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Studienführer Philosophie
Kirchliche Hochschule Bethel, Bielefeld

Kirchliche Hochschule Bethel
Remterweg 45
D-33617 Bielefeld

Postfach 13 01 40
D-33544 Bielefeld
Tel.: 0521/144-3948

Die Kirchliche Hochschule Bethel, im Jahre 1905 von Pastor Friedrich von Bodelschwingh als „Theologische Schule“ gegründet. Sie liegt am Rande Bethels, nahe dem Zentrum Bielefelds. Trägerin der Hochschule ist die Zionsgemeinde Bethel; finanziell getragen wird sie von zehn deutschen Landeskirchen und von den Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Staatliche Zuschüsse erhält sie nicht.
Nach 1933, nach einer kurzen Phase irritierender Anpassung an den herrschenden Zeitgeist, verstand sich die Theologische Schule als eine Lehr- und Ausbildungsstätte der Bekennenden Kirche. Im März 1939 wurde die Theologische Schule aufgrund einer Verfügung der „Geheimen Staatspolizei“ geschlossen. 1945/46 wurde der Lehrbetrieb wieder aufgenommen. 1978 wurde die Kirchl. HS Bethel eine staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule mit allen akademischen Rechten.
Etwa 400 Studierende der Evangelischen Theologie sind an der Kirchlichen Hochschule Bethel eingeschrieben. Die Studierenden sind berechtigt als Zweithörerinnen bzw. Zweithörer unter anderem an der Univ. Bielefeld zu hören. Der größte Teil dieser Studentinnen und Studenten bereitet sich auf das Pfarramt vor, aber viele wollen auch Lehrerinnen und Lehrer für das Fach Evangelische Religionslehre in der Sekundarstufe II werden. Philosophie ist nur ein Fach innerhalb dieser Studiengänge. (Gekürzt aus der Universitätsbroschüre.)

Professoren für Philosophie

    Prof. Dr. phil. Hermann Braun, Lehrstuhl für Philosophie
  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
    In Theorie und Praxis der Interpretation philosophischer Texte an Hans Georg Gadamers Hermeneutik. In meiner philosophischen Grundhaltung an Karl Löwiths skeptischer Frage nach der Stellung des Menschen in der natürlichen Welt natürlichen Welt, . In Grundfragen der Ethik an der Auseinandersetzung von Ursula Wolf mit ihrem Lehrer Ernst Tugendhat (vor allem in ihrer Arbeit: Das Problem des moralischen Sollens, Berlin 1984)
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
    Jay F. Rosenberg, Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger. Dt. Frankfurt am Main 1986.
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
    Ernst Tugendhat, Philosophische Aufsätze, Frankfurt 1992 (STW 1017) und vom selben Autor: Ethik und Politik, Frankfurt 1992 (Ed. Suhrkamp 1714).
  4. Können Sie einen „philosophischen Geheimtip“ geben?
    Alfred North Whitehead, Abenteuer der Ideen (1933 erstmals erschienen, dt. Frankfurt 1971). Whiteheads Konzeption einer kritischen Geschichte der Ideen in sozialgeschichtlichem Kontext bietet eine unkonventionelle Orientierung für diejenigen, die das humane Erbe der Aufklärung im Postmodernismus bewahren wollen. Auch für Theologinnen und Theologen sehr empfehlenswert.

Weiterer Professor
Prof. Dr. phil. Erich Christian Schröder (em.)


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de