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E-Mail Kryptographie (Verschlüsselung)

Dienstliche und private Korrespondenz findet heute in hohem Umfang elektronisch, also durch E-Mail, statt. Da viele, teilweise vertrauliche Nachrichten auf diese Weise ausgetauscht werden, ist es notwendig, sich Gedanken über die Sicherheit der verwendeten Technik zu machen.
Insbesondere die Abhörsicherheit kann mit den üblicherweise eingesetzten Programmen bei dem Versand von E-Mails über das weltweit offene Internet nicht sichergestellt werden. Die ehemalige Initiative Sicherheit im Internet der Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie und des Inneren hatte diese Situation zum Anlass genommen, die Entwicklung und den Vertrieb eines kostenfreien E-Mail-Verschlüsselungsprogramms finanziell und logistisch zu fördern.

Den wohl besten Beweis für die hohe Verschlüsselungssicherheit, die mit dem Programm namens GnuPP erreicht wird, erbrachte die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, indem sie die Entwicklung dieses Programmes zu unterbinden suchte, um die Operationen ihrer Geheimdienste nicht zu erschweren:

"In recent months, the branches of the United States government devoted to intelligence gathering and law enforcement have taken a cautious view of the technology. In May, Attorney General Janet Reno sent a letter to the German government requesting that it restrict the export of so-called open source encryption software like the GNU Privacy Guard."

"..."

"On June 2, the German government issued a broad decision, known "Kryptoeckwertebeschluss", which committed the government to encouraging the development of cryptography. It was largely seen as a rebuff of the United States."

Peter Wayner, The New York Times, 19. November 1999.


Die öffentlich Förderung des GnuPP wurde bereits 2002 eingestellt, daher raten wir Ihnen, eine der Möglichkeiten zu nutzen, die auf der ehemaligen GnuPP-Seite empfohlen werden.