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Studienführer Philosophie
Universität Rostock

Universität Rostock
Institut für Philosophie
Fachschaft Philosophie
August-Bebel-Str. 28
D-18051 Hamburg

Inst: 0381/4 98-28 18
FS: 0381/4 98-28 17

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
85
47
38
NebenfachstudentInnen



ProfessorInnen
3

3
PrivatdozentInnen



Sonstige DozentInnen
2,5
1,5
1
TutorInnen
3
3

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt Gymnasiums
Lehramt Haup-/Realschule
Studienanfang
bisher
unent-
schieden
Scheine Grundstudium
4 ET, 4 LS
2 ET, 2 LS
5 ET, 4 LS
3 LS
Zwischenprüfung
Klausur
(2-3 Stunden) und
mündliche
Prfg. (30-45 min)
Hauptstudium
bisher
unent-
schieden
Scheine Hauptstudium
5 ET, 4 LS
3 ET, 1 LS
5 ET, 4 LS
4 ET, 3 LS
Promotion
Latinum
ET: "Erfolgreiche Teilnahme" (Seminar + Referat); LS: "Leistungsschein" (Seminar + Hausarbeit)

Veranstaltungen
Vorlesungen: 4
Seminare: 23
Tutorien: -

Bibliothek Ungeklärt, Bibliothek noch im Aufbau begriffen.

Besonderheiten
In Rostock kann Philosophie als Lehramt auch für Haupt- und Realschulen (nicht nur Gymnasien) studiert werden. Es gibt einen Modellversuch „Philosophieren mit Kindern“.

Inhalt

  1. Welche philosophischen Richtungen sind hauptsächlich vertreten?
    Kritische Theorie/Ethik der Technik - Prof. Heiner Hastedt.
    Kritischer Rationalismus/Ethikbegründung - Prof. Hans Jürgen Wendel.

  2. Welche DozentInnen haltet Ihr für besonders erwähnenswert und aus welchen Gründen?
    Alle sind sehr jung und daher engagiert (was für eine Kausalität!). Man ignoriert unsere Meinung nicht, im Gegenteil. Sie verdienen das Attribut „erwähnenswert“, weil sie alle mit Leibe und Seele dabei sind.

  3. Welche philosophischen Richtungen fehlen?
    Gute Frage! (Logik: Der Rest, der nicht angestrichen ist bei der nächsten Frage und jene, die Ihr vergessen habt aufzulisten).

  4. Gibt es Veranstaltungen zu
    nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie) o ja x nein
    sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.)x ja o nein
    praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.)x ja o nein
    ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art?
    Fernsehen und Philosophie, Philosophieren mit Kindern
    x ja o nein

  5. Gibt es Tendenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
    Ja, wenn auch recht vorsichtig (Ringvorlesung).

  6. Fachschaft

    Wieviele seid ihr? Kern 4 Peripherie 7
    Erstsemestereinführung? ja Vortrag über die demokratische Selbstverwaltung + Kneipenabend
    Seid ihr chaotisch?x ja o nein
    Studentische Veranstaltungen? Vielleicht in Zukunft
    Wir sind so ca. 4 Leute, die Interesse an der „Demokr. Selbstverwaltung“ einer Uni zeigen, der Rest stöhnt nur, tut aber nichts. Wir bleiben trotzdem dabei - unser Idealismus kennt keine Mauern.

  7. Darstellung
    Unser Institut befindet sich in einem ehemaligen Stasi-Haus; Plattenbauweise, die alle Statik verlacht: Es pfeift und zieht gespenstisch - vielleicht sind das auch metaphysische Schergenseelen, die einer Vergangenheitsbewältigung harren?!
    Wir sind leider keine Genießer einer Campus-Uni - die Geisteswissenschaften sind zwar örtlich vereint (leider auch nur örtlich, denn jeder ist fest davon überzeugt, daß sein Fach das einzig wahre sei [?!?]...), aber mit den Medizinern, Informatikern, Biologen etc. fehlt eine außermensaische Kontaktmöglichkeit. Schade. Die Mensa bietet demnächst vorwiegend lokale Gemüseanbauarten (natürlich schon gekocht) an und redet von einer gesunden Zubereitungsweise. Ja, ja - was sonst noch? Das Geschick, gestellt(er) (quatsch) -> ! = Mein Bestand des Geschicks entbirgt sich in seiner Unverborgenheit, um wesentlich im Seienden zu wesen, da das seiende Gestell sich selbst herausfordert, sich anwesend zu bestellen, verschuldet es die (Post)-Moderne. - Einer von zwei Geschickten muß die Post holen. Es heideggert NICHT in HRO, wie schöön!

  8. Welche Frage haben wir vergessen?
    Die Lehrämter haben bei uns viel zu tun. Die Anforderungen des MVP-Kultusministeriums sind für diese schier unmöglich zu erreichen, d.h. einige Seminare werden abgesessen, da ein Studium im eigentlichen Sinne unmöglich wird, da aus zeitlichen Gründen keine Vertiefung denkbar ist.

  9. Bild, Karikatur etc.

Cogito...

Kulturmöglichkeiten
  • Keller
    Bierabend
  • ST-Klub:
    Bierabend
  • Meli
    Bierabend
  • Mensa
    Bierabend
  • Alternative Klubs
    Geschlossen wegen
    Kulturabbau im MVP
  • Kino
    Dumpfe Hits
...ergo sum?

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. Heiner Hastedt - Praktische Philosophie
  1. Adorno, Heidegger, Wittgenstein.
  2. Thomas Nagel: Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie. (Reclam-Verlag) Stuttgart 1990.
  3. Ich kann die Frage nur im Plural beantworten:
  4. Philosophie ist keine esoterische Geheimwissenschaft, deshalb habe ich auch keinen ‘Geheim’tip.
  5. Weshalb gibt es an westdeutschen Massenuniversitäten für Philosophie eine solche katastrophale Vernachlässigung der Lehre?
    Weshalb studieren trotzdem so viele Leute dort und nur so wenige an den zahlreichen kleinen, gut ausgestatteten Instituten in Ost und West?

    Prof. Dr. Hans Jürgen Wendel - Formale Philosophie
  1. Keine. Ich versuche selbst zu denken.
  2. B. Russell, Philosophie des Abendlandes.
  3. -
  4. Das Werk von Hermann Schwitz (Kiel).

Weiterer Professor: Prof. Dr. Michael Sukale - Theoretische Philosophie


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de