"Fremde" sprachliche Strukturen in Übersetzungen literarischer Prosa
Das Projekt: Fremdes und Unbequemes in übersetzten Texten
Ziel des angestrebten Gesamtprojekts ist die Formulierung konkreter Übersetzungsvorschläge für ausgewählte morphosyntaktische und informationsstrukturelle Phänomene, die bei der Übertragung romanischsprachiger und englischsprachiger literarischer Ausgangstexte ins Deutsche notorisch problematisch sind.
Die Empfehlungen werden als Grundlage für praktische Übersetzungsarbeit verstanden und basieren auf den in der Zielsprache üblichen, präferierten Versprachlichungsmustern. In kontrastiv-linguistischen, empirisch angelegten Analysen sollen diese Präferenzen ermittelt werden.
Die Resultate sollen mit Befunden auslandsgermanistischer Forschung, d.h. mit Befunden aus dem anderen muttersprachlichen Blickwinkel abgeglichen werden, so dass sich eine praktisch erschöpfende kontrastive Darstellung ergibt – ein Ansatz, der in bisher noch nicht konsequent verfolgt worden ist.

