenz zu erklären. In diesem Arbeitspaket soll es nun darum gehen, inwiefern die Grundtendenz zur konsonanten Nutzung von täglich erscheinenden Qualitätszeitungen über den Zeitverlauf hinweg konstant geblieben ist oder sich im Zuge sozialen, medialen und kulturellen Wandels geändert hat.