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Studienführer Philosophie
Universität Köln

Universität Köln
Philosophisches Seminar
Albertus-Magnus-Platz

Fachschaft Philosophie
c/o Dirk Küppers
D-50937 Köln
Tel.: 0221/4 70-46 63
FS: 0221/ 44 92 72

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
643
187
456
NebenfachstudentInnen
2043
863
1179
ProfessorInnen
13 (3 Emeriti)
3
10
PrivatdozentInnen
1
-
1
Sonstige DozentInnen
11
-
11
TutorInnen
7
2
5

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang
60% der Plätze nach
NC (nicht allzu hoch) und
40% nach Wartezeit
Scheine Grundstudium
4
4
4
Zwischenprüfung
4-stündige Klausur und
halb-stündige mündl.
Prfg. (Änderungen zu erwarten)
Hauptstudium
Latinum


Scheine Hauptstudium
3
1
2
Promotion
Großes Latinum
Philosophie als Nebenfach zu Diplomstudiengängen zugelassen.

Veranstaltungen
Vorlesungen: 12
Seminare: 20 Prosem., 11 Hauptsem., 6 Obersem. (gefüllt)
Tutorien: 10

Bibliothek
Öffnungszeiten:Semester: Mo.-Fr. 9-19 Uhr
Arbeitsplätze: nicht ausreichend
Buchbestand:mittel

Besonderheiten

Inhalt

  1. Welche philosophischen Richtungen sind hauptsächlich vertreten?
    Vorherrschend ist ein vorwiegend philologisch-philosophiegeschichtlicher Ansatz.
    Professoren/Professorinnen:
    Hr. Claesges: Hegel, Kant und analytische Philosophie
    Hr. Kaehler: Leibniz, Kant, Hegel, Husserl (Husserl-Archiv)
    Hr. Janssen: Phänomenologie, Existenzphilosophie, eigener Ansatz
    Hr. Düsing: dt. Idealismus, Kant, auch Antike
    Hr. Eley: Hegel, Logik, Phänomenologie (ursprünglich Mathematiker)
    Hr. Schulte: „angewandte Psychoanalyse“
    Fr. Soreth: Wiener Kreis, Logik
    Fr. Ströker (em.): Husserl, Phänomenologie, Wissenschaftstheorie
    Hr. Vollrath: politische Philosophie
    Hr. Wienbruch: Neukantianismus (eigener Ansatz), Religionsphilosophie, philosophische Randgebiete
    (-> Leiblichkeit)
    (weitere s. u.)

  2. Welche DozentInnen haltet Ihr für besonders erwähnenswert und aus welchen Gründen?
    Vollrath (Prof.) Philosophie des Politischen
    Schulte psychoanalytischer Ansatz; interessante Darstellung
    Aertsen (Prof.) Thomasinstitut (Direktor)

  3. Welche philosophischen Richtungen fehlen?
    Lehrstuhl für Antike ist weggefallen.
    Analytische Philosophie wird nur am Rande behandelt. Existentialismus. Neue französische Philosophie (Strukturalismus und so weiter). Lebensphilosophie.

  4. Gibt es Veranstaltungen zu
    nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie)
    Interkulturelle Philosophie. An anderen Seminaren Veranstaltungen zu arabischer, chinesischer Philosophie
    x ja o nein
    sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.) o ja x nein
    praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.) o jax nein
    ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art?o ja x nein

  5. Gibt es Tendenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
    Nein.

  6. Fachschaft

    Wieviele seid ihr? Kern 10 Peripherie 17
    Erstsemestereinführung?ja, Orientierungseinheit; Erstifahrt; Proseminarvorstellung
    Studentische Veranstaltungen? ZP-AG. Vereinzelte Lesekreise.
    Seid ihr chaotisch? x ja x nein, Hä?-
    Seid ihr aktiv?
    x ja o nein

  7. Welche Frage haben wir vergessen?
    Welche Lehrstühle fallen in der nächsten Zeit weg? Für antike Philosophie ist schon weggefallen; der Lehrstuhl von Prof. Vollrath im Sommer ‘96.
    Man kann allerdings problemlos an der Uni Bonn Seminare besuchen.

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. Ulrich Claesges
  1. Kant, Deutscher Idealismus, Analytische Philosophie.
  2. .
  3. .
  4. Kant lesen!

    Prof. Dr. Paul Janssen
  1. An der Phänomenologie und ihren Ausläufern, die zu neuen unbekannten Ufern unterwegs sind; die sich z. B. in Frankreich finden lassen.
  2. Immer noch gewisse Grundtexte der klassischer Autoren; auch der Wissenschaftsphilosophie dieses Jahrhunderts. Allgemeine Einführungen empfehle ich nur als „Begleitlektüre“.
  3. Es gibt einige; aber ich möchte keine auf Kosten von anderen hervorheben; ich erinnere an französische Denker die zum Teil außerhalb des „Schulbetriebs der franzöischen Universitäten“ gearbeitet haben oder noch arbeiten; Foucault / Bataille / Derrida / Henry.
  4. Nein.
  5. Wie meine eigene Entscheidung, was Philosophieren in einer Zeit seiner Vervielfältigung, Vermischung, Spezialisierung und Auflösung wie der unseren tun soll, ausfällt.

    Prof. Dr. Klaus Erich Kaehler (Geschäftsf. Direktor)
  1. An allen, die im Verlaufe der sog. „Geschichte“ der Philosophie wesentliches geleistet haben! (Allerdings kann man sich daran nicht bloß „orientieren“ - man muß sie studieren.
  2. Es gibt natürlich keine eindeutige Auszeichnung für eine „beste“ Einführung - es gibt eigentlich nicht einmal sinnvolle „Einführungen“ überhaupt: Man beginnt sogleich mit bestimmten Problemen und dies immer schon in bestimmten Theoriezusammenhängen...
  3. Gerold Prauss: Die Welt und wir. Stuttgart 1990.
  4. Nein!
  5. Zum Beispiel:

    Prof. Dr. Günter Schulte
  1. An mir selbst, an meiner.
  2. Meines von 1975.
  3. Rossets Traktat über Idiotie (SV 1442, NF 442)
  4. Mein letztes Buch.
  5. „Was ist Philosophie?“

    Prof. Dr. Dr. h. c. Elisabeth Ströker
  1. Ich orientiere mich unter systematischen und problemgeschichtlichen Aspekten in Sachgebieten: Wissen- schaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte, Wissenschaftsethik, Phänomenologie, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie.
  2. Ein einzelnes Buch zu nennen ist bei der Themen- und Methodenvielfalt der Philosophie kaum möglich.
    Hilfreich sind verschiedene Einführungen in Sachgebiete oder Disziplinen, u. a. die Reihe der „Einführungen“ sowie der „Erträge der Forschung“ in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt.
  3. Verschiedene, aber recht spezielle Arbeiten zu meinen o. a. Lehr- und Forschungsgebieten, darunter auch Abhandlungen in Fachzeitschriften, jedoch nicht einführenden Charakters.
  4. „Geheim“ nicht, aber wie bisher: Studierende sollten a) so früh und so oft wie möglich intensive Beratung durch mehrere Hochschullehrer/innen suchen, b) passiver Aufnahme von Stoffmengen sich mehr verweigern und öfter den sachlich-kritischen Dialog mit ihren Dozierenden suchen.
  5. Warum sich Staatliche und Akademische Prüfungsämter nicht so institutionalisieren lassen, daß nicht schon die Meldungsprozedur der Kandidaten und Kandidatinnen zum Examen zu einem Teil ihres überlebenstrainings gerät.

    Prof. Dr. Ernst Vollrath
  1. Hannah Arendt
  2. Mein ‘Fach’, die politische Philosophie, stellt so etwas nicht zur Verfügung. Ich selbst leite durch Lektüre eines ‘Klassikers’ ein: Aristoteles, Hobbes, Kant, etc.
  3. -
  4. Nein! Politische Philosophie ist Arbeit, Arbeit am Begriff. Ihre Aufgabe ist die Rettung ihrer Begriffe.
  5. Warum ich überhaupt Philosophie studiert habe?

Andere Professoren:
Prof. Dr. Jan Aertsen; Prof. a. D. Dr. Karl Bormann; apl. Prof. Dr. Ingrid Craemer-Rügenberg ; Prof. Dr. Klaus Düsing; Prof. Dr. Lothar Eley; apl. Prof. Dr. rer. nat. Günter Schulte; Prof. Dr. Marion Soreth; Prof. Dr. Ulrich Wienbruch; Prof. Dr. Albert Zimmermann (em.); Prof. a. D. Dr. Rolf Christian Zintzen


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de