BILDUNGSFORSCHUNG UND BILDUNGSMANAGEMENT

Abgeschlossene Dissertationen - Zusammenfassungen

Yuqin Yin: Chinese Learners Satisfaction with MOOC: A Case Study (2016)

With the development of the network technology, online learning is becoming more and more popular. Massive Open Online Courses (MOOCs) are a new approach which is going to revolutionise learning. Massive Online Open Course (MOOC) is an online course that is free and open to anyone who wants to register (Butler, 2012). In 2011, the Stanford University launched an online course called “machine learning” which attracted one hundred thousand students. Later, the MOOC platforms such as Coursera, Udacity and edX were established. Under the impact of development of the MOOCs in America, institutions around the world attempted to establish their own MOOC platforms or seek cooperation with existing platforms.  

The rapid development of MOOC provides huge opportunities to the users all over the world and meets a variety of educational demands. Until July 2015, Coursera has attracted more than one hundred million students all over the world. In China, MOOCs have also attracted a large number of students and many Chinese MOOCs projects were carried out. Although the idea of MOOCs has been a popular topic in China, systemic academic researches on a high quality basis turned out to be extremely insufficient. Based on the background, this study focuses on the investigation of experience of the Chinese users who have enrolled in MOOCs. It is learner focused and puts an emphasis on the satisfaction and online learning experience of Chinese learners in the context of MOOC. 

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Petra Arenberg: Präferenzen und Zahlungsbereitschaften für berufliche Weiterbildungsveranstaltungen (2012)

Berufliche Weiterbildung ist für Individuen von hoher Bedeutung. Qualifikationen und Zertifikate determinieren die Einkommenshöhe, den Status und die Berufschancen. Trotzdem gibt es Unterschiede in der Teilnahmeintensität sozialer Gruppen. Die Folge ist eine Bildungsungleichheit im Bereich der Weiterbildung.
Im Zentrum der Fragestellung dieser Forschungsarbeit steht der Teilnehmer, der eine Weiterbildungsveranstaltung auswählt. Primäres Ziel ist die Ermittlung von Präferenzen und Zahlungsbereitschaften für relevante Merkmale von Aufstiegsfortbildungen. Forschungsfragen sind, welche soziographischen Merkmale Präferenzen und Zahlungsbereitschaft von Teilnehmern beeinflussen und inwieweit homogene Zielgruppen auf dem Markt für Aufstiegsfortbildungen bestehen.

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Publiziert als: Präferenzen und Zahlungsbereitschaften für berufliche Weiterbildungsveranstaltungen. Hamburg 2012. 

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Sabine Schomäcker: Schule braucht Langeweile? Über den Nutzen jugendlicher Langeweile für die Schule (2010)

Langeweile: einerseits ein Alltagsphänomen, andererseits ein Tabu innerhalb schulpädagogischer Diskussionen. Als Krise ist die Langeweile ein Indikator für fehlende Sinnbezüge in der Schule und stellt damit ein dominierendes Problem für Schüler- und Lehrerschaft im Unterrichtsalltag dar.
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Publiziert als: Schule braucht Langeweile? Über den Nutzen jugendlicher Langeweile für die Schule. Münster 2011.
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Ilkay Koparan: Peer-to-Peer-E-Mail-Beratung: Eine empirische Untersuchung am Beispiel Youngavenue.de (2011)

Trotz über 15-jähriger Beratungspraxis findet Online-Beratung wenig Anerkennung im psycho-sozialen Bereich und wenig Niederschlag im wissenschaftlichen Bereich. Webbasierte Beratung wird immer noch als "randständige Sonderform" in Fachkreisen mit Skepsis betrachtet. In erster Linie werden diese Beratungsformate mit Face-to-Face-Beratungen verglichen und als unpersönlich und problematisch  eingeschätzt. In den Fachdiskussionen fehlt oft der Vergleich mit etablierten, mediatisierten Beratungen wie der Beratung am Telefon, im Radio und am Fernsehbildschirm.
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Publiziert als: Koparan, Ilkay: Peer-to-Peer-E-Mail-Beratung: Eine empirische Untersuchung am Beispiel von Youngavenue.de. Hamburg 2013.
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Piret Jürgenson: Estlands Jugend auf dem Weg in die Zukunft. Eine explorative Studie über Heranwachsende estnischer und russischer Herkunft (2009)

Am 1. Mai 2004 wurden zehn neue Länder in die Europäische Union aufgenommen, darunter auch Estland. Die Studie konzentriert sich auf den Umgang Jugendlicher mit den daraus entstandenen gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen. Auf Basis einer qualitativen Exploration unterschiedlicher Sozialisationserfahrungen, Werteorientierungen und Lebenssituationen von estnisch- und russischstämmigen Jugendlichen, werden Probleme und Chancen der Lebensführung herausgearbeitet, mit denen pädagogische Praxis und Erziehungswissenschaft in postsozialistischen Staaten konfrontiert sind.
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Publiziert als: Jürgenson, Piret: Estlands Jugend auf dem Weg in die Zukunft: Eine explorative Studie über Heranwachsende estnischer und russischer Herkunft. Hamburg 2010.
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Tabea Raidt: Bildungsreformen nach PISA. Paradigmenwechsel und Wertewandel (2009)

Kompetenzstandards, Vergleichsarbeiten, Evaluation, Bildungsberichterstattung – dies sind die sichtbarsten Folgen des durch PISA angestoßenen bildungspolitischen ‚Paradigmenwechsels’ Anfang des 21. Jahrhunderts in Deutschland. Doch welche tiefergehenden Folgen hat der Paradigmenwechsel für das Bildungswesen und für das Bildungsverständnis? Was sind die Hintergründe und welche Wirkungen ergeben sich daraus? Weiterlesen
Publiziert als: Raidt, Tabea: Bildungsreformen nach PISA: Paradigmenwechsel und Wertewandel. Hamburg 2010.
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Bernd Wiesen: Praktische Philosophie. Entstehung und Wirkungen des neuen Schulfaches in Nordrhein-Westfalen (2009)

Ziel der vorliegenden Studie war die Überprüfung der nachhaltigen Akzeptanz und Bewährung des neuen Schulfaches Praktische Philosophie in NRW. Basis und Vergleichspunkt waren die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Schulversuches.
Ausgehend von einer Analyse der Entwicklung des Schulfaches wurde die erfolgreiche Weiterentwicklung durch eine Erfahrungs- und eine Wirksamkeitsstudie eindrucksvoll belegt. 
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Publiziert   als: Praktischen Philosophie. entstehung und Wirkungen des neuen Schulfaches fin Nordrhein-Westfalen. Berlin 2009.
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Brigitte Eickhorn: Weiterbildung und neue Medien in Räumen unterschiedlicher Siedlungsstruktur - Untersuchungen zum Weiterbildungsverhalten an Volkshochschulen im Fachbereich EDV (2009)

Auf dem Hintergrund vorhandener theoretischer und methodischer Ansätze in der Bildungs­geographie und Erwachsenenbildungsforschung wird die Kern-Hypothese aufgestellt, dass sich das Weiterbildungsverhalten im ländlichen und städtischen Raum unterscheidet und spezifische endogene und exogene Faktoren das Weiterbildungsverhalten bestimmen.  
Ziel der Arbeit ist es, am Beispiel des ausgewählten Fachbereichs EDV an Volkshochschulen das Weiterbildungsverhalten in unterschiedlich strukturierten Räumen zu untersuchen.    Datenmäßige Grundlage bildet die in den Jahren 2003/2004 durchgeführte Befragung von EDV-Kursteilnehmern zu ihrem Weiterbildungsverhalten an fünf ausgewählten Volkshoch­schulen unterschiedlicher Teilräume, die sich vom eher „ländlichen Kreis“ (VHS Brilon, Mars­berg, Olsberg) über den „verdichteten Kreis“ (VHS Möhne-Lippe, der VHS Werl) und „hochverdichteten Kreis“ (VHS Iserlohn) bis zur Kernstadt Dortmund (VHS Dortmund) erstrecken. 
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Publiziert (online) als: Weiterbildung und neue Medien in Räumen unterschiedlicher Siedlungsstruktur. Untersuchungen zum Weiterbildungsverhalten an Volkshochschulen im Fachbereich EDV. 2009.
Erhältlich z.B. über Fachportalpädagogik.de

Ulrike Luise Keller: Quereinsteiger – Wechsel von der staatlichen Regelgrundschule in die Waldorfschule (2008)

Diese Studie setzt an einer Schnittstelle zwischen staatlichem Regelschulsystem und Waldorfschule an. Sie beleuchtet die Schulwirklichkeit an Waldorfschulen und deckt die Schwächen des staatlichen Schulsystems und des tatsächlichen Handelns seiner LehrerInnen auf. Es werden einerseits die Motive von Eltern und Kindern für das Verlassen der staatlichen Regelgrundschule erläutert; andererseits ergibt sich ein deutliches Bild vom Lernen und Leben in der Waldorfschule. Im Rahmen einer Fragebogenerhebung machen 478 Eltern von Quereinsteigern, die zum Erhebungs- zeitpunkt die erste bis fünfte Klasse einer Waldorfschule besuchten, Angaben zu den Veränderungen ihres Kindes nach erfolgtem Schulwechsel sowie zu Fragen ihrer eigenen Zufriedenheit. Im Vergleich der beiden Schulsysteme entwirft die Autorin Merkmale einer “guten” Schule, in der Kinder mit Freude und Erfolg lernen. Abschließende Reformvorschlage richten sich an beide Schulformen.

Publiziert als: Quereinstieger: Wechsel von der staatlichen Regelgrundschule in die Waldorfschule. Wiesbaden 2009. 
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Sylva Panyr (heute Liebenwein): Elterliche Erziehungsstile in den sozialen Milieus. - Eine qualitative Untersuchung über milieuspezifische Erziehungsstile junger Eltern vor dem Hintergrund ihrer Erziehungserfahrung (2006)

Die Arbeit erfasst Erziehungserfahrungen und Erziehungsstile von Angehörigen aller sozialen Milieus auf Basis von qualitativen, problemzentrierten Interviews mit Müttern und Vätern von Kindern im Vorschulalter. Nach einem Blick auf Begrifflichkeiten und aktuelle Erkenntnisse der Erziehungsstilforschung hinsichtlich der Genese und der Auswirkungen von Erziehungsstilen widmet sich Sylva Liebenwein im empirischen Teil der Darstellung, Diskussion und Interpretation der milieuspezifischen Ergebnisse vor dem Hintergrund bereits vorliegender Befunde. 

Publiziert als: Erziehung und soziale Milieus - Elterliche Erziehungsstile in milieuspezifischer Differenzierung. Wiesbaden 2008.
Erhältlich z.B. bei Amazon