CATI-Telefonlabor
Seit 2011 führt das Institut für Sozialwissenschaften im Rahmen eines computergestützten (CATI) Telefonlabors regelmäßig bundesweite Bevölkerungsumfragen durch. Die Befragungen verfolgen wissenschaftliche Zielsetzungen und sind zugleich Bestandteil der Methodenausbildung der Studierenden. Die Durchführung der Interviews erfolgt auf der Basis zufallsgenerierter Nummern. Mit 44 Arbeitsplätzen nimmt das Telefonlabor des Instituts im bundesweiten Universitätskontext eine herausgehobene Position ein. Es wurde aus Studienbeitragsmitteln zur Verbesserung der praxisnahen Lehre eingerichtet.
Vorläufer des jetzigen Telefonlabors war ein kleiner dimensioniertes Telefonlabor mit 12 Arbeitsplätzen, das 1998 mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW eingerichtet worden war. Mit ihm wurden - in unregelmäßigen Abständen - lokale und bundesweite Befragungen mit verschiedenen inhaltlichen und methodischen Fragestellungen durchgeführt (darunter auch eine vergleichend angelegte medizin-soziologische Studie USA -Bundesrepublik).
Kontakt: Prof. Dr. Karl-Heinz Reuband, Dipl.Sozwiss. Volker Hüfken
Veröffentlichungen und ausgewählte Ergebnisse aus Befragungen, die im Rahmen von Telefonbefragungen des Instituts entstanden sind
Publikationen/Vorträge im Zusammenhang mit aktuellen Erhebungen:
Reuband, K.H.: Vertrauen in die Polizei und staatliche Institutionen. Konstanz und Wandel in den Einstellungen der Bevölkerung 1984-2011, in: Soziale Probleme, 23, 2012, S. 5-39 (Download)
Reuband, K.H,. Punitive attitudes in the German population.The role of instrumental and expressive orientations. Tagung der American Society of Criminology, Chicago 2012
Zu methodischen Fragen von Telefonumfragen liegen mehrere Veröffentlichungen vor. Sie umfassen u.a.:
Hüfken, V., Hrsg., Methoden in Telefonumfragen. Opladen: Westdeutscher Verlag 2000
Reuband, K.H.: Einfluss der Kontaktversuche auf die Struktur der Befragten, in: Stadtforschung und Statistik. Zeitschrift des Verbandes deutscher Städtestatistiker, Heft 1, 2012, S. 28-38
Eine umfassendere Liste der methodischen Arbeiten ist den Veröffentlichungsverzeichnissen von Karl-Heinz Reuband und Volker Hüfken zu entnehmen.


