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Studienführer Philosophie
Universität Münster

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Philosophisches Seminar
Fachschaft Philosophie
Domplatz 23
D-48141 Münster
Inst.: 0251/83 44 62, - 68 Fax: 0251/83 83 54

Besonderheiten
Leibniz Forschungsstelle:
Forschungsvorhaben der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen,
Komm. Leiter: Prof. a. D. Dr. Heinrich Schepers.

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. phil. Rosemarie Rheinwald, Direktorin
  1. Analytische Philosophie -Schwerpunkte: Sprachphilosophie, Philosophie der Logik, Philosophie des Geistes, Wissenschaftstheorie.

    Prof. Dr. phil. Ludwig Siep, Direktor
    Selbstdarstellung
    Ich lehre in Münster Philosophie mit einem Schwerpunkt in Praktischer Philosophie. Meine Hauptarbeitsgebiete in der Praktischen Philosophie sind die Geschichte der Ethik, Rechts- und Staatsphilosophie, vor allem der Neuzeit, sowie in den letzten Jahren die angewandte Ethik. Mein Schwerpunkt in der philosophiehistorischen Forschung liegt im Deutschen Idealismus, vor allem bei Hegel. Ich bin aber kein „Hegelianer“ und weiß mich auch sonst keiner philosophischen Richtung zugehörig. Bei den „Klassikern“ der Vergangenheit sind wahre und falsche, überholte und weiterhin gültige Konzepte zu finden. Vielleicht die beste Einführung in die Philosophie liegt daher in der Lektüre von Aufsatzbänden über die Klassiker (wie z.B. wie O. Höffe (Hrsg.), Klassiker der Philosophie, Beck-Verlag). Man kann die Philosophie aber auch von ihren modernen Problemen und Sachgebieten her angehen. Auch dazu gibt es gute Einleitungen (z.B. Ricken, Allgemeine Ethik, bei UTB). Gerade in der angewandten Ethik, d.h. in der Beschäftigung mit den ethischen Problemen der technischen Zivilisation (Medizin, Umweltprobleme etc.), zeigt sich aber, daß auch die „modernen“ Methoden der Philosophie (einschließlich der sprachanalytischen) für die Lösung der Probleme nicht ausreichen. In solchen „Engpässen“ ist die Erinnerung an die Philosophien der Vergangenheit oft hilfreich. Die Geschichte des Denkens ist nicht bloß vom Fortschritt, sondern auch von Blick-Verengungen bestimmt. Deshalb braucht die philosophische Bemühung um die Lösung gegenwärtiger Probleme die philosophiehistorische Forschung.

    Weitere Professoren
    Prof. Dr. phil. Kurt-Otto Bayertz; Prof. Dr. phil. Gerda Freiin von Bredow, a. D.; Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Hoyer, Dipl. Physiker; Prof. Dr. phil. Peter Rohs, Direktor; Prof. Dr. phil. Heinrich Schepers, a. D.; Prof. Dr. phil. Werner Schneiders; Prof. Dr. phil. Albert Stüttgen


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de