Laufende Projekte
LeLeCon - Lehr-Lern-Controlling

Lehraufwand webbasierter Innovationen in der Hochschule
- Blended Learning unter Aspekten des Bildungscontrolling -
Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Barz, Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement, Philosophische Fakultät, HHU
Projektteam/-partner: Prof. Klaus-Peter Franz, Lehrstuhl für BWL, insbesondere Unternehmensführung und Controlling, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Prof. Ulrich Decking, geschäftsführender Studiendekan, Medizinische Fakultät, Anna Schwickerath (M.A.), Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement, Dipl.-Kfm. Thomas Schiffer, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Unternehmensprüfung und Controlling, Nora Constanze Vogt, Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie
Finanzierung: BMBF mit Mitteln des Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung, Förderschwerpunkt: Hochschulforschung als Beitrag zur Professionalisierung der Hochschullehre ("Zukunftswerkstatt Hochschullehre")
Laufzeit: November 2008 – Oktober 2011
Intention: Eine große Schwierigkeit für die Umsetzung von zeitgemäßen eLearning-Szenarios im Bereich der Hochschuldidaktik stellen vor allem zwei Argumente auf Seiten der Traditionalisten dar: Erstens sei eLearning nicht lernwirksam, jedenfalls im Vergleich zur Präsenzlehre unterlegen. Zweitens sei eLearning mit sehr hohen Kosten verbunden. Gleichwohl wird sich die Entwicklung zur zunehmenden Einbeziehung von webbasierten Lehrformen nicht umkehren lassen. Bislang müssen valide Befunde zu Kosten und Nutzen - oder anders formuliert: zu Lehraufwand und Lernwirksamkeit von eLearning-Angeboten in unterschiedlichstem Format (vom Computer Based Teaching bis zum Blended Learning Seminar mit teletutorieller Unterstützung) - als Desiderat der Forschung bezeichnet werden. Das vorgeschlagene Forschungsprojekt will die bislang einzig zum Einsatz von eLearning im Unternehmenskontext oder zu Einzelaspekten (z.B. Austausch von Videolectures zwischen Universitäten) vorliegenden Forschungsergebnisse um wichtige empirische Befunde ergänzen.
Forschungsdesign: Das Forschungsvorhaben LeLeCon führt am Beispiel von an der HHU angebotenen Seminarkonzepten einen umfassenden Vergleich des Lehraufwandes von webbasierten Lehrangeboten mit dem Aufwand traditioneller Präsenzlehre durch. Der vergleichend erhobene Arbeits- und Sachmittelaufwand für Konzeption, Erstellung und Durchführung der verschiedenen Lehrformen kann eine exaktere Grundlage für Controlling-Kennzahlen liefern als sie bisher verfügbar sind. Im Zusammenspiel mit der gesondert zu ermittelnden Lernwirksamkeit unterschiedlicher Seminarkonzepte werden damit empirisch fundierte Aussagen zum Hochschul-Controlling möglich. Die detaillierte Erfassung des konkreten Arbeitsaufwands ist die Voraussetzung für eine valide Kostenkalkulation. Die Forschungsergebnisse liefern somit eine wissenschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungsgrundlage zur Lehrgestaltung an deutschen Hochschulen.
Die Betrachtung der Lehrveranstaltungen unter Controlling-Aspekten ist Ausgangspunkt des Forschungsvorhabens. Der Aufwand zur Erstellung, Durchführung und Betreuung der verschiedenen Veranstaltungstypen wird dazu möglichst realitätsadäquat erfasst. Die im Projektverlauf entwickelten Controlling-Instrumente kommen dabei in Präsenz- sowie webbasierten (z.B. Blended Learning) Seminaren dreier Fakultäten (Phil-Fak., WiWi-Fak., Med-Fak.) zum Einsatz. Die erhobenen Kennzahlen der insgesamt 24 Lehrveranstaltungen werden dann in Relation zueinander gesetzt. In die Kostenberechnung fließen neben direkten auch die indirekten Kosten für die Bereitstellung der verschiedenen Seminarsettings ein. Es ist zu erwarten, dass die Projektergebnisse die Perspektiven einer Verankerung praktikabler Controlling-Instrumente und -Ansätze ins allgemeine Hochschulcontrolling wesentlich erweitern.
HeinEcomp - eLearning-Integration an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Finanzierung: Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalens (MIWFT)
Laufzeit: April 2008 - Dezember 2010
Intention und Konzept:
Im Rahmen des mit rund einer Millionen Euro über drei Jahre geförderten Projekts sollen technische, organisatorische und inhaltliche Vorraussetzungen geschaffen werden, um die Präsenzlehre durch multimediales und internetgestütztes Lehren und Lernen zu ergänzen. Der Einsatz dieser zukunftsweisenden Lehrformen soll als maßgeblicher Teil in Curriculum und Prüfungsinhalten verankert werden.
Anreize in Form eines Programms zur technischen und methodisch-didaktischen Unterstützung durch Personal- und Sachmittel oder auch die Vergabe eines Heine Preises für eTeaching sollen Lehrende motivieren, eLearning in ihre Lehre zu integrieren.
Die Universität hatte die Förderung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2005 beantragt. Die von einem eLearning-Team unter Federführung von Prof. Heiner Barz (Erziehungswissenschaft) und Dr. Manfred Heydthausen (Multimediazentrum) konzipierte eLearning-Entwicklungsstrategie hat sich damit unter über 100 Einreichungen durchgesetzt und zählt zu den ca. 20 Vorhaben, deren Realisierung vom BMBF unterstützt wurde. Aufgrund der Förderalismusreform (2006) wird HeinEcomp seit April 2008 vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalens finanziert.
- 1. HeinEcomp-Symposium, Januar 2009
- 2. HeinEcomp-Symposium, November 2009 (Einladung, PDF)
- 23. Mai 2008: Pressemitteilung der Universität Düsseldorf über HeinEcomp
Kompetenzvermittlung und Support im Rahmen von HeinEcomp - eLearning-Integration an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Den Arbeitsbereich "Kompetenzvermittlung und Support" im Rahmen von HeinEcomp hat die Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement übernommen.
Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Barz
Projektteam: Nina Göddertz (M.A.), Timo van Treeck (M.A.), Mirco Wieg (M.A.), Phillip von Schwerin (Studentischer Mitarbeiter)
Aufgabenbereich:
Bereits seit 2001 werden in der Abteilung von Prof. Barz Erfahrungen mit Konzeption und Durchführung sogenannter Blended-Learning Kurse gesammelt.
Das eLearning-Team unter Leitung von Prof. Dr. Barz übernimmt den Aufgabenbereich „Kompetenzvermittlung und Support“ im Rahmen des HeinEcomp Projekts. Als HeinEcomp Frontoffice bietet es Beratung, Schulungen und Unterstützung zur fächerspezifischen Integration von eLearning in die Lehre. Einen Schwerpunkt bildet die Vermittlung von eLearning-Kompetenz durch praxisorientierte Fortbildungen. Die Schulungen richten sich an Lehrende und Studierende aller Fakultäten.
- Zwischenbericht des eLearning Office der Philosophischen Fakultät, Juli 2009
- zur Homepage des eLearning Office der Philosophischen Fakultät
- zur Homepage von HeinEcomp "Kompetenzvermittlung und Support"
- Details zu den angebotenen Fortbildungen
Wissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt „Jedem Kind seine Stimme“

Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Barz, HHU Düsseldorf
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Tanja Kosubek
Finanzierung: Land NRW, Jubiläumsstiftung der Sparkasse Neuss, Musikschule Neuss
Laufzeit: Juni 2009 - August 2010
Projektbeschreibung: Das Modellprojekt „Jedem Kind seine Stimme“ (JeKiSti) an Neusser Grundschulen wurde im September 2007 von der Musikschule der Stadt Neuss ins Leben gerufen. JeKiSti gibt dem regulären Musikunterricht an Grundschulen ein neues Gesicht: Ausgebildete GesangpädagogInnen unterrichten zweimal pro Woche im Tandem mit der Grundschullehrerin zusammen Musik. Durch die Unterrichtselemente Singen, Sprechen, Tanzen und Spiel mit einfachen Rhythmus-Instrumenten sollen den Kindern Sprach- und Singkompetenzen, Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeiten, elementare musikalische Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich der Musikkultur vermittelt werden. Durch die Begegnung mit den Gesangsprofis und das aktive eigene Musizieren sollen die Kinder Musik konkret begreifen und erleben können. Im Schuljahr 2009/2010 findet JeKiSti-Unterricht an 23 Neusser Grundschulen in 113 Klassen des zweiten und dritten Schuljahres statt.
Die Evaluation des bundesweit einmaligen Musikprojektes für Grundschulen übernimmt die Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Heiner Barz. Untersucht werden unter anderem die Förderung und Entwicklung von Musikalität sowie die Auswirkung auf den Spracherwerb und Persönlichkeitsentwicklung durch aktives Musizieren im Rahmen von JeKiSti.
Relevante Aspekte der Evaluation sind im Einzelnen:
- Akzeptanz des JeKiSti-Unterrichts bei allen Beteiligten: Kinder, Eltern, (Musikschul)Lehrer, Öffentlichkeit
- Beobachtung und Dokumentation von Musikalisierungsprozessen einschließlich der hierfür angewandten Unterrichtsmethoden
- Dokumentation von Lernerfahrungen der Kinder im Feld der Musik
- Entdecken und Dokumentieren der Relevanz musikalischer Praxis in der Lebenswelt der Kinder
- Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder
- Herausarbeiten von Erfolgsfaktoren und Identifikation von Problemen des Projekts (insbesondere in der Kooperation von Schulen und Musikschulen bzw. Schul- und Musikschullehrern)
- Generierung von Anregungen für die Optimierung des Projekts
Zur Untersuchung wird eine Methodenkombination von quantitativen und qualitativen Instrumenten (Gruppendiskussionen, leitfadengestützten Interviews und schriftlichen Fragebögen) vorgeschlagen, mittels derer Selbst- und Fremdeinschätzungen erhoben werden.
Eine Pressekonferenz im Neusser Rathaus am 4.2.2010, auf der das Forscherteam gemeinsam mit der Musikschule erste Zwischenergebnisse der Begleitforschung (PPT) vorgestellt hat, ist auf große Resonanz gestoßen. Über die vorgestellten Ergebnisse des Zwischenberichts (PDF) wurde unter anderem in einem Artikel der NGZ (PDF) und des Stadtkuriers (PDF) sowie in einem Beitrag der WDR-Lokalzeit berichtet.
Wissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt „Take-off: Junger Tanz“

Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Barz, HHU Düsseldorf
Finanzierung: tanzhaus nrw mit Fördermitteln der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt von der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Kunststiftung NRW und dem Ministerpräsidenten des Landes NRW.
Laufzeit: Juli 2006 - Dezember 2010
Projektbeschreibung: Das Projekt „Take-off: Junger Tanz – Tanzplan Düsseldorf“ unter Federführung des tanzhaus nrw wird gefördert im Rahmen des „Tanzplan Deutschland“. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturinstitutionen, Schulen, Jugendfreizeitstätten und Dozenten und Choreografen sollen mit diesem Projekt Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersgruppen und Schulformen erreicht und unter Berücksichtigung verschiedener Stile und Methoden tanzpädagogisch gefördert werden.
Das Programm der Begleitforschung und Evaluation des Take-off Projekts umfasst eine Vielfalt an Aktivitäten, die von zwei Fakultäten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf übernommen wurden. Das Team Prof. Bernd Günter und Benita Lipps von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing) legt seinen Forschungsschwerpunkt auf Aspekte der Kooperationsbeziehungen – die Ergebnisse werden in eigenen Berichten dokumentiert. Das Team Prof. Heiner Barz und Tanja Kosubek von der Philosophischen Fakultät (Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement) bearbeitet einerseits Fragestellungen der formativen Evaluation, die für die konkrete Projektsteuerung von unmittelbarem Nutzen sein können. Andererseits werden grundlegende Probleme der Relevanz von Tanz in pädagogischen Zusammenhängen bearbeitet.
Die auf knapp fünf Jahre angelegte Projektlaufzeit von Take-off bietet dafür ein geradezu ideales Forschungsfeld, weil hier in für die BRD einzigartiger Weise mit der Implementierung einer künstlerischen Ausdruckform in pädagogische Kontexte experimentiert werden kann. Die Evaluations- und Begleitforschungsaktivitäten des Teams Barz/Kosubek erstrecken sich auf alle ins Projekt einbezogenen Personengruppen, also auf Schülerinnen und Schüler, Eltern, Tanzdozentinnen und -dozenten, Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter, sowie in der letzten Projektphase auch auf Personen der Projektperipherie und des Projektumfelds. Erhoben werden nicht nur die Wahrnehmung, Akzeptanz und Bewertung des Tanzunterrichtsgeschehens sowie der Teilhabe an tanzkünstlerischen Produktionen und Projekten. Überprüft werden sollen auch die Wege und Formen wie Tanz sich in der schulischen Wirklichkeit etabliert, welche Auswirkungen auf subjektiv-persönlicher aber auch auf institutioneller Ebene wahrgenommen werden. Die Dokumentation der Wirkungserwartungen ist kein einfaches Unternehmen. Wenn überhaupt, dann ist am ehesten ein Mix aus unterschiedlichen Forschungsinstrumenten in der Lage, Erfolge und Erträge sowie „Risiken und Nebenwirkungen“ des Take-off Projektes abzubilden.
In diesem Sinne wurden sowohl schriftliche Fragebögen für größere Repräsentativstichproben entwickelt als auch Explorationsleitfäden für tiefer gehende mündliche Interviews mit ausgewählten Gesprächspartnern von bis zu zweistündiger Dauer. Weiter wurde eine Gruppendiskussion (Fokusgruppe) mit den im Projekt eingesetzten, erfahrenen Tanzdozenten und Choreographen durchgeführt, ein standardisierter Persönlichkeits- und Kompetenztest eingesetzt und eine kleine Gruppe von Schülern mit einem aufnahmefähigen mp3-Player ausgestattet, auf dem sie in Form eines Audio-Tanz-Tagebuchs jeweils aktuell direkt nach dem Tanzunterricht über ihre aktuellen Eindrücke, Empfindungen und Beobachtungen berichten konnten.
Ergebnisse und Materialien: Die Ergebnisse der Begleitforschung werden fortlaufend in jährlichen Zwischenberichten dokumentiert, die dem Take-off Team zur Verfügung gestellt werden. Es liegen bisher vor:
- Zwischenbericht 2007 (über die Forschungsaktivitäten im Jahr 2006)
- Zwischenbericht 2008 (über die Forschungsaktivitäten im Jahr 2007) inklusive Kurzfassung
Bei Interesse können die Forschungsberichte als pdf bei bildungsforschungphil-fak.uni-duesseldorfde angefordert werden.
Bei verschiedenen Gelegenheiten konnten inzwischen einzelne Ergebnisse der Begleitforschung vor Fachpublikum vorgestellt und diskutiert werden.
- Anlässlich des Symposiums der "Gesellschaft für Tanzfoschung e.V." über "TanzForschung & TanzAusbildung" vom 4. bis 7. Oktober 2007 in der Staatlichen Ballettschule Berlin (Vortrag) sowie
- im Rahmen der Expertentagung des "Bundesverbands Tanz in Schulen" vom 15. bis 17. Februar 2008 im tanzhaus nrw in Düsseldorf (Tagungsdokumentation) wurden erste Ergebnisse der Evaluation vorgestellt.
- Auf der Expertentagung "Tanz in Schulen - Projekte und ihre Kooperationspartner" des "Bundesverbands Tanz in Schulen" vom 6. bis 7. März 2009 in München wurde über Ergebnisse zum Thema "Tanzvermittlung und Kooperation" (Vortrag) berichtet.
Die Mitwirkung an diesen Fachtagungen brachte nicht nur wertvolle Anregungen und Vernetzungsperspektiven für die Begleitforschung. Gleichzeitig wurde auch deutlich, wie groß das Bedürfnis in der Gemeinschaft der Tanzinteressierten ist, ihre Arbeit und ihre pädagogischen Erträge wissenschaftlich überprüfen zu lassen.
Am 10.09.2008 fand ein Pressegespräch mit der Präsentation der Zwischenergebnisse (PDF) aus der wissenschaftlichen Begleitforschung statt. "Take-off: Junger Tanz. Tanzplan Düsseldorf" zieht nach zweieinhalb Jahren Zwischenbilanz, dazu erschienen folgende Artikel:
- Artikel in der NRZ "Auch die Kleinsten heben ab" 11.September 2008
- Artikel in der WZ "Tanzen soll ein Schulfach sein" 11.September 2008
Außerdem strahlte 3Sat 2006 eine TV-Doku über ein Tanz-an-Schulen-Projekt in Berlin (35 min) aus.
eLearning im Hochschulbetrieb - Einführungskurse für Lehrende der Philosophischen Fakultät
eLearning bietet...
- die Möglichkeit der raschen Aktualisierung und Ergänzung von bewährten Lehreinheiten
- die Verbindung von Präsenzlehre mit Online-Materialien und Online-Kommunikation („Blended Learning“)
- neue Formen kooperativen Lernens für die Studierenden durch internetgestützte Kommunikation unabhängig von Raum und Zeit
- die Einbindung von multimedialen Elementen, Animationen, Simulationen
- eine Antwort auf von heutigen Studierenden („Google-Generation“) als selbstverständlich angesehene Erwartungen
- den Studierenden zusätzliche Möglichkeiten der Unterrichtsnachbereitung und Prüfungsvorbereitung
eLearning erfordert...
- die Einbindung in didaktisch sinnvolle Seminarkonzepte
- Kenntnisse über Einsatzmöglichkeiten und technische Realisierungsformen
Unser Angebot…
- gibt Ihnen einen Überblick über eLearning-Konzepte und Einsatzmöglichkeiten
- will Ihnen helfen, erste Erfahrungen mit eLearning zu machen
- gibt Ihnen eine Einführung in Aufgaben und Arbeitsweisen bei der Betreuung eines eLearning-Seminars
- ist gegliedert in eine Online-Phase und zwei Präsenztermine
Seminarleitung: Prof. Dr. Heiner Barz und Timo van Treeck M.A.
Details zu den angebotenen Fortbildungen finden Sie hier.
Weitere Informationen zu eLearning an der philosophischen Fakultät finden Sie hier.
Online-Lehrbuch Jugendforschung
Entwicklung, Erprobung und Einführung eines Online-Lehrmoduls
Pädagogische Jugendforschung
Projektleitung: Prof. Dr. Heiner Barz, HHU Düsseldorf
Finanzierung: DLR im Auftrag des BMBF, Bonn
Laufzeit: Oktober 2001 - September 2003
Das Projekt wird nach Ablauf der Projektförderung durch das bmb+f aus Eigenmitteln der HHU Düsseldorf, der LMU München und in Kooperation mit der FH Düsseldorf weitergeführt.
Ziel ist die Entwicklung, Erprobung und Einführung eines Online-Lehrbuchs zur Jugendforschung. Inhaltlich ist eine interdisziplinäre Ausrichtung, zentriert um pädagogisch relevante Problemfelder vorgesehen. Technisch soll ein hypertextbasiertes Online-Dokument entstehen, das Audio-, Video- und Bild-Dateien sowie Hyperlinks beinhaltet. Das Produkt wird zunächst für die Lehrerbildung und das erziehungswissenschaftliche Studium konzipiert. Die zweijährige Laufzeit des Projekts gliedert sich in Entwicklungsphasen, Phasen der parallelen Entwicklung, Erprobung und Evaluation und die Einführungsphase.
Kooperationspartner sind Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Institut für Pädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dr. Thomas Eckert, Privatdozent am Seminar für Philosophie und Erziehungswissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Prof. Dr. Gabriele Gloger-Tippelt, Erziehungswissenschaftliches Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf - damit drei erziehungswissenschaftliche Lehreinrichtungen mit jeweils großem Engagement in der Lehrerbildung. Die Projektleitung und -koordination liegt bei mir. Die Förderung erfolgt durch das BMBF im Rahmen des Programms "Neue Medien in der Bildung". Bewilligt ist zunächst eine zweijährige Laufzeit von Oktober 2001 bis einschließlich September 2003. An der HHU Düsseldorf ist derzeit ein wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen dieses Projektes beschäftigt.
Für die Ausstellung "Zum Sterben schön! Alter, Totentanz und Sterbekunst von 1500 bis heute", die von Frau Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, HHU Düsseldorf, in Kooperation mit dem Museum Schnüttgen konzipiert wurde, entstanden neu entwickelte virtuelle Unterrichtsmaterialien zu den Themen Tod, Sterben und Totentanz. Das während des Förderzeitraums entwickelte Online-Lehrbuch wird weiter in der Lehre an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, und an der Ludwig-Maximilians-Universität, München, eingesetzt. Es wird sukzessive um neue Module erweitert und immer wieder aktualisiert. Seit Sommersemester 2006 werden auch Online-Seminare in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Gisela Losseff-Tillmanns von der Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, durchgeführt. Durch die Kooperation wurde das Angebotsspektrum bislang um Inhalte zu den Themen "Jugendhilfe" sowie "Jugend und Gewalt "erweitert.
IT-Tag an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Am 6. Juli 2000 berichtete Heiner Barz über Idee und Konzeption des Online-Lehrbuchs Jugendforschung und von den bis dato erfolglosen Bemühungen, eine Projektförderung dafür zu erhalten. Am 1. Oktober 2001 war es dann doch soweit: Das Projekt wird seither aus Mitteln des BMBF im Rahmen der Initiative "Neue Medien in der Bildung" gefördert.
- 28. August 2002: Pressemitteilung der Universität Düsseldorf über das Online-Lehrbuch Jugendforschung.
- Zur Homepage des online-lehrbuchs
- Zur Projektseite des Projektträgers
