SOZIOLOGIE

Leben in Hamburg und gesellschaftlicher Wandel

Im Rahmen einer neuen repräsentativen Bevölkerungsbefragung in Hamburg werden die Lebensbedingungen der Bürger und ihre Einstellungen zu aktuellen Themen untersucht. Zu diesen Themen zählen u.a. die Zufriedenheit mit dem Leben in der eigenen Stadt und der städtischen Infrastruktur, die eigene wirtschaftliche Lage, Nutzung kultureller Einrichtungen, Einstellungen zum Tabakgebrauch und Rauchverboten, Kriminalitätserfahrung und Kriminalitätsfurcht.  Die Erhebung knüpft an frühere Studien des Sozialwissenschaftlichen Instituts und erlaubt Vergleiche sowohl mit anderen Städten als auch Vergleiche für Hamburg seit 2001. Die Erhebung wird postalisch durchgeführt.

Ausgewählte ältere und neuere Publikationen, die sich auf Umfragen unter Jugendlichen und unter Erwachsenen in Hamburg stützen

  • Reuband, K.-H.: Devianz, Problemdefinition und institutionelle Reaktion. Ergeb­nisse einer Trendanalyse zum exzessiven Alkoholkonsum Jugend­li­cher, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozial­psycho­lo­gie, 31, 1979, S. 56-78
  • Reuband, K.-H.: Dunkelfeld, Deliktstruktur und Täterbild. Zum Verhältnis von re­gistrierter und nicht­registrierter Kriminalität, in: H.J. Kerner, H. Kury und K. Sessar, Hrsg., Deutsche For­schungen zur Krimi­nali­tätsentstehung und Kriminalitätskontrolle. Bd. 1. Köln: Hey­manns 1983, S. 199-234
  • Reuband, K.-H.: Abhängig vom ersten "Schuß"? Über das Experimentieren Jugendlicher mit Heroin und injektivem Drogengebrauch, in: Soziale Probleme, 2, 1991, S. 189-207
  • Reuband. K.-H.: Soziale Determinanten des Drogengebrauchs. Eine empirische Untersuchung des ­­Gebrauchs weicher Drogen in der Bundesrepublik Deutschland.­­ Opladen: Westdeutscher Verlag 1994
  • Reuband, K.-H.: Opernbesuch als Teilhabe an der Hochkultur. Vergleichende Bevölkerungsumfragen in Hamburg, Düsseldorf und Dresden zum Sozialprofil der Besucher und Nichtbesucher, in: W. Heinrichs und A. Klein, Hrsg., Deutsches Jahrbuch für Kulturmanagement 2001. Band 5. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2002, S. 42-55 (DOWNLOAD)
  • „Law and Order“ als neues Thema bundesdeutscher Politik? Wie es zum Wahlerfolg der Schill Partei in Hamburg kam und welche Auswirkungen dies hat, in: Neue Kriminalpolitik. Forum für Praxis, Politik und Wissenschaft, Heft 1, 2002, S. 8-13
  • Reuband, K.-H.: Städtische Lebensqualität im Urteil der Bürger. Düsseldorf, Hamburg und Dresden im Vergleich, in: G. Kaiser, Hrsg., Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2001. Düsseldorf: Heinrich- Heine-Universität 2002, S. 279-288 (LINK)
  • -  wieder abgedruckt unter dem Titel „Leben in der Großstadt. Hamburger und Dresdener lieben ihre Stadt, Düsseldorfer weniger“,  in: Stadtforschung und Statistik. Zeitschrift des Verbandes deutscher Städtestatistiker, Heft 2, 2003, S. 49-54
  • Reuband, K.-H.: Steigert Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl? Eine vergleichende Studie in west- und ostdeutschen Städten, in: H. Schöch und J.-M. Jehle, Hrsg., Angewandte Kriminologie zwischen Freiheit und Sicherheit. Mönchengladbach: Forum Verlag Godesberg 2004, S. 255-272

  • Reuband, K.-H.: Prävention durch Abschreckung? Drogenpolitik und Cannabisverbreitung im innerdeutschen Vergleich,in:K. Mann, U. Havemann-Reinecke und R. Gassmann, Hrsg.,Jugendliche und Suchtmittelkonsum. Trends - Grundlagen -Maßnahmen. Freiburg: Lambertus 2007, S. 209-227

  • Reuband, K.H.:Warum manche Opernliebhaber keine Operngänger sind, in: Musikforum. Zeitschrift des Deutschen Musikrats, Heft 3, 2008, S. 55-57 (DOWNLOAD)

  • Kulturelle Partizipation als Lebensstil. Eine vergleichende Städteuntersuchung zur Nutzung der lokalen kulturellen Infrastruktur, in: Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft, Hrsg., Jahrbuch für Kulturpolitik 2010. Thema: Kulturelle Infrastruktur. Essen: Klartext Verlag 2010, S. 235-246

  • Reuband, K.H.: How People Learned About the September 11 2001 Terrorist Attack and How It Affected Them. A Study in News Diffusion and Psychosocial Reactions in Germany, in: T. Beckers, K. Birkelbach, J. Hagena und R. Rosar, Hrsg., Komparative empirische Sozialforschung. Wiesbaden: VS Verlag 2010, S. 437-466