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Studienführer Philosophie
Pädagogische Hochschule Karlsruhe (TH)

Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Hodegetisches Institut
Bismarckstraße 10
D-76133 Karlsruhe
PF 49 60, 76032 Karlsruhe
Tel. Inst. 0721/925-472 oder 9253
Fax Inst. 0721/925-4000

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
ergänzendes Studienfach
372
262
110
ProfessorInnen
2
-
2
PrivatdozentInnen
-
-
-
Sonstige DozentInnen
1
1
-
TutorInnen
-
-
-

Anforderungen
Magisterstudiengang
Ergänzungsfach
Studienanfang
siehe Univ. Karlsruhe (TH)
-
Scheine Grundstudium
siehe Univ. Karlsruhe (TH)
1
Zwischenprüfung
siehe Univ. Karlsruhe (TH)
Zwischenprüfung existiert nicht
Hauptstudium
-"-
-
Scheine Hauptstudium
-"-
1
Promotion
-"-
-

Veranstaltungen
Vorlesungen: 2
Seminare: 8

Bibliothek
Öffnungszeiten:8-19 Uhr
Besonderheiten
Beim „Hodegetischen Institut“ handelt es sich um ein Institut, das v.a. Fragen im Bereich philosophischer Ethik und Pädagogik nachgeht. Die Studierenden wählen Philosophie als Ergänzungsfach in Konkurrenz zu Psychologie, Soziologie und Theologie.
Die Philosophie steht hier im Horizont der Schulwirklichkeit, hat also den Vorteil des Realitätsdrucks, aber auch den Nachteil, in der Lehre nur einen beengten Fragenkreis aufgreifen zu können.

Professoren
  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen „philosophischen Geheimtip“ geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

Prof. Dr. Claus Günzler

  1. An den Linien und Knotenpunkten der Problemgeschichte und denen, die sie repräsentieren, z.B. an Sokrates, Platon, Aristoteles, an Kant, Goethe und dem sträflich vernachlässigten Albert Schweitzer.
  2. William K. Frankena: Analytische Ethik, 1972 (leider nicht mehr lieferbar). Odo Marquard: Apologie des Zufälligen, 1986.
  3. Fr. Amrine/Fr. Zucker/H. Wheeler (Hrsg.): Goethe and the Sciences - A Reappraisal. Dordrecht/Boston 1987. Heinz Paetzold: Ernst Cassirer - Von Marburg nach New York. Eine philosophische Biographie, 1995.
  4. Die philosophischen Außenseiter nicht nur flüchtig touchieren, sondern systematisch interpretieren! Beispiel: Albert Schweitzer. Hier wartet impulsträchtiges Neuland auf die kompetente Entdeckung. Die Fachphilosophie sollte solche ihr zugehörigen Köpfe nicht esoterischen Verehrerkreisen überlassen.
  5. Ob es der heutigen Philosophie gelingt, ihren „öffentlichen Beruf“ wahrzunehmen, also das Jedermannsdenken wenigstens in den elementaren Fragen zu erreichen. Offensichtlich viel zu selten. Eher scheint hier eine Aufgabe anzustehen, deren Bewältigung darüber entscheidet, ob die destabilisierte Übergangsgesellschaft postmoderner Beliebigkeit argumentationsfähig bleibt oder in Irrationalismen versinkt.

Weiterer Professor: Prof. Dr. Hans-Joachim Werner


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Anneliese Volkmar, August 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de