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Studienführer Philosophie
Universiät Heidelberg

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Philosophisches Institut
Freie Fachschaft Philosophie
Schulgasse 6
D-69117 Heidelberg
Tel. Inst. 06221/54-2284

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
865
-
-
NebenfachstudentInnen
467
-
-
ProfessorInnen
4-5
-
4-5
PrivatdozentInnen
2
-
-
Sonstige DozentInnen
5
-
-
TutorInnen
2-4
-
-

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang
-
-
-
Scheine Grundstudium
3
2
3
Zwischenprüfung
Hausarbeit/mündl.
Prfg. (30 min.)
mündl. Prfg.
(30 min.)
Hausarbeit/mündl. Prfg.
(30 min.)
Hauptstudium
Latinum oder Graecum
-
Latinum oder Graecum
Scheine Hauptstudium
3
2
3
Promotion
Großes Latinum
Großes Latinum
Großes Latinum

Philosophie im Nebenfach bei Diplomstudiengängen möglich.

Veranstaltungen
Vorlesungen: 6
Seminare: 24 (gefüllt)
Tutorien: 4-5

Bibliothek
Öffnungszeiten:Mo.-Fr. 9-21.45 Uhr, Sa. 14-21 Uhr
Arbeitsplätze: i.d.R. ausreichend
Buchbestand:sehr gut

Inhalt

  1. Welche philosophischen Richtungen sind hauptsächlich vertreten?
    Deutscher Idealismus, Staats- und Rechtsphilosophie: Fulda (nach SoSo 95 em.) - Antike. Wieland. - 20 Jh. bis Jaspers, Grenzbereich Philosophie-Medizin-Psychologie: Wiehl.- Wissenschaftstheorie: Carrier. - Diese Professoren sind alle nicht mehr länger als drei Jahre im Dienst. (Außer Carrier, erst seit 1994)

  2. Welche DozentInnen haltet Ihr für besonders erwähnenswert und aus welchen Gründen?
    Von fachlicher Seite nichts zu meckern; Didaktik verbesserungswürdig und Geschmackssache.

  3. Welche philosophischen Richtungen fehlen?
    Franzosen, Strukturalismus; Existentialismus; Mittelalter + Stätantike; Postmoderne; Marxismus/Leninismus.

  4. Gibt es Veranstaltungen zu
    nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie) o ja x nein
    sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.) x ja o nein
    (seltenst: Habermas)
    praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.)o ja x nein
    ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art?
    o ja x nein

  5. Gibt es Tendenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
    Im allgemeinen ist man nicht abgeneigt: Jura/Philosophie, Medizin/Philosophie, Physik/Philosophie.

  6. Fachschaft

    Wieviele seid ihr? Kern 8 Peripherie ?
    Erstsemestereinführung? 2 bis 3-tägig, eine Woche vor Semesterbeginn.
    Studentische Veranstaltungen?


    Selbst für unseren Geschmack etwas wenig,
    aber immer wieder.
    FS gibt Rahmenbedingungen,
    es gibt Arbeitskreise, usw..
    Seid ihr chaotisch?

    x ja o nein
    Dort, wo Chaos sein muß.
    Unser Hauptproblem sind Nachwuchssorgen.

Professoren
  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen „philosophischen Geheimtip“ geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

Prof. Dr. Hans-Georg Gadamer, em.
Man kann nicht Philosophie studieren, ohne zugleich in irgendeiner Wissenschaft an wirklicher Forschungsarbeit teilgenommen zu haben. Das merken sehr viele Studenten mit der Zeit und geben deswegen das Philosophiestudium auf, weil sie neben einem Fachstudium so in Anspruch genommen werden, daß sie einfach keine Zeit mehr haben, auch nicht für die Lehrangebote der Philosophie. Die Folge ist, daß wirkliche wissenschaftliche Begabungen gar nicht mehr in der Lage sind, in ihrer Studienzeit auch Philosophie wirklich mitzuverfolgen. So rechne ich es für meine eigene Erfahrung als eine traurige Sachlage, daß weder Juristen, noch Mediziner und Naturforscher und bald auch schon nicht mehr Theologen in ihren Studienplänen Philosophie überhaupt einbeziehen können. Das Examen Rigorosum wird auch künftig kaum durch Philosophie als Nebenfach ergänzt. All das muß dazu führen, daß ein blindes Spezialistentum in Unfruchtbarkeit verendet, wenn man es nicht mit einer Ausnahmebegabung zu tun hat, die alle Schranken überwindet. (22. Mai 1995)

Prof. Dr. Martin Carrier

  1. Wissenschaftsphilosophie.
  2. Wissenschaftsphilosophie: Lambert/Britton: Introduction to the Philosophy of Science, 31987.
  3. Cartwright, How the Laws of Physics lie, 1983.
    Friedman, Foundations of Space-Time [...], 1983.
  4. Nein.
  5. -

Prof. Dr. Hans Friedrich Fulda

  1. Hermeneutische Philosophie, mit Schwerpunkt Kant und Hegel.
  2. Th. Nagel, Was bedeutet das alles?, Reclam 21993.
    Jay F. Rosenberg, Philosophieren, Frankfurt/M. 1986.
    Ferner: Die Bände der „Foundation of Philosophy Series“ der Prentice Hall Inc., Englewood Cliffs, New Jersey.
  3. H. Schmitz, Was wollte Kant?, Bonn 1989.
    J. Habermas, Faktizität und Geltung, Frankfurt/M. 1992.
    Th. Nagel, Eine Abhandlung über Gleichheit und Parteilichkeit und andere Schriften zur politischen Philosophie, Paderborn 1994.
  4. Th. Nagel, Der Blick von nirgendwo, Frankfurt 1992.
  5. Vgl. 2., 3. Eintragung: Welche Reihe von Einführungen in die Philosophie ich für die beste halte.

Weitere Professoren: Prof. Dr. Wiehl, Prof. Dr. Wieland


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Anneliese Volkmar, August 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de