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Studienführer Philosophie
Universität Magdeburg

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- Institut für Philosophie
c/o Hanno Birken-Bertsch
Virchowstr. 24
Postfach 41 20
D-39016 Magdeburg
Inst: 0391/5590-397/274
FAX: 0391/5590-439/464
E-Post: Arno. Ros@gse-w.uni-magdeburg.de
Hanno.Birken-Bertsch@gse-w.uni-magdeburg.de

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
Magister HauptfachstudentInnen
13
3
10
Magister NebenfachstudentInnen
19
6
13
Lehramt Ethik
28
13
15
Ethik als Weiterbildung
100*
60
40
ProfessorInnen
2 (+1 noch nicht besetzt)
-
2
PrivatdozentInnen
(Einen für
den unbesetzten
Lehrstuhl)
Wiss. MitarbeiterInnen
5
-
5
TutorInnen



* Zusatzstudium: Lehrer der Sekundarschule die in vier Semestern Ethik berufsbegl. als Drittfach studieren.

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang



Scheine Grundstudium
5
5
4
Zwischenprüfung
Klausur (3 Stunden) und
mündliche Prfg.
(30 min) für alle, bis auf Ethik als Erweiterungsfach
Hauptstudium
kl. Latinum oder Graecum

Haupt-, Real- und berufs-
bildende Schulen: -
Gymnasium: kl. Latinum
Scheine Hauptstudium
4
2
3/ Gymnasium 6
Promotion


Veranstaltungen
Vorlesungen: 3
Seminare: 17 (entweder überfüllt oder leer)
(je nachdem, ob die LehrerInnen anwesend sind [Dienstag],
die Ethik als Erweiterungsfach studierenÖ) Tutorien: 1

Bibliothek
Öffnungszeiten:9 - 19 h (Fakultätsbibliothek)
Arbeitsplätze: ausreichend
Buchbestand:schlecht bis mittel, verbessert sich derzeit rasch. In Schwerpunktgebieten gut

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen
(Professoren siehe unten.) Hanno Birken-Bertsch, Dr. Peter Gold, H. Moritz, Dr. Klaus Sachs-Hombach, Dr. Mike Sandbothe.

Freiraum (Raum zum Kaffeetrinken, Diskutieren etc.?)
Das Institut bzw. die Fakultät wird in einem - in strengsten Sinne - modernem Gebäude untergebracht. Darin gibt es eine, allerdings kaum als gemütlich zu beschreibende Cafeteria. Kaffeeautomaten gibt es auch mehrere. Die Räumlichkeiten eignen sich sonst kaum zum Zeitvertreib zwischen Lehrveranstaltungen. Dementsprechend wirkt das ganze etwas leblos. Zum Lesen läuft man am besten 5 Minuten zur Fakultätsbibliothek.

Inhalt

  1. Welche philosophischen Richtungen sind hauptsächlich vertreten?
    Postmoderne, postanalytische Philosophie, ästhetische Theorie, Kulturphilosophie (Wolfgang Welsch)
    Analytische Philosophie, philosophische Aspekte der Kognitionswissenschaft und der Biologie (Arno Ros)

  2. Welche DozentInnen haltet Ihr für besonders erwähnenswert und aus welchen Gründen?
    Wolfgang Welsch: bekannt und einflußreich inner- und außerhalb des deutschsprachigen Raums.
    Arno Ros: der sowohl ‘live’ als auch in seiner Arbeit, Verständlichkeit mit Präzision zu einigen vermag, didaktisch sehr stark.

  3. Welche philosophischen Richtungen fehlen?
    Nicht vertreten sind z. B. scholastische Philosophie, absoluter Idealismus ...

  4. Gibt es Veranstaltungen zu
    nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie)
    o ja x nein
    sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.)
    o ja x
    praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.)x ja o nein
    ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art?
    Philosophische Aspekte neuer elektronischer Medien/Virtuelle; Gemeinschaften/Computerethik
    x ja o nein

  5. Gibt es Tendenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
    Ja im SoSe 95 wurden ein Kolloquium mit Soziologen, ein Seminar mit Anglisten und eins in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum angeboten. Für WS 95/96 ist eine Veranstaltung mit den Politikwissenschaftlern geplant.
    (Die beiden bislang berufenen Profs. setzen in ihrer Forschung gleich interdisziplinär an).

  6. Fachschaft

    Keine Fachschaft !!!
    Könnte sich aber ändern. Erstsemestereinführung müßten demnächst entstehen. Bei den wenigen Studenten besteht derzeit keine Studentenschaft als solche, als Gegenpol zum Institut.
    (Der Fachschaftsfragebogen wurde ausgefüllt von Andrew Inkpin, HiWi am Institut.)

  7. Darstellung

    Die Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften - und damit das Philosophische Institut - ist im Entstehen begriffen. (Die TU wurde erst im WS 93/94 zur „Otto-von-Guericke Universität“.)
    Bislang sind wenige Studenten hier gelandet und wir sind entsprechend statistisch großzügig mit Dozenten versorgt. Deswegen ist z. Z. alles leicht überschaubar - man kennt die anderen Studenten, ebenfalls die Assistenten, und die Verhältnisse sind sehr freundlich. Die Fakultätsbibliothek ist auch neu, wächst zur Zeit enorm, ist (nur) schwerpunktmäßig gut und - wegen der geringen Studentenzahl - wenig benutzt. In einem Wort zusammengefaßt, ist das Institut ‘klein’: das gilt u. a. jetzt, aber auch langfristig (3 Lehrstühle). Dies hat natürlich Vor- und Nachteile. Wer anderswo ein größeres Institut bzw. eine größere Uni erlebt hat, dem wird vieles fehlen (nicht zuletzt, weil die Uni - auch die Studentenschaft - immer noch sehr technisch geprägt ist).

    Wer allerdings mit ‘klein’ leben kann, wird zur Zeit ein außerordentlich gutes Milieu zum Philosophie-Studieren in Magdeburg finden.

  8. Welche Frage haben wir vergessen?
    „Lohnt es sich in Magdeburg Philosophie zu studieren?“ - Es lohnt sich auf alle Fälle, sich über das Angebot und Verhältnisse näher zu informieren. Das Institut ist klein und kann naturgemäß nicht jeden Schwerpunkt abdecken.
    Für diejenigen aber, deren Interessen hier vertreten sind, sind die Studienbedingungen z. Z. geradezu ideal.

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. Arno Ros
  1. Analytische Philosophie.
  2. -
  3. Dennett, Daniel: Consciousness Explained.
  4. -
  5. -

    Prof. Dr. Wolfgang Welsch
  1. Aristoteles, Wittgenstein.
  2. -
  3. Lyotard, Der Widerstreit.
  4. Thomas Bernhard, Die Korrektur.
  5. Was halten Sie von Wittgensteins Diktum „Der Philosoph ist nicht Bürger einer Denkgemeinde. Das ist, was ihn zum Philosophen macht“?


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Anneliese Volkmar, Februar 1997
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de