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| Studienführer Philosophie Universität Stuttgart |
Universität Stuttgart
Institut für Philosophie, Pädagogik und Psychologie
Fachschaft Philosophie
Postfach 10 60 37
D-70049 Stuttgart
Tel. Inst. 0711/121-1420
Menschen | Insgesamt | Frauen | Männer |
HauptfachstudentInnen | 193 | - | - |
NebenfachstudentInnen | 59 | - | - |
ProfessorInnen | 1 | - | - |
PrivatdozentInnen | 3 | - | - |
Sonstige DozentInnen | 12 | - | - |
TutorInnen | 2 | - | - |
| |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Anforderungen | Magister(Hauptfach) | Magister (Nebenfach) | Lehramt |
Studienanfang | ggf. Numerus clausus (abhängig von der Anzahl der Bewerber) | + 2 Fremdsprachen
Scheine Grundstudium | 5, davon 3 qualifiziert | 5, davon 3 qualifiziert | 5, davon 3 qualifiziert |
Zwischenprüfung | Freie Wahlmöglichkeit zwischen | 1. Klausur (2-std.); 2. mündl. Prfg. (30 min.) 3. schriftliche Hausarbeit (Zeit: 8 Wochen) kurze mündl. Prfg.
Hauptstudium | Latinum |
Scheine Hauptstudium | 3 | 2 | 3 |
Promotion | - | - | - |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Veranstaltungen
Vorlesungen: 4
Seminare: 23 (leer)
Tutorien: 2
Bibliothek
| Öffnungszeiten: | Mo.-Do. 9-17 Uhr |
| Arbeitsplätze: | ausreichend |
| Buchbestand: | mittel |
| nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie) | x ja | o nein |
| sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.) | x ja | o nein |
| praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.) | x ja | o nein |
| ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art? | o ja | x nein |
| Wieviele seid ihr? | Kern 6 | Peripherie ? |
| Studentische Veranstaltungen? | Tutorien | |
| Erstsemestereinführung: | ja | |
| Seid ihr chaotisch? | nein |
Prof. Dr. Raffael Capurro
apl. Prof. Dr. Kurt Wuchterl
Geboren 1931. Nach dem Studium der Mathematik, Philosophie und Physik 1958 philosophische Promation bei D. Hendrich und H.-G. Gadamer. 1971 Gymnasialprofessor für Mathematik. 1975 philosophische Habilitation in
Logik und Sprachphilosophie. Mitarbeit bei der Ausbildung von Philosophie-Lehrern an Gymnasien. Ab 1981 apl. Professor für Philosophie an der Universität Stuttgart.
Hauptarbeitsgebiete: Analytische Philosophie und didaktische Vermittlung philosophischer Problemstellungen.
Beide Aufgaben ergeben sich aus der Zielsetzung, verantwortliche Philosophie jenseits modischer Beliebigkeit zu lehren; das Vorbild der analytischen Philosophie zeigt die Möglichkeit prääziser Begrifflichkeit und strenger Argumentation, die sich auch didaktisch sinnvoll vermitteln läßt.
Das Arbeitsgebiet Analytische Philosophie ergab sich aus Fragestellungen der mathematischen Grundlagenforschung (vgl. Preisarbeit über phänomenologische Grundlagen der Mathematik bei der Aristotelean Society in London, Philosophie Naturalis 11/1969), und aus der Beschäftigung mit Ludwig Wittgenstein (vgl. „Struktur und
Sprachspiel bei Wittgenstein“ 1969, Theorie-Reihe im Suhrkamp-Verlag und Wittgenstein Bildmonographie bei Rowohlt, z.Zt. 8. Auflage). In den letzen Jahren steht die analytische Religionsphilosophie im Mittelpunkt (vgl.
„Philosophie und Religion. Zur Aktualität der Religionsphilosophie“, 1981, UTB, und „Analyse und Kritik der religiösen Vernunft. Grundzüge einer paradigmenbezogenen Religionsphilosophie“, 1989, UTB).
Die didaktischen Arbeiten zielen auf eine verständliche Vermittlung philosophischer Gedanken. Zu diesem Zwecke wurden die folgenden beiden Einführungen geschrieben: „Lehrbuch der Philosophie“, 1992, 4. Aufl.,
UTB. und „Grundkurs: Geschichte der Philosophie“, 1995, 2. Aufl., UTB, und „Bausteine zu einer Geschichte der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Von Husserl zu Heidegger“, 1995, Große UTB-Reihe.
Zu Ihren Fragen: Zur Vertiefung solcher Einführungen sind bestens geeignet die Bände 1-3 von „W. Stegmüller: Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie“, Stuttgart. Daßh; es schwer ist, ein einzelnes Werk besonders zu qualifizieren, ist symptomatisch für die Vielfalt philosophischer Forschungen. Um diese Vielfalt am Beispiel einer Synthese aus Philosophie, Wissenschaft und Humanität an exemplarischen Arbeiten verfolgen zu können, sei das beachtliche„Handbuch des pragmatischen Denkens“ in fünf Bänden (Hamburg 1986-1995) von H. Stachowiak erwähnt.
Weitere Professoren: Prof. Dr. Günther Bien (auch Ulm); Prof. Dr. Thomas Gil
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Anneliese Volkmar, August 1996