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Studienführer Philosophie
Universität Gießen

Justus-Liebig-Universität Gießen
Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft
Fachschaft Philosophie
Otto-Behaghel-Str. 10/C1 II OG
D-35394 Gießen
Inst: 0641/702-25 00

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
ca. 50
?
?
NebenfachstudentInnen
unbekannt


ProfessorInnen
5
-
5
PrivatdozentInnen
3

3
Sonstige DozentInnen



TutorInnen



Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang



Scheine Grundstudium
4
3
4
Zwischenprüfung
Klausur u. mündl. Prfg.
Klausur u. mündl. Prfg.
Klausur u. mündl. Prfg.
Hauptstudium
Latinum u. 1 weitere
Fremdsprache
Latinum u. 1 weitere
Fremdsprache
Latinum u. 1 weitere
Fremdsprache
Scheine Hauptstudium
4
3
4
Promotion

Veranstaltungen
Vorlesungen: 8
Seminare: 8

Bibliothek

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10-18 Uhr

Besonderheiten
Philosophie in Gießen ist als fachübergreifendes „Wissenschaftliches Zentrum“ institutionalisiert: die an ihm Lehrenden und Forschenden sind neben ihrer Zentrumszugehörigkeit zugleich Mitglied eines bestimmten Fachbereichs, entsprechend ihrer jeweiligen einzelwissenschaftlichen Anbindung.
Die Fachbereichszugehörigkeit der Studierenden ist für das Philosophiestudium irrelevant: jeder Student kann die Lehrangebote aller am Zentrum Lehrenden besuchen und unter den Prüfungsberechtigten sich seinen Prüfer frei wählen, unabhängig von seiner eigenen Fachbereichszugehörigkeit.

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. Werner Becker
  1. Hume, Kant, Popper, kritischer Rationalismus.
  2. Descartes: Meditationen
  3. (Ein Amerikaner: Th. Nagel, The View from Nowhere.)
    Bei uns: viele oder keine. Ein großer Wurf war nicht dabei: Viele solide Fortsetzungen bestehender Ansätze und Methoden.
  4. Sicher nicht Hösle, wenn sie einen Namen meinen.
  5. Hat die Philosophie eine Zukunft? (Beim heutigen Sog der Spezialisierung.)

    Prof. Dr. Bernulf Kanitschneider
  1. Analytische Philosophie; kritischer Rationalismus; K. R. Popper, M. Bunge, W. v. O. Quine.
  2. Hans Albert. Kritik der reinen Erkenntnislehre. Das Erkenntnisproblem in realistischer Perspektive. J. C. B. Mohr, Tübingen 1967.
  3. J. J. C. Smart: Our Place in the Universe, Oxford 1989.
  4. H.-M. Ebbinghaus/G. Vollmer (Hrsg.): Denken unterwegs. 15 metawissenschaftliche Exkursionen. Edition Universitas. S. Hirzel, Stuttgart 1992.
  5. Welches logisches Verhältnis besitzen Philosophie und Einzelwissenschaft?

    Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Odo Marquard (em.)
    Biographisch-Bibliographische Notiz:
    Geboren 1928 in Stolp in Hinterpommern.
    1954 Promotion in Freiburg,
    1963 Habilitation in Münster,
    ab 1965 bis zur Emeritierung
    1993 ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Gießen.
    1982/83 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
    1985-1987 Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland.
    1984 Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung,
    1992 Erwin-Stein-Preis.
    1994 Dr. phil. h. c. der Universität Jena.
    Seit 1995 ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt.
    Bücher: Skeptische Methode im Blick auf Kant (1958, (3)1982); Schwierigkeiten mit der Geschichtsphilosophie (1973, (3)1992); Abschied vom Prinzipiellen (1981, (5)1991); Apologie des Zufälligen (1986, (2)1987); Transzendentaler Idealismus, romantische Naturphilosophie, Psychoanalyse (1987, (2)1988); Aesthetica und Anaesthetica (1989, (2)1994); Skepsis und Zustimmung (1994).
    Mitherausgeber des Historischen Wörterbuchs der Philosophie (1971 ff.), des Bandes „Identität“: Poetik und Hermeneutik VIII (1979), der Gesammelten Schriften von Helmuth Plessner (1980 ff.), der drei medizinethischen Bände (1987, 1988, 1989) der Reihe „Ethik der Wissenschaften“ (1984 ff.) und des Bandes „Einheit und Vielheit“ (1990).

    Antworten:

  1. Skepsis, Hermeneutik
  2. Die Frühdialoge Platons
  3. Blumenberg, Hans: Lebenszeit und Weltzeit. Frankfurt (Suhrkamp) 1986.
    Lübbe, Hermann: Religion nach der Aufklärung. Graz etc. (Styria) 1986.
  4. Wetz, Franz Josef, Prof. Dr., Jgg. 1958, z Zt. Prof. (C4) PH Schwäbisch-Gmünd (Bücher u. a.: Das nackte Daß 1990; Lebenswelt und Weltall 1994; Einführungsbücher in: H. Blumenberg, H. Jonas, E. Husserl)
  5. „Durch welches Ihrer Bücher lernt man Sie am schnellsten (und billigsten) philosophisch kennen?“
    Antwort: Marquart, Odo: Abschied vom Prinzipiellen. Stuttgart (Reclam: UB 7724) 1981.

    Prof. Dr. Helmut Meinhardt
  1. Besser als die Formulierung „sich orientieren“: Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Platonismus, Thomas von Aquin, Nikolaus von Kues, Hegel, Hermeneutische Philosophie.
  2. Johannes Hirschberger: Geschichte der Philosophie.
  3. Theo Kobusch: Die Entdeckung der Person, Freiburg 1993.
  4. Halten Sie nicht jede „aktuelle“ Neuerscheinung gleich für einen „Ruck des Weltgeistes“!
  5. Verhältnis von Systematik und Geschichte in der Philosophie? Antwort: Keine wirkliche Alternative sondern nur verschiedene Akzentuierung. Jedes philosophische Denken muß seine historische Genese und Bedingung mitreflektieren, es bleibt sonst in vordergründiger Symptom-Analyse stecken.

    Prof. Dr. Thomas Metzinger
  1. U. a: Analytische Philosophie des Geistes.
  2. Bieri, P. „Analytische Philosophie des Geistes“, Königstein 1993.
  3. Z. B.: Paul Churchland: „A Neurocomputational Perspective“, MIT-Press.
  4. Andy Clark: „Microcognition“; Andy Clark: „Associative Engines“, beide MIT-Press.
  5. Warum gibt es in Deutschland so viele unseriöse Philosophen?
    Wie kann man der Korruption im akademischen Wissenschaftsbetrieb entgegenwirken?
    Wie führt man für Studenten wieder eine solide Grundausbildung ein?

    Prof. Dr. Eckart Voland
  1. Biophilosophie
  2. -
  3. Cronin, Helen: The Ant and the Peacock: Altruism and Sexual Selection from Darwin to today. Cambridge (Cambridge University Press) 1991
  4. -
  5. Warum ist Biophilosophie wichtig?
    (Die Antwort erfahren Sie, wenn Sie in Gießen studieren ...)

    Priv. Doz. Dr. Peter Probst
  1. Kant und Heidegger.
  2. Ausgewählte Klassiker-Stellen: Z. B. Aristoteles: Anfang der Metaphysik; Kant: „Beschluß“ zur „Kritik der praktischen Vernunft“.
  3. F. J. Wetz: Lebenswelt und Weltall. Neske 1994.
  4. Nein.
  5. Keine Alternative!

Weiterer Professor:
Prof. Dr. Martin Seel


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de