INSTITUT FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN

Medien, Politik, Gesellschaft:
Herzlich willkommen auf den Seiten des Instituts für Sozialwissenschaften!

Am Institut für Sozialwissenschaften sind die Fächer Soziologie, Politikwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft integriert – ein deutschlandweit einzigartiger Zusammenschluss, durch den die Wechselwirkungen zwischen Medien, Politik und Gesellschaft sowohl in der Forschung als auch in der Lehre abgebildet werden können.

Das Institut für Sozialwissenschaften bietet drei integrierte Studiengänge an: den BA Sozialwissenschaften - Medien, Politik, Gesellschaft, den MA Sozialwissenschaften – Gesellschaftlicher Wandel und demokratisches Regieren sowie den Master Politische Kommunikation. Zudem können Soziologie, Politikwissenschaft und Kommunikations- und Medienwissenschaft als Ergänzungsfächer im Rahmen eines Kombinationsstudiengangs studiert werden. Die Studiengänge zeichnen sich durch eine starke forschung- und praxisbezogene Methodenausbildung aus. Bestandteil dessen ist auch ein CATI-Telefonlabor.

Der BA Sozialwissenschaften – Medien, Politik, Gesellschaft, einer der ältesten Bachelorstudiengänge in Deutschland, wurde 2003 durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als bester sozialwissenschaftlicher Reformstudiengang ausgezeichnet.

Das gesamte Studienprogramm des Instituts für Sozialwissenschaften hat wiederholt das Gütesiegel des Akkreditierungsrats erhalten und wird im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) auf einem Spitzenplatz geführt. Auch im Forschungsranking des Wissenschaftsrats nimmt das Institut für Sozialwissenschaften mit seiner soziologischen Abteilung einen exponierten Platz ein. Das Institut ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sozialwissenschaftlicher Institute.

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Die Abteilung für Kommunikations- und Medienwissenschaft des Instituts für Sozialwissenschaften trauert um Prof. Dr. Wolfgang Donsbach

Tief bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass Professor Wolfgang Donsbach überraschend am 26. Juli 2015 im Alter von 65 Jahren verstorben ist. Obwohl er nie in Düsseldorf lehrte, gab es verschiedene Brücken zwischen Donsbach und der Düsseldorfer Kommunikationswissenschaft. Gerhard Vowe vertrat Mitte der 1990er Jahre die zweite Professur in Dresden und arbeitete  mit Wolfgang Donsbach eng im DGPuK-Vorstand zusammen. Ohne seinen Rat und ohne seine Unterstützung  wäre die Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ nicht möglich gewesen. Er war Olaf Janduras akademischer Lehrer und Doktorvater. Erst im Februar dieses Jahres diskutierte eine Initiative von Wissenschaftlern um Ralph Weiß mit ihm ein Vorhaben zur Erforschung publizistischer Qualität.

Wolfgang Donsbach begann seine akademische Laufbahn am Mainzer Institut für Publizistik als Schüler von Elisabeth Noelle-Neumann. Er promovierte und habilitierte sich dort. Nach kurzen Tätigkeiten in Dortmund und an der FU Berlin baute er als Gründer und langjähriger Direktor das Institut für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden auf. Erst im März dieses Jahres war er emeritiert worden und hatte seitdem in Dresden eine Seniorprofessur inne.

Wolfgang Donsbach war über viele Jahre ein renommierter, international sichtbarer Repräsentant der deutschen Kommunikationswissenschaft. Er war Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR) und der International Communication Association (ICA). Er war Herausgeber der zwölfbändigen International Encyclopedia of Communication und Verfasser vieler wissenschaftlicher Arbeiten vor allem im Bereich der Journalismusforschung und der Selektion politischer Medieninhalte. Dabei war ihm immer der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis wichtig. Dahinter stand die feste Überzeugung, dass Forschung nicht um ihrer selbst willen betrieben werden darf, sondern sich in den Dienst eines pluralen, demokratischen Gemeinwesens stehen sollte. Aus diesem Anspruch und dieser Motivation heraus, nahm er immer wieder öffentlich kritisch Stellung.

Wir verlieren in Professor Wolfgang Donsbach einen national und international anerkannten Kollegen und geschätzten Ratgeber und Freund. Wir werden ihm ein ehrendes Angedenken bewahren. Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl sind bei seiner Familie.