Studienführer Philosophie Universität
Osnabrück |
Universität Osnabrück
FB: Kultur- und Geowiss.
Fach Philosophie
Fachschaft Philosophie
Katharinenstr. 5
D-49069 Osnabrück
Tel: 0541/969-44 25
Fax: 0541/969-47 89
FORM
Menschen
| Insgesamt
| Frauen
| Männer
|
HauptfachstudentInnen
| 230
| wird nicht
| getrennt ermittelt
|
NebenfachstudentInnen
| 60
|
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ProfessorInnen
| 5
|
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PrivatdozentInnen
| 2
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Sonstige DozentInnen
| -
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TutorInnen
| -
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|---|
Anforderungen
| Magister(Hauptfach)
| Magister (Nebenfach)
| Lehramt
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Studienanfang
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Scheine Grundstudium
| 3
| 2
| 6
|
Zwischenprüfung
| Logik Klausur u. mündl. Prfg.
| mündl. Pfrg.
|
|
Hauptstudium
| Latinum oder Graecum
| -
| Latinum
|
Scheine Hauptstudium
| 3
| 2
| 6
|
Promotion
|
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|---|
Zusätzlich auch 4-semestriges Erweiterungsstudium "Philosophie" für Gymnasiallehrer/innen
Veranstaltungen
Vorlesungen: 5
Seminare: 12
Tutorien: -
Bibliothek
Bereichsbibliothek Geisteswissenschaften
Besonderheiten
ERASMUS-Austausch mit Universität Urbino (Italien), London (North London - GB), Besançon, Madrid
ProfessorInnen
- An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
- Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
- Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
- Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
- Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?
Prof. Dr. Herbert Boeder
- Merleau-Ponty, Foucault, Derrida.
- Heideggers Vorlesungen.
- Lévi-Strauss und Lacan.
Prof. Dr. Andreas Kamlah - Philosophie der Naturwissenschaften
- Am logischen Empirismus in einer abgemilderten Form, in der ein bescheidenes Maß an Metaphysik zuge-
lassen wird und an der analytischen Philosophie.
- Stegmüller, Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie.
- nein
- nein
- Darstellung meiner Person
Ursprünglich Physiker, 1970 Assistent bei Stegmüller in München, ab 1974 Professor für Philosophie der
Naturwissenschaften in Osnabrück. Hauptarbeitsgebiete: Philosophie der Physik, Wissenschaftstheorie.
Zahlreiche Publikationen in Zeitschriften, Herausgabe der Gesammelten Werke Hans Reichenbachs, bisher sind 6
von 9 Bänden erschienen.
Lehrtätigkeit: Philosophie der Physik, z. B. Raum und Zeit, physikalische Begriffe, Wahrscheinlichkeit und
Quantenmechanik, verschiedene Kapitel aus der Geschichte der Physik, Einführung in die Wissenschaftstheorie,
Einführung in die Erkenntnistheorie, Descartes, Kant, Wittgenstein, Wiener Kreis.
Eigene publizierte Ideen hauptsächlich auf dem Gebiet der Semantik der Physik: Betonung der Bedeutung der
Invarianzgesetze für die Begriffsbildung, etwa der Tatsache, daß der Raum überall und in allen Richtungen gleich
ist, Versuch, sauber zu sagen was Definitionen durch Meßvorschriften sind etc.
Versuch die hermeneutische Methode der Interpretation philosophischer Sätze durch eine Methode der
„objektiven“ Interpretation zu ersetzen.
Ziele in der Lehre: Versuche, Studenten zum klaren Denken zu erziehen, bin der Analytischen Philosophie
verpflichtet, die schonungslos jeden Unsinn entlarvt.
Prof. Dr. Martin Lang
- Kant, Wittgenstein, Foucault
Sprachanalytik, Wissensgeschichte
- Martens / Schnädelbach: Grundkurs Philosophie (Rowohlt)
- .
- Ein wichtiger Teil des Philosophiestudiums ist die Arbeit in Studierendengruppen („Gleichen“), die Themen
und Texte gemeinsam diskutieren.
- Welche Fächerkombinationen mit Philosophie sind aufgrund der Lehrendenkonstellation an Ihrer Universität
besonders zu empfehlen?
Welche interdisziplinären Veranstaltungen mit welchen Fächern werden öfters angeboten?
Prof. Dr. Wolfgang Lenzen
- Analytische Philosophie
- Eine selbst zusammengestellte Textsammlung „Probleme und Positionen der Philosophie“ (als Skriptum
innerhalb der Reihe „Osnabrücker Philosophische Schriften“ erhältlich über das Sekretariat Philosophie in
Osnabrück.
- Zwei Bücher von D. Dennett: „Ellbogenfreiheit“ und „Philosophie des menschlichen Bewußtseins“, sowie
Hofstadter/Dennett (Hrg.) „Einsicht ins Ich.“
- H. P. Schütt (Hrg.) „ Die Vernunft der Tiere“
- Welches Buch empfehlen Sie als Pflichtlektüre allen Philosophiestudenten?
Antwort: F. v. Kutschera / A. Breitkopf: Einführung in die moderne Logik.
Hochschuldozent Dr. Christoph Lumer
- Analytische Philosophie.
- Ernst Tugendhat; Ursula Wolf: Logisch-semantisches Propädeutik. Reclam.
(John Allen Paulos: Ich lache, also bin ich. Einladung zur Philosophie. Campus.)
- Robert Axelrod: Die Evolution der Kooperation. Oldenburg 1988.
- Was ist schon geheim? Wenig beachtet, aber beachtenswert: Richard B. Brandt: A Theory of the Good and the
Right. Clarendon 1978.
- Eine einfachere.
Hochschuldozent Dr. Arnim Regenbogen
- In meinem Leben an den Stoikern, in meinen politischen überzeugungen an der Tradition Marx, in meiner
Denkweise an der Phänomenologie, in meiner Wissenschaft auch an den Resultaten empirischer Forschung.
- Die Philosophie ist kein Gegenstand, in den man „einführen“ kann, sondern eine Einstellung zu (philia), eben
zur „Weisheit“ (sophia). Eine Einführung in die Philosophie kann es ebensowenig geben, wie eine „Einführung in
die Sportbegeisterung“. Was sinnvoll ist: Beginn des Studiums mit der Lektüre von Sammelbänden mit
klassischen Texten.
- Alasclair MacIntyre, Der Verlust der Tugend.
- Einen Tip ja, aber keinen „geheimen“. Alles, was Philosophen tun, sollte „öffentlich“ werden, sollte sich
ebenso stark um „Wissen“ bemühen, d.h. zugleich Experte für wenigstens eine Spezialwissenschaft sein:
Andernfalls verliert die Arbeit an der Philosophie ihren Boden.
- Was ist eigentlich (die) „Weisheit“, die die Philosophen so sehr lieben?
Prof. Dr. Rainer Trapp
- Nur methodisch (nicht hinsichtlich der Eingrenzung sinnvoller philosophischer Fragestellungen) an der
formalsprachlichen Richtung der Analytischen Philosophie.
- Irgend eines der (nicht formallogischen) Werke B. Russells.
- Ja, mehrere. Eine hier aufzuführen, hieße die anderen ungerechtfertigterweise hintansetzen.
- Lernen Sie außerhalb der Philosophie (vorzugsweise in der Mathematik und/oder einer Erfahrungswissenschaft)
klares, folgerichtiges und substanzielles Denken und Reden, ergänzen Sie dieses durch die Aneignung
eines wenigstens elementaren (empirisch-erkenntnistheoretischen Wissens, sowie wissenschaftstheoretischen
Problemverständnisses und beginnen Sie erst danach, sich genuin philosophischen Argumentationen auszusetzen.
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Düsseldorf
Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de