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Studienführer Philosophie
Universität Göttingen

Georg-August-Universität Göttingen
Philosophisches Seminar
Platz der Göttinger Sieben 5

Basisgruppe Philosophie
Humboldtallee 19
D-37073 Göttingen

Inst: 0551/39 81 55
FS: 0551/7700952

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
380
30%
70%
NebenfachstudentInnen



ProfessorInnen
5
0
5
PrivatdozentInnen
2
0
2
Sonstige DozentInnen
3
1
2
TutorInnen
-
-
-

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang



Scheine Grundstudium
4
4
4
Zwischenprüfung
Klausur/Hausarbeit u. mündl. Prfg.
Klausur/Hausarbeit u. mündl. Prfg.
Klausur/Hausarbeit u. mündl. Prfg.
Hauptstudium
Latinum
Latinum

Scheine Hauptstudium
4
4
1
Promotion
Großes Latinum

Veranstaltungen
Vorlesungen: 5
Seminare: 15 (gefüllt)
Tutorien: 3

Bibliothek
Öffnungszeiten:Mo.-Fr. 9-19 Uhr
Arbeitsplätze: ausreichend
Buchbestand:recht gut

Besonderheiten

Inhalt

  1. Welche philosophischen Richtungen sind hauptsächlich vertreten?
    Carl: Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie, Antike;
    Nida-Rümelin: Handlungstheorie, politische Philosophie, Ethik;
    Cramer: Deutscher Idealismus, Subjektivismus;
    Fries: Antike Philosophie und Russell;
    Sprute: Platon, Kant und deren praktische Philosophie.

    (Hauptsächliche Orientierung der Lehrveranstaltungen an analytisch-erkenntnistheoretischen Inhalten; allerdings auch Veranstaltungen zur praktischen Philosophie.)

  2. Welche DozentInnen haltet Ihr für besonders erwähnenswert und aus welchen Gründen?
    Fries: didaktisch inkompetent; Nida-Rümelin: viele neue Ansätze, läßt aber häufig Lehrveranstaltungen, Sprechstunden und Zwischenprüfungen (in Einzelfällen) ausfallen; Carl: hohes Niveau der meisten Lehrveranstaltungen, teilweise recht unfreundlicher Umgang mit AnfangssemesterInnen.

  3. Welche philosophischen Richtungen fehlen?
    Strukturalismus, Hegel, Marx, Hegel, Marx, Schopenhauer, Nietzsche, Frankfurter Schule; Nicht-europäische Philosophie; feministische Wissenschaftskritik; Derrida, Foucault.

  4. Gibt es Veranstaltungen zu
    nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie) o ja x nein
    sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.) o ja x nein
    praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.)x ja o nein
    ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art?
    (Es gibt einige sehr moderne Ansätze [Nida-Rümelin, Carl])
    x ja o nein

  5. Gibt es Tendenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
    Ja, wenn auch schwache (Physik, Theologie, Jura).

  6. Fachschaft

    Unser Fachschaftsraum steht allen offen, wird aber selten genutzt.
    Wieviele seid ihr? Kern 10 Peripherie 2
    Erstsemestereinführung? Ja, Orientierungsphase einwöchig im Semester, demnächst mit Profs.
    Seid ihr chaotisch? x ja x nein
    Studentische Veranstaltungen? Alternative Seminare, Diskussionsveranstaltungen, Logikwochenende.
    Wir nehmen an Vorstandssitzungen teil und sind in allen relevanten Gremien vertreten.

  7. Darstellung
    Wir haben ein sehr schönes Seminargebäude, gute Kooperation von Fachschaft und DozentInnen, eine starke Basisgruppe, nette Hausmeister, eine oft leere Bibliothek und gute Mensen. Sozialphilosophie, Postmoderne.

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. Wolfgang Carl
  1. Kant, Wittgenstein. Analytische Philosophie in einem weiten Sinn des Wortes.
  2. Einen Dialog Platons aus der frühen Zeit.
  3. T. Nagel, The View from Nowhere.
  4. -
  5. -

    Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin - Direktor
  1. Im weitesten (undogmatischen) Sinne kann man meine Arbeit der analytischen Philosophie zurechnen. Allerdings bin ich mit einigen ihrer zentralen Auffassungen nicht einig, dazu zählt auch ihre „linguistische“ Orientierung.
  2. Thomas Nagels Einführung in die Philosophie (Reclam). „Was bedeutet das alles?“ UTB 8637.
  3. John Rawls: Political Liberalism (1993)
  4. Max Drömmer: Philosophiesprachen, unveröffentlichtes Manuskript, ca. 2000 Seiten.
  5. Ob ich auch das Ende der Philosophie vor Augen hätte, wie es Modephilosophen gegenwärtig einmal mehr propagieren. Ich hätte dann geantwortet: „Im Gegenteil, ich sehe das Ende schlichter politischer Ideologien und tiefer religiöser Bindungen, und dies ist ein guter Nährboden für die einzige echte Orientierungswissenschaft“.

    Prof. Dr. Günther Patzig (em.)
  1. Analytische Philosophie (im weiten Sinne). Autoren: Platon, Aristoteles, Hume, Kant, Frege, Quine.
  2. Jay Rosenberg, Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Klostermann Fft. Main.
  3. Viele, darunter: Stefan Gosepath: Aufgeklärtes Eigeninteresse, Suhrkamp, Frankfurt 1992 und Jacques Brunschwig: Papers in Hellenistic Philosophy, Cambridge, 1994.
  4. Berücksichtigen Sie stets, dass Philosophen im Hinblick auf alles, was sie (beruflich) sagen, die Fragen „What do you mean? und „How do you know?“ sollten beantworten können.
  5. Worin sehen Sie die Aufgabe der Philosophie? Rationale Antworten auf tiefliegende Fragen des menschlichen Denkens und Handelns zu suchen, und nicht: „die Zeit in Gedanken zu erfassen“!

    apl. Prof. Dr. Jürgen Sprute Ich habe bisher in folgenden Forschungsgebieten gearbeitet: Antike Philosophie, Praktische Philosophie des 17. u. 18. Jahrhunderts, Ethik.
    Bei meiner Arbeit orientiere ich mich vornehmlich an der Analytischen Philosophie.

    Wiss. Assistent Dr. Dr. Dietmar von der Pfordten
  1. Analytische Philosophie/Praktische Philosophie.
  2. Kurt Bayertz (Hg.), Praktische Philosophie, Reinbek 1991
  3. -
  4. Problemorientiert denken!
  5. Was halten Sie an Sachproblemen in der Philosophie für wichtig?

Weitere Professoren:
apl. Prof. Dr. Erich Fries; Prof. Dr. Konrad Cramer


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de