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Studienführer Philosophie
FernUniversität - Gesamthochschule - Hagen

FernUniversität - Gesamthochschule - Hagen
Lehrgebiet Philosophie
Feithstraße 140

Fachschaft Philosophie
Konkordiastraße 7
Postfach 9 40
FernUniversität D-58084 Hagen
Inst.: 02331/8 04-21 50

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
639


NebenfachstudentInnen
1324


ProfessorInnen
3
1
2
PrivatdozentInnen
1


Sonstige DozentInnen



TutorInnen



Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang
keine
keine
entfällt
Scheine Grundstudium
3
2

Zwischenprüfung
mündl. (30 Min.) und schriftl. (4 Std.) Prfg.
im Haupt- und Nebenfach

Hauptstudium
keine
keine

Scheine Hauptstudium
2
1

Promotion
je nach Schwerpunkt der Dissertation

Philosophie kann als Magister Artiums-Hauptfach (50%) mit den Nebenfächern Erziehungswissenschaft, Mathematik, Psychologie, Rechtswissenschaft, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Geschichte, Statistik und Datenanalyse, Politikwissenschaft, Soziologie, und Volkswirtschaftslehre verbunden werden.
Als Nebenfach (25%) kann Philosophie mit den Hauptfächern Erziehungswissenschaft, Soziologie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaft, Soziale Verhaltenswissenschaften, Volkswirtschaftslehre verbunden werden.

Veranstaltungen
Vorlesungen: ca. 70 Kurse (schriftl. Studienmat.)
Seminare: ca. 25 pro Jahr
Tutorien: -

Bibliothek
Öffnungszeiten:Mo.-Fr. 9-19 Uhr, Sa. 9-13 Uhr

„Idee der FernUniversität“
Die FernUniversität GHS in Hagen ist eine wissenschaftliche Hochschule des Landes Nordrhein-Westfalen. Wie alle übrigen wissenschaftlichen Hochschulen hat auch die FernUniversität Promotions- und Habilitationsrecht.
Philosophie wird sowohl als Vollzeitstudium, Teilzeitstudium, Zweithörerstudium (sowohl ein ganzes zweites Fach als auch nur einzelne fachfremde Kurse) oder als Gasthörerstudium (ohne Hochschulzugangsberechtigung und/oder ohne Hochschulabschluß) angeboten. Die besondere Aufgabe der Fernuniversität in Wissenschaft und Forschung besteht darin, Studierenden, die über die formalen Voraussetzungen für ein Hochschulstudium verfügen, aber infolge ihrer beruflichen und/oder familiären Verpflichtungen nicht in der Lage sind, an eine herkömmliche Universität zu gehen, auf dem Wege über ein Fernstudium eine wissenschaftliche Erstausbildung (Diplom- bzw. Magisterabschluß) oder ein zertifizierbares Weiterbildungsstudium zu ermöglichen. Da das Studium häufig berufsbegleitend als Teilzeitstudium erfolgt, verdoppeln sich die Regelstudienzeiten. Zentrales Unterrichtsmedium ist der sog. Studienbrief oder Kurs, welcher von einem Fachmann zu einem bestimmten Problem- oder Themenfeld eines Faches eigens für das Fernstudium verfaßt worden ist. Die Erarbeitung des Kurses sowie die erfolgreiche schriftliche Beantwortung der im Kurs gestellten Aufgaben entsprechen in etwa der aktiven Seminarteilnahme an den herkömmlichen Universitäten. Zwecks Erwerbs von Leistungsnachweisen kann sich der Studierende zweimal im Jahr an sog. Semesterabschlußklausuren beteiligen. Weitere Leistungsnachweise werden im Rahmen der Teilnahme an sog. Präsenzseminaren erworben, die in der Regel mit Rücksicht auf die berufstätige Studentenschaft an verlängerten Wochenenden an verschiedenen Orten in Deutschland stattfinden.
Das Fach Philosophie kann im Magister-Studiengang als Haupt- oder Nebenfach studiert werden. In beiden Fällen ist eine schriftliche und mündliche Zwischen- und Abschlußprüfung erforderlich. Etwa 20 % der Philosophie-Studierenden verfügen bereits über einen akademischen Abschluß außerhalb der Philosophie.

Besonderheiten

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. Steffens Dietzsch
  1. Kant, Kant und nochmals Kant.
  2. Ortega y Gasset: Was ist Philosophie? [1930]
  3. Odo Marquard, Depotenzierung der Transzendentalphil.
  4. Vladimir Jankéléritch, Die Odyssee des Bewußtseins in der Spätphilosophie Schellings [1933]
  5. -> Wie sind die Studienbedingungen am Institut; thematische Schwerpunkte; weniger Personality-Show!

    apl. Prof. Dr. Hajo Schmidt
  1. Marx; Freud; Dt. Idealismus (zumal Kant); frz. (Post-) Strukturalismus.
  2. Es gibt zahlreiche geeignete, meist nicht als „Einführung“ deklarierte Bücher. (Ein platonischer Dialog;
    philosophische Autobiographien; selbst Interviewbände à la Henri Lefebere: Le temps des méprises. Paris 1975).
  3. Eine Reihe! (Hier nur eine zu nennen, würde mich unter den Zwang setzen zu begründen, warum ich andere nicht genannt habe.)
  4. Rudolf Heinz: Pathognostische Studien. Essen 1986ff (bisher 3 Bde.)
  5. Welche Eigenschaften schätzen Sie an Ihren StudentInnen besonders? (Eigenständigkeit, Fleiß, Kommunikative Einläßlichkeit, Selbstbewußtsein.)

Weitere ProfessorInnen
Prof. Dr. Jan P. Beckmann;
Prof. Dr. Annemarie Gethmann-Siefert;
Prof. Dr. Kurt Röttgers


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de