ROMANISTIK IV

Martina Nicklaus - Kommentare zu Lehrveranstaltungen (SS 10)

1. Einführung in die mediale Kommunikation

Mi. 16-18, Geb. 23.21, Raum 2.26 
Beginn: 14.4.2010

Semesterplan

Arbeitsmaterialien: s.u.

Aktion: Fotografierte mediale Kommunikation: 
Senden Sie mir per mail
(nicklausphil-fak.uni-duesseldorfde, Stichwort: Diashow) 1-3 Fotos von Beispielen besonderer Kommunikation oder besonderer medialer Kommunikation, die Ihnen auf dem Campus aufgefallen sind. Vielen Dank!


Kommentar und Literaturangaben:

Verkümmert unsere Kommunikation dank Google, Facebook und Twitter? Haben Medien und deren Kommunikationangebote Einfluss auf unser Verhalten? Leidet Sprache, wenn nur noch RFDI anstatt 'Reif für die Insel' formuliert wird? Vor der Beantwortung dieser Fragen im ersten Teil der Einführung wird zunächst geklärt, welche Kriterien überhaupt erfüllt sein müssen, um von menschlicher Kommunikation zu sprechen, welche Rolle dabei Interaktivität spielt, welche Erfahrungsdimensionen von der Kommunikation betroffen sein können. So kommuniziert der anonyme Blogger, der seinen Lesern täglich vie Bildschirm berichtet, ganz anders als der Small-Talker auf einem Empfang. Andererseits lassen sich zwischen dem Spruch auf einer Klowand und einer knappen SMS einige Gemeinsamtkeiten finden. Geplant ist als Abschluss des ersten Teils der Einführung eine Fotoshow zu außergewöhnlichen Kommunikationsträgern (Medien?) auf dem Campus.     
 

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden zunächst die Begriffe Kommunikation und Medien eingegrenzt, eine rudimentäre Kulturgeschichte der Medien umrissen. Danach werden verschiedenen Kommunikationsmodelle erörtert auch im Hinblick auf die Funktionalität von Medienkommunikation. Anschließend rücken in jeweils einer Sitzung die vier fundamentalen Mediengruppen ins Blickfeld: 1.) die Primärmedien (Menschenmedien und Theater), 2.) die Druckmedien (Brief, Buch, Plakat, Zeitung), 3.) die analogen Medien (Foto, Ton, Film, Fernsehen) und 4.) die digitalen Medien (Computer, WWW, W-Mail, Chat). Untersucht werden dabei diverse Arten des Kommunikationskanals sowie deren unterschiedliche Leistungsvermögen und ihr historischer Wandel.

Hiebel, Hiebler, Kogler, Walitzsch: Die Medien, 1998; UTB 2029.

Teilnahmevoraussetzungen:
keine (empfohlen: Sprach- und literaturwissenschaftliche Grundkenntnisse)

Leistung für einen Beteiligungsnachweis:
regelmäßige und aktive (Hausaufgaben) Teilnahme, bestandener Abschlusstest

Materialien für den sprachwissenschaftlichen Teil:

 

 

 

Hausaufgaben ...

... zum 21.4.2010: Bitte drucken Sie die "Handouts für die Sitzungen" aus!

... zum 28.4.2010:

Lesen Sie den untenstehenden Text und beantworten Sie dann die folgenden Fragen:

Wem steht Lyons mit seiner Definition näher, Pürer oder Watzlawick?

Welches der folgenden Signale ist in Lyons' Sinn kommunikativ:

Sprechen, Gähnen, tröstendes Umarmen, ein Händedruck zum Gruß

Kommunikation ist "[...] die intentionale Informationsübertragung mittels eines eingeführten Signalsystems [...] Ob ein Signal nun kommunikativ ist oder nicht, hängt dann von der Wahlmöglichkteit auf der Seite des Senders ab. Wenn der Sender sich nur in einer ganz bestimmten Weise verhalten kann (d.h., wenn er nicht zwischen alternativen Verhaltensweisen wählen kann), dann kann er offensichtlich durch diese Verhaltensweise nichts kommunizieren. [...]"

(J. Lyons, Semantik, München 1980:45-46)

5.5.: Recruiting Day!

 ... zum 12.5.2010:

Lesen Sie auf dem Handout 2. das erste Zitat von MacLuhan ("Wenn man etwas...."). MacLuhan behauptet dort, Schreiben von Sprache sei weniger körperlich, schneide die Körperlichkeit des Sprechens ab. Was könnte er damit meinen? D.h. was ist am Sprechen naturgemäß körperlich(er)?  

... zum 19.5.2010:

a)
Mit welcher Interpretationsmethode wird ein
(;-)
verstanden? Wie nennt Keller diese Art von Zeichen?

b)
Mit welcher Interpretationsmethode wird ein
"Das habe ich ironisch gemeint!"
verstanden? Wie nennt Keller diese Art von Zeichen?

... zum 26.5.:

In einer informellen face-to-face-Unterhaltung begleiten die Gespächspartner die Äußerungen des Gegenübers oft mit einem "Hmm" + Kopfnicken (ohne den anderen zu unterbrechen). Was wird dem Gegenüber mit diesen Zeichen signalisiert? Warum fehlen solche Zeichen im Chat, in Twitter-Nachrichten und SMS fast gänzlich? Macht solche mediale Kommunikation egozentrisch?

...zum 2.6.:

Bitte bearbeiten Sie die letzte der "Testfragen zur Vorbereitung des Abschlusstests" (siehe oben, unter Materialien...).

 

 

 

 

2. Basisseminar:
Gesprochenes und geschriebenes Französisch

Mi. 14-16, Geb. 23.21, Raum U1.68
Beginn: 14.4.2010

Folgende Teilnehmer sind zur Abschlussprüfung angemeldet:

Ubbens, Wojcik, Kürten, Ndjopjang Tsanang, Hanchi, Horst, Siegers, Borshchevska, Scholz, Hadifi

 

Kommentar:

«Ce qui s'écrit c'est la langue du dimanche et non la langue de tous les jours.»* Was steckt hinter diesem spontanen Sprecherurteil? Woran lässt sich denn die langue du dimanche erkennen? Wie unterscheidet sie sich von der - gesprochenen - langue de tous les jours? Und: ist eine der beiden Versionen des Französischen die bessere? Oder die korrektere? Gibt es vielleicht Zwischenstufen, etwa ein geschriebenes Französisch, das eher an Geplauder erinnert, als an die langue du dimanche?

Im Seminar sollen diese Fragen einerseits auf der Basis von verschiedenen theoretischen Modellen zur Erfassung des Unterschiedes gesprochen-geschrieben, andererseits auf der Basis reichhaltigen Belegmaterials beantwortet werden. Ein besonderer Akzent wird auf den neuesten medial gestützen Manifestationsformen des Französischen liegen; dazu gehören etwa französische Tweets und französische SMS. 

Literaturempfehlung:

  • Blanche-Benveniste, Claire: Le français parlé, Paris 1997
  • Blanche-Benveniste, Claire: Approches de la langue parlée en français, Paris 1997 

 

Teilnahmevoraussetzungen:
- erfolgreiche Teilnahme an der Einführung in das Studium der romanistischen Sprachwissenschaft (Französisch) sowie möglichst auch an der Einführungsvorlesung,
- erfolgreiche Teilnahme an Mündlichkeit I/Schriftlichkeit I (Französisch).

Leistung für einen Beteiligungsnachweis:
regelmäßige und aktive (Hausaufgaben, Minimalprotokoll) Teilnahme, Referat/Päsentation

Form der Abschlussprüfung:
Hausarbeit

Termine (bitte in die Anmeldeformulare eintragen):
Anmeldeschluss für die Abschlussprüfung: 30. Mai 2010
Themenausgabetermin: 17. Juli 2010
Prüfungstermin (=Abgabetermin für die Hausarbeit): 17. September 2010

Materialien:

Semesterapparat (UB)

Semesterplan mit Minimalprotokollen u. Angaben zu den Referattexten

Bibliographie (vollständige Literaturangaben zu Referattexten und zu Texten für die Hausarbeiten)

Korpus zu gesprochenem Französisch:

 

Hausaufgaben ...

... zum 28.4.2010:

Lesen Sie den diesen Text und bereiten Sie eine Antwort (Stichworte reichen!!) auf die folgenden Fragen zum Text vor: 

  • Quel est l'avantage de l'écrit (selon l'opinion traditionnelle)?
  • Quels sont les arguments qui mettent en question cette opinion traditionnelle?

... zum 12.5.2010:

Minimalprotokoll: Rabaa, Horst

Aufgabe:

Lisez attentivement le texte ci-dessous et essayez d'expliquer pourquoi Maria Selig parle - en décrivant la société française du moyen âge - de "sémi-oralité" ou d'"oligolittérarité" (= littérarité de peu de personnes).

"Si nous parlons du rôle de l'écriture dans les sociétés médiévales, il faut aussi préciser qu'elle était le privilège d'un groupe restreint, des clercs, qui dans les sociétés féodales assumaient le rôle d'une élite culturelle. Vu cette faible diffusion des capacités de la maîtriser, il n'est pas étonnant que l'oral ait encore assuré la communication dans de larges secteurs de la vie sociale conférant ainsi à l'écrit un statut certes non marginal, mais tout au moins précaire. On peut désigner cette situation par le terme d'"oligolittérarité" l'envisageant alors du point de vue des cultures écrites d'aujourd'hui. Mais dès qu'on change de persprective et qu'on l'envisage à partir de la situation qui la précède, elle devient "semi-oralité", situation déjà marquée par l'écrit, mais où l'oral domine encore fortement. En tout cas, le moyen âge occupe une position intermédiaire sur l'échelle évolutive qui s'étend des situations d'oralité primaire qui ignorent l'écriture aux sociétés hautement alphabétisées et profondément marquées par une présence quotidienne de l'écrit."

(Maria Selig: "Le passage à l'écrit des langues romanes - état de la question", in: Maria Selig/Barbara Frank/Jörg Hartmann (ed.), Le passage à l'écrit des langues romanes, Tübingen 1993:9-27, hier: 14-15)

zum 19.5.2010:

Minimalprotokoll: Schick, Borshehevska

Lisez attentivement ce texte et répondez aux demandes suivantes:

- Qui utilise la "langue du dimanche" en écrivant?

- Est-ce qu'on peut distinguer le parlé de l'écrit en se fondant sur le critère "+/-spontanéité"?

zum 26.5.2010:

Minimalprotokoll: Siegers, Wojcik

Aufgabe:

Lisez attentivement cet extrait de Blanche-Benveniste 1997 et essayez de décrire la méthode de Biber. Envoyez-moi votre brève description (3 à 4 lignes suffisent) jusqu'à mardi, 12 heures.

zum 2.6.2010:

Minimalprotokoll: Camara, Ossmann

Lesen Sie auf dieser Seite den Text aus B. Müller, Das Französische der Gegenwart und suchen Sie anschließend in den Beispielen für français cultivé bis français vulgaire nach je einem Beleg für fehlende Integration und für metaphorische Ausdrucksweise.

zum 9.6.2010:

Minimalprotokoll: M.N.

Lisez attentivement cet extrait de Blanche-Benveniste 1997 (105-7, forme des sujets pronominale ou nominale) et répondez aux questions suivantes:

- Quelle est la forme typique des sujets grammaticaux dans les textes plutôt spontanés?

- Dans le discours de la pharmacienne (p. 107) on trouve des phrases avec un infinitif qui est seulement indirectement le sujet de la phrase:

... ça peut être super intéressant, d'avoir contact avec le client ...

Reformulez la phrase avec l'inifinitif comme vrai sujet.

und:

Können Sie mir eine RTL-Sendung nennen, wo allemand populaire (oder Schlimmeres) gesprochen wird??

16.6.2010

Minimalprotokoll: Scholz

1. Welches der folgenden sprachlichen Zeichen halten sie für expressiv bzw. für am expressivsten und warum? Oder ist keines dieser sprachlichen Zeichen expressiv?

arbre

enfant

paix

2. Wodurch wird

Trou là là, je suis aux anges
(aus einem Beitrag in einem Forum; être aux anges – etwa: 'im siebten Himmel sein')

expressiver als

Je suis très contente.?

3. Nennen Sie mir zwei Merkmale eines guten handouts.

zum 23.6.:

Achtung, Raumänderung am 23.6.: Das Seminar findet im PC-Pool, Raum 00.91 (Geb. 23.21) statt.

Minimalprotokoll: Ubbens, Tsanang

- Hier können Sie sich Folgen der Sendung "Toute une histoire" ansehen:

http://toute-une-histoire.france2.fr/?page=trouver_une_emission

- Hier finden Sie Beispiele für "Formeln" zur Sitzung:

klicken

- Hier finden Sie Beispiele für den Einsatz des Gesprächswortes "halt" im Deutschen (Ausschnitt aus RTL2, "Frauentausch", Folge 213, Pos. 2.35):

http://www.youtube.com/watch?v=-xv8nco-VsA

 

zum 30.6.:

Minimalprotokoll: Kürten

Lisez attentivement ce texte de Claire Blanche-Benveniste où vous trouverez une liste de fautes grammaticales typiques pour la langue parlée.

  • Essayez de réformuler les trois exemples "J'ai un pantalon…, j'ai une sœur…, Et puis…" en français standard, sans "fautes".
  • Est-ce que les versions avec fautes et vos versions sans fautes fournissent les mêmes informations?  
  • Selon vous, pourquoi est-ce que la langue parlée préfère la version fautive? Est-ce que ces fautes correspondent à des tendances générales de la langue parlée?
  • Les participants Orlov, Camara, Ossmann, Tsanang: S'il vous plaît, envoyez-moi vos réponses jusqu'au 29 juin: 
    nicklaus@phil-fak.uni-duesseldorf.de

 

7. bis 21.7.2010:

Abschlussprojekt:

Gesprächswörter: Signal für Nähesprache?
Eine Analyse am Beispiel der Folge "Une longue amitié peut-elle devenir une belle histoire d'amour?" aus der Nachmittagssendung Toute une histoire (France 2)

Sendung: http://toute-une-histoire.france2.fr/?page=emission&emission=216

Vorlage Abschlusshandout und Transkriptionskonventionen

Projektgruppen:

Gruppe 1. Hadifi, Nagazi, Özen

  • oui, non, tu vois

Gruppe 2: Borshchevska, Hanchi, Horst, Schick

  • voilà, enfin, donc

Gruppe 3: Kürten, Schmidt, Scholz, Ubbens

  • en fait, quand même

 

Gruppe 4: Siegers, Wojcik, Ossmann

  • non mais, mais bon, disons

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Übersetzung Italienisch-Deutsch I
(Erweiterungsmodul und Aufbaumodul)

Mo 11-13, Geb. 23.21, Raum U1.85
Beginn: 12.4.2010

!!! Folgende Teilnehmer sind zur Abschlussprüfung angemeldet:
Heßler, Schmitz, Coenen, Catoglu

!!! An folgenden Terminen wird die Gruppe getrennt: 21.6, 28.6.
Teilnehmer für die Gruppe der Fortgeschrittenen:
Gilles, Kaeferböck, Vinmans, Wendt, Schlüter.

!!! Definitiver Termin für die Abschlussklausur: 12.7.2010

Teilnahmevoraussetzungen:
- erfolgreicher Abschluss des Basismoduls Sprache (Italienisch) bzw.
- erfolgreicher Abschluss des Aufbaukurses Italienisch

Leistung für einen Beteiligungsnachweis:
regelmäßige und aktive (Hausaufgaben) Teilnahme, Abschlusstest

Form der Abschlussprüfung (nur Erweiterungsmodul):
Klausur

Termine (bitte in die Anmeldeformulare für die Abschlussprüfung eintragen):
Anmeldeschluss für die Abschlussprüfung: 30. Mai 2010
Klausurtermin/Termin des Abschlusstests: 12. Juli 2010

Materialien:

 

Hausaufgaben...

... zum 19.4.:

Bitte bereiten Sie einen Übersetzungsvergleich vor:
Ihre Übersetzung - Übersetzungsvorschlag von Herrn Kaeferböck.

Bitte bereiten Sie auch den zweiten Absatz des ausgeteilten Texts vor.

... zum 26.4.:

Bitte bereiten Sie die Übersetzung von Text 2 in den Übersetzungstexten (s.o.) vor:

  • Beantworten Sie dafür zunächst die Fragen, die unter dem Text stehen.
  • Übersetzen Sie dann (so, wie Sie es können, der Text hat Aufbaumodul-Niveau!) den Text bis "ammetterlo".
  • Bereiten Sie einen Übersetzungsvergleich zwischen Ihrer Übersetzung und dem untenstehenden Vorschlag  von Frau Wendt (Vielen Dank, dass Sie sich an diesen Text gewagt haben!) vor:

&

Erlaubt mir niemanden namentlich zu nennen.
Wenn es wahr ist, dass Diskretion eine stets wünschenswerte Tugend ist, was in meinem Fall um so mehr gelten wird, da eine der Figuren dieser Geschichte noch immer lebt.
Was den Protagonisten angeht - ich werde euch nicht langweilen indem ich erzähle wie ich in sein, von zahlreichen Passwörtern geschütztes, Computertagebuch hinein gekommen bin - es ist ziemlich leicht die Aufgabe beizubehalten, die ich auf mich genommen habe, da/weil nahezu jeder ihn den Professor nannte, bis auf einige Ausnahmen seiner Frau, sogar niemand jemals seinen Namen in der Öffentlichkeit aussprach.

zum 3.5.:

  • Gruppe der Fortgeschrittenen: Bitte übersetzen Sie Text 3 in der Liste der Übersetzungstexte (siehe oben unter "Materialien") bis zum gekennzeichneten Abschnitt. Treffpunkt am Montag: unser "alter" Raum U1.85.
  • Gruppe Erweiterungsmodul: Bitte übersetzen Sie Text 4 in der Liste der Übersetzungstexte (siehe oben unter "Materialien") bis zum gekennzeichneten Abschnitt. Treffpunkt am Montag: unser "alter" Raum U1.85.

zum 10.5.:

  • Gruppe Nicklaus: Bitte übersetzen Sie Text 5 in der Liste!

zum 17.5.:

  • Gruppe Nicklaus: Bitte übersetzen Sie Text 5 in der Liste zuende!

zum 14.6.:

Bitte bereiten Sie (soweit Sie können) den vierten Absatz des Probeklausurtextes der fortgeschrittenen Gruppe vor. Der Text ist als Text 7 in der obigen Liste zu finden. Eine Musterübersetzung der ersten drei Absätze ist dort ebenfalls angefügt.  

zum 21.6.:

!!!Aus urheberrechtlichen Gründen muss ich die Liste unserer Übersetzungstexte mit einem Passwort versehen. Das Passwort entspricht meinem Vornamen, Kleinschreibung.

  • Gruppe Nicklaus: Bitte übersetzen Sie Text 7 weiter bis "torno a giocare".
  • Gruppe Hahndorf: Bitte übersetzen Sie Text 8 bis "caropane" (S. 21).

zum 28.6.:

Gruppe Nicklaus: Bitte übersetzen Sie den ersten Absatz von Text 9.

zum 5.7. (beide Gruppen):

Bitte übersetzen Sie Text 11 bis "pietas".

Die Teilnehmer der weniger fortgeschrittenen Gruppe erhalten von mir eine Version des Textes 11 mit weiteren hilfreichen Anmerkungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Einführung in das Studium der romanistischen Sprachwissenschaft
(Französisch, Italienisch, Spanisch)

Fr. 9-11 Uhr
Geb. 23.21, Raum U1.91
Beginn: 16.4.2010

Abschlusskolloquium am 23.7.2010:
Die erfolgreiche Teilnahme am Abschlusskolloquium ist Voraussetzung für den Erwerb eines BN.

Teilnehmer der ersten Kolloquiumsgruppe (9.15-10 Uhr):

Valdes
Lischewski
Valdes
Thiemann
Kaid
Hausmann
Blas Bidsa
Zamouri
Abraham
Makhareischvili

Alle übrigen Einführungsteilnehmer gehören zur zweiten Gruppe (10-10.45 Uhr).

 
Kommentar und Literaturangaben:

Die Veranstaltung versteht sich als Vorbereitung auf das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des sprachwissenschaftlichen Teils des Romanistikstudiums und wendet sich somit an Studierende der Studieneingangsphase. Behandelt werden die Stellung des Französisch/Spanischen innerhalb der romanischen Sprachen sowie die Geschichte des Französischen/Spanischen. Zudem wird ein Überblick über zentrale Theorien, Modelle und Methoden der romanischen Sprachwissenschaft sowie über die verschiedenen Beschreibungsebenen von Sprache (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Wortbildung, Lexikologie, Semantik, Syntax etc.) gegeben.

Teilnahmevoraussetzungen:
Sprachkenntnisse auf dem Einstiegsniveau von Mündlichkeit/Schriftlichkeit 1

Leistung für einen Beteiligungsnachweis:
regelmäßige und aktive (Hausaufgaben, kurze Präsentationen) Teilnahme, bestandenes Gruppenkolloquium

Materialien:

Semesterplan (mit Arbeitsaufgaben und Termini)

Hausaufgaben ...

zum 23.4.:

Im Semesterapparat in der UB zu diesem Seminar von wenigstens einem Buch Autor und Titel notieren!

zum 30.4.:

Bitte bearbeiten Sie die erste Arbeitsaufgabe zum Thema Allgemeine Sprachwissenschaft im Semesterplan (siehe oben).

zum 7.5.:

Bitte suchen Sie wenigstens ein Beispiel für Synonymie (=Bedeutungsgleichheit)  vom Typ dt. sterben - abkratzen oder dt. Semmel - Brötchen oder Gattin - Ehefrau in Ihrer romanischen Sprache. ( = Aufgabe 2 der Arbeitsaufgaben im Semesterplan zu Semantik, siehe oben)

Wie beurteilen Sie das semantische Verhältnis zwischen "Randale"/"Blockade" (rp-online/taz-online zur Situation am 1. Mai in Berlin)? Synonymie??

zum 14.5.:

Bitte überprüfen Sie die Bedeutungen von it. riso bzw. span. llama bzw. frz. raison im einsprachigen Wörterbuch. Welche Bedeutungsangaben werden jeweils gemacht? (vgl. die Arbeitsaufgaben 1, 5, 8 im Semesterplan zu Lexikologie, s.o.)

zum 21.5.:

Versuchen Sie in einem der Einführungsbücher im Semesterapparat der UB, im Kapitel zu Phonetik/Phonologie, in der Tabelle zu den Konsonanten herauszufinden, was für ein Konsonant so beschrieben werden könnte (vgl. Arbeitsaufgabe 1. zu Phonetik/Phonologie im Semesterplan) :

labiodentaler, stimmhafter Frikativ (Frikativ = Reibelaut)

zum 28.5.:

Bitte bearbeiten Sie in der obigen Liste der Arbeitsaufgaben unter Phonetik und Phonologie die Aufgabe 4 oder 5 oder 6, entsprechend Ihrer romanischen Sprache.

It. + Span.: Sofern Ihnen der Phonembegriff noch nicht bekannt ist, brauchen Sie den zweiten Teil der Frage 4 bzw. 5 nicht zu beantworten.

zum 4.6.:

Bitte lesen Sie in Sokol, Französische Sprachwissenschaft (Semesterapparat UB) das Kapitel 6.2.1: Das Modell der traditionellen Grammatik und beantworten Sie die folgende Frage: Welche weiteren Möglichkeiten außer der syntaktischen gibt es zur Kennzeichnung des Wechsels von Satzarten?

zum 11.6.:

Bitte bereiten Sie das Referat zur Geschichte Ihrer romanischen Sprache vor, indem Sie gezielt Material aus den Einführungsbüchern im Semesterapparat der UB zu den folgenden Punkten sammeln und auswerten (verteilen Sie die Aufgaben in Ihrer Gruppe!). Bitte kein Material aus Wikipedia.

Am 11.6. werden die Vorträge + handouts konzipiert, es besteht Anwesenheitspflicht für alle.

Französisch:

  • erstes Dokument der französischen Sprache
  • langue d'oïl / d’oc
  • Altfranzösisch + Skriptae

Spanisch:

  • erstes Dokument der spanischen Sprache (castellano)
  • 1252-84 Alfons der Weise (seine Bedeutung für die Entwicklung des Spanischen)
  • 1492 Nebrija (seine Bedeutung für die Entwicklung des Spanischen)

Italienisch:

  • erstes Dokument der italienischen Sprache
  • Questione della lingua im 16. Jt. und 19. Jt.

zum 2.7. (Italienische Morphologie) und zum 9.7. (Spanische Morphologie) keine Hausaufgaben.

zum 16.7.:

Bitte bereiten Sie die Arbeitsaufgaben so vor, dass problematische Fragen noch vor dem Abschlusskolloquium am 23.7. geklärt werden können.