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Studienführer Philosophie
Universiät Passau

Universität Passau
Lehrstuhl für Philosophie
Fachschaft Philosophie
Innstraße 51
D-94032 Passau
Tel. Inst. 0851/509-26 20
Tel. Fax.: 0851/509-22 03

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
129
-
-
NebenfachstudentInnen
134
-
-
ProfessorInnen
2
-
2
PrivatdozentInnen
-
-
-
Sonstige DozentInnen
2
-
2
TutorInnen
-
-
-

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang
-
-
existiert nicht
Scheine Grundstudium
3 PS oder Ü
3 PS oder Ü
-"-
Zwischenprüfung
mündl. Prfg.
mündl. Prfg.
-"-
Hauptstudium
Latinum, kann ggf. ersetzt werden, Graecum bei antiken Themen
Sprachanfoderungen richten sich nach dem Hauptfach
-"-
Scheine Hauptstudium
2 HS
1 HS
-"-
Promotion

Veranstaltungen
Vorlesungen: 2-3
Seminare: 8-10
Tutorien: -

Bibliothek
Öffnungszeiten:i.d.R. Mo.-Fr. 8-22 Uhr; Sa. 9-13 Uhr (i. d. Vorlesungszeit)

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

Prof. Dr. Michael-Thomas Liske
(Lehrstuhl Philosophie im Fachbereich kath. Theologie)

  1. Meine philosophische Ausrichtung und mein Anliegen ist, die in Deutschland übliche Spaltung in Philosophiegeschichte und systematisches Philosophieren zu überwinden. Da die Philosophie keine Überprüfungsinstanzen hat als das Philosophieren selbst, ist es sachlich unentbehrlich, eine philosophische Fragestellung von den verschiedenen Reflexionsstandpunkten aus historisch wie gegenwärtig anzugehen. Daher versuchte ich einen gegenwärtigen, vor allem sprachanalytischen Zugang mit philosophischen Klassikern, namentlich der griechischen Antike (Aristoteles) über das Mittelalter bis hin zu Leibniz, zu konfrontieren.
  2. Da gerade das philosophische Denken den Mut zu eigenem Urteil braucht, halte ich es für schädlich, eine verbindliche Einführung zu nennen. Wer wirklich zu philosophieren beginnt, bedarf keiner Leseempfehlung professoraler Autoritäten, sondern vermag selbst die Bücher herauszufinden die den eigenen Denkansatz am ehesten fördern.
  3. Da es in der Philosophie um mehr als subjektive Meinungen gehen sollte, nützt es wenig zu sagen, welche Neuerscheinungen mich am meisten beeindruckt haben. Da ein objektiv begründbares Urteil andererseits Zeit zum Reifen braucht, sind zehn Jahre zu kurz, um über wirklich bedeutsame neue Strömungen urteilen zu können. Besser ist die stoische Kunst der Urteilsenthaltung (epochë).
  4. Genausowenig kann ich einen Geheimtip geben, der das Reich der Philosophie auf einmal erschließt. Ich zweifele, ob es diesen Zauberschlüssel gibt. Wenn überhaupt, dann läßt er sich nicht in wenigen Sätzen mitteilen, sondern ist Denkhaltung, die man in jahrelanger Bemühung gewinnt.
  5. Und ich weiß nicht einmal, was ich am liebsten gefragt werden würde, weil es m. E. in der Philosophie mehr auf das Wie der Fragen und Antworten ankommt, mehr auf die Methode, als das Was. Vielleicht kommt es auch auf eine Kunst des begründeten Neinsagens an, wie ich sie hier geübt habe. Denn dies ist nichts anderes als das sokratische Wissen des eigenen Nichtwissens. Und sicher hat die Philosophie keine Fortschritte gemacht, wenn sie stattdessen Ansprüche auf ein absolutes Wissen erhebt.

Prof. Dr. Wilhelm Lütterfelds

  1. Deutscher Idealismus (Kant, Fichte, Schelling, Hegel) - Sprachanalyse (Wittgenstein).
  2. J. F. Rosenberg, Philosophieren.
  3. Th. Nagel, Der Blick von nirgendwo.
  4. -
  5. Warum bin ich Philosoph?

Prof. Hermann S. Schibli
(Inst. für Alte Geschichte)

  1. Griechische Philosophie von den Vorsokratikern bis zum Neuplatonismus.
  2. Walther Kranz, Die griechische Philosophie: Zugleich eine Einführung in die Philosophie überhaupt. 4. Aufl. Bremen: Schünemann 1958.
  3. Dominic J. O'Meara, Plotinus: An Introduction to the Enneads, Oxford University Press 1993. Thomas Buchheim, Die Vorsokratiker: Ein philosophisches Portrait. München: C. H. Beck, 1994.
  4. Die "großen" und währenden Fragen der Philosophie wurden von den alten Griechen gestellt, darum bleibt das Studium der griech. Philosophie die Basis für die Philosophie überhaupt.

Dr. Andreas Roser

  1. Wittgenstein - Sprachanalyse.
  2. Jay F. Rosenberg: "Philosophieren".
  3. "Holes and Other Superficialities" von R. Casati, Achille Varzi.
  4. ... nur unter vier Augen ...
  5. Wie man das Philosophie-Studium in Deutschland ändern, bzw. reformieren könnte...

Weiterer Professor:

Prof. Dr. Ulrich Weiß


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Anneliese Volkmar, September 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare: Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de