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Studienführer Philosophie
Universität Stuttgart

Universität Stuttgart
Institut für Philosophie, Pädagogik und Psychologie
Fachschaft Philosophie Postfach 10 60 37
D-70049 Stuttgart
Tel. Inst. 0711/121-1420

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
193
-
-
NebenfachstudentInnen
59
-
-
ProfessorInnen
1
-
-
PrivatdozentInnen
3
-
-
Sonstige DozentInnen
12
-
-
TutorInnen
2
-
-

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang
ggf. Numerus clausus (abhängig von der Anzahl der Bewerber)
+
2 Fremdsprachen
Scheine Grundstudium
5, davon 3 qualifiziert
5, davon 3 qualifiziert
5, davon 3 qualifiziert
Zwischenprüfung
Freie Wahlmöglichkeit zwischen
1. Klausur (2-std.);
2. mündl. Prfg. (30 min.)
3. schriftliche Hausarbeit (Zeit: 8 Wochen) kurze mündl. Prfg.
Hauptstudium
Latinum
Scheine Hauptstudium
3
2
3
Promotion
-
-
-

Veranstaltungen
Vorlesungen: 4
Seminare: 23 (leer)
Tutorien: 2

Bibliothek
Öffnungszeiten:Mo.-Do. 9-17 Uhr
Arbeitsplätze: ausreichend
Buchbestand:mittel

Inhalt

  1. Welche philosophischen Richtungen sind hauptsächlich vertreten?
    Neuaristotelismus (Bien)
    Deutscher Idealismus (Bien)
    Praktische Philosophie (Bien)
    Hermeneutik (Capurro)
    Phänomenologie (Capurro, Wuchterl)
    Semiotik (Karger) (Sprach-)Analytische Philosophie (Wuchterl).

  2. Welche DozentInnen haltet Ihr für besonders erwähnenswert und aus welchen Gründen?
    ---

  3. Welche philosophischen Richtungen fehlen?
    s.o.

  4. Gibt es Veranstaltungen zu
    nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie) x ja o nein
    sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.) x ja o nein
    praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.)x ja o nein
    ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art?
    o ja x nein

  5. Gibt es Tendenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
    Es gibt (bis Ende 1995) den Sonderforschungsbereich 230: Natürlilche Konstruktionen, Leichtbau in Architektur und Natur. Er umfaßt: Naturwissenschaftler, Bauingenieure, Architekten, Biologen und Philosophen.

  6. Fachschaft

    Wieviele seid ihr? Kern 6 Peripherie ?
    Studentische Veranstaltungen? Tutorien
    Erstsemestereinführung: ja
    Seid ihr chaotisch? nein

  7. Darstellung
    Unser Institut liegt ca. 10-15 Minuten von den beiden Uni-Gebäuden Stadtmitte entfernt und ist in einer „Villa“ untergebracht. Die räumliche Atmosphäre ist also recht gut.
    Als Besonderheit muß man wohl die von den Fachschaften Philosophie (Stuttgart + Ulm) herausgegebene Zeitung „Der blaue reiter. Journal für Philosophie“ bezeichnen, an der alle interessierten Studenten mitarbeiten können. Mit ihr leisten wir auf unsere Art unseren Beitrag zum Stichwort „Akzeptanz von Philosophie in der Öffentlichkeit“. Es wird verständlich über philosophische Themen (es gibt Schwerpunkthefte) berichtet und der Versuch unternommen, die Philosophie aus ihrem (universitären) Schattendasein herauszuholen. Die einzelnen Hefte werden von namhaften Künstlern mitgestaltet, und das Layout stammt von „echten“ Graphikern. Der „blaue reiter“ erscheint jeweils zu Semesterbeginn, ist aber auch ganzjährig (immer!) über jede Buchhandlung oder unser Institut (bitte schriftlich: wir leiten die Bestellungen direkt an den Verlag weiter) zu beziehen (Der Preis für’s erste Heft: 10,80 DM).

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

Prof. Dr. Raffael Capurro

  1. M. Heidegger, Hannah Arendt, I. Kant, Platon, Phänomenologie, Hermeneutik.
  2. Platon: Symposion.
  3. P. Hadot: Philosophie als Lebensform.
  4. D. Bougnoux: Sciences de l’information et de la communication (Larousse 1994), ca. 800 S..
  5. Zukunft der Philosophie im Informationszeitalter.

apl. Prof. Dr. Kurt Wuchterl
Geboren 1931. Nach dem Studium der Mathematik, Philosophie und Physik 1958 philosophische Promation bei D. Hendrich und H.-G. Gadamer. 1971 Gymnasialprofessor für Mathematik. 1975 philosophische Habilitation in Logik und Sprachphilosophie. Mitarbeit bei der Ausbildung von Philosophie-Lehrern an Gymnasien. Ab 1981 apl. Professor für Philosophie an der Universität Stuttgart.
Hauptarbeitsgebiete: Analytische Philosophie und didaktische Vermittlung philosophischer Problemstellungen.
Beide Aufgaben ergeben sich aus der Zielsetzung, verantwortliche Philosophie jenseits modischer Beliebigkeit zu lehren; das Vorbild der analytischen Philosophie zeigt die Möglichkeit prääziser Begrifflichkeit und strenger Argumentation, die sich auch didaktisch sinnvoll vermitteln läßt.
Das Arbeitsgebiet Analytische Philosophie ergab sich aus Fragestellungen der mathematischen Grundlagenforschung (vgl. Preisarbeit über phänomenologische Grundlagen der Mathematik bei der Aristotelean Society in London, Philosophie Naturalis 11/1969), und aus der Beschäftigung mit Ludwig Wittgenstein (vgl. „Struktur und Sprachspiel bei Wittgenstein“ 1969, Theorie-Reihe im Suhrkamp-Verlag und Wittgenstein Bildmonographie bei Rowohlt, z.Zt. 8. Auflage). In den letzen Jahren steht die analytische Religionsphilosophie im Mittelpunkt (vgl. „Philosophie und Religion. Zur Aktualität der Religionsphilosophie“, 1981, UTB, und „Analyse und Kritik der religiösen Vernunft. Grundzüge einer paradigmenbezogenen Religionsphilosophie“, 1989, UTB).
Die didaktischen Arbeiten zielen auf eine verständliche Vermittlung philosophischer Gedanken. Zu diesem Zwecke wurden die folgenden beiden Einführungen geschrieben: „Lehrbuch der Philosophie“, 1992, 4. Aufl., UTB. und „Grundkurs: Geschichte der Philosophie“, 1995, 2. Aufl., UTB, und „Bausteine zu einer Geschichte der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Von Husserl zu Heidegger“, 1995, Große UTB-Reihe.
Zu Ihren Fragen: Zur Vertiefung solcher Einführungen sind bestens geeignet die Bände 1-3 von „W. Stegmüller: Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie“, Stuttgart. Daßh; es schwer ist, ein einzelnes Werk besonders zu qualifizieren, ist symptomatisch für die Vielfalt philosophischer Forschungen. Um diese Vielfalt am Beispiel einer Synthese aus Philosophie, Wissenschaft und Humanität an exemplarischen Arbeiten verfolgen zu können, sei das beachtliche„Handbuch des pragmatischen Denkens“ in fünf Bänden (Hamburg 1986-1995) von H. Stachowiak erwähnt.

Weitere Professoren: Prof. Dr. Günther Bien (auch Ulm); Prof. Dr. Thomas Gil


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Anneliese Volkmar, August 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de