c) Sonstige DozentInnen: Brendel, Hartung, Hufnagel, Koppelberg, Landweer, Löw-Beer, Lohmann, Menke,
Oser, Pocai, Otto, Scholz, Sonderegger, 2 N.N.
Anforderungen
| Magister(Hauptfach)
| Magister (Nebenfach)
| Lehramt
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Studienanfang
| NC für
| Erstsemester - 1995 wurden
| alle Studenten zugelassen.
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Scheine Grundstudium
| 4
| 2
| 4
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Zwischenprüfung
| mündl. Prfg.
| mündl. Prfg.
| mündl. Prfg.
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Hauptstudium
| 2 Sprachen 6 Jahre Schulkenntnisse
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| 2 Sprachen 6 Jahre Schulkenntnisse
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Scheine Hauptstudium
| 4
| 2
| 4
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Promotion
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|---|
(Bezogen auf die neue Studienordnung.)
Veranstaltungen (SoSe 95)
Vorlesungen: 8
Seminare: 80
Tutorien: 14
Bibliothek
| Öffnungszeiten: | 10-20 Uhr, Sa. 9-13 Uhr (im Semester)
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Besonderheiten
Das Gebäude ist ein häßlicher, disfunktionaler, klerikaler, abstoßender, mit häßlichen Metallverzierungen, einer miesen Akkustik, Zick-Zack-Konstruktionen, einem teuer-scheußlichen Teppichboden, exhibitionisten-freundlichen Glaswänden, einer schlechten Belüftung versehener, dafür aber sauteurer, nie vollendeter, für 800
Studis geplanter, mit ca. 4000 Studis aus den Nähten platzender, als philokultischer Renomiertempel für Thennishat & Tugendsen auf den Berliner Acker gestolperter, semibetonesker, anthroposophischer, post-pubertärer, Alpträumen entsprungener Wissenschaftspuff.
ProfessorInnen
- An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
- Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
- Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
- Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
- Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?
Prof. Dr. Dietrich Böhler
- Vorzüglich an solchen, die das Selbstdenken lehren. Am liebsten lasse ich mich von solchen belehren, welche dazu anleiten oder auf fruchtbare Weise dazu provozieren, sich selbst die reflexiven Grundfragen des Philosophierens und einer Vernunftkritik, die zugleich Sprachkritik ist, zu stellen. [...] [Hier sahen sich die Herausgeber leider aus Platzgründen zu kleineren Kürzungen gezwungen.]
In einem fundamentalphilosophischen, besser philosophiereflexiven Sinne orientiere ich mich im Dialog: einerseits mit Sokrates/Platon und andererseits mit Aristoteles, einerseits mit Descartes, Kant und Husserl der >epoché<, andererseits mit Hegel und Th. Litt., einerseits mit Ch. S. Peirce und G. H. Mead andererseits mit Jaspers und den Existentialisten, einerseits mit K.-O. Apel andererseits mit Heidegger, Gadamer und den von ihnen geprägten Postmodernisten/Relativisten.
Im Sinne des praktischen Interesses an Erkenntnis unserer selbst - als (moralische) Person und als (moralfähiges) Gattungswesen, als geschichtliches Wesen und als Moment gesellschaftlicher Systeme, als politisches Verständigungs- und Konfliktwesen, als antagonistisches Bedürfnis- und Selbstbehauptungswesen, als Moment einer technologischen Fortschritts- und ökologischen Gefährdungsgeschichte - orientiere ich mich:
an Lessing, Kant, Jaspers, J. Habermas versus Goethe, Albert Schweitzer, Hans Jonas; an Adam Smith versus Karl Marx, an Max Weber und Ernst Cassirer versus Marx und Hegel; an J. St. Mill und Karl Popper versus Gehlen und Luhmann; an Adorno und Günter Anders versus Ernst Bloch; an Hannah Arendt und J. Habermas versus M. Weber und C. Schmitt; an Piaget und Kohlberg versus Sigmund Freud; an Protagonisten von Gewissen und Schuld, Versöhnung und Verantwortung (Moses, Propheten, Jesus, Paulus, Augustinus, Kant, Kierkegaard, D. Bonhoeffer, Jaspers, Jonas) gegenüber Protagonisten des Glücks, der Selbstsorge bzw. Selbstverwirklichung und des Lustprinzips (seit Epikur, Heidegger, Freud, H. Marcuse) samt den relativierenden soziologischen und psychologischen „Erklärern“ des Moralischen wie Marx, Freud, Nietzsche; schließlich an Vertretern der Alternativen Wertethik oder normativen Ethik im technologisch-ökologischen Krisenzeitalter wie A. Schweitzer
und H. Jonas ´versus K.-O. Apel.
- Funkkolleg Praktische Philosophie/Ethik: Studientexte. Hrsg. v. Apel, Böhler, Rebel. Weinheim u. Basel (Beltz) 1984; Gunnar Skirbekk und Nils Gilje, Geschichte der Philosophie, Surkamp, Frankfurt/M. 1993 (stw 2168); Walter Schulz, Philosophie in der veränderten Welt, Pfullingen (Neske) 1972; nach wie vor: W. Windelband u. H. Heimsoeth, Lehrbuch der Philosophiegeschichte, Köln 1957.
- Hans Jonas, Philosophische Untersuchungen und metaphysische Vermutungen, Frankfurt/M. u. Leibzig (Insel), 1992; Wolfgang Kuhlmann, Reflexive Letztbegründung, Freiburg 1985 (Alber); ders.; Sprachphilosophie, Ethik, Hermeneutik, Würzburg (Königshausen u. Neumann) 1992; Audun Öfsti, Abwandlungen. Essays zur Sprachphilosopohie und Wissenschaftstheorie, Würzburg (Königshausen u. Neumann) 1994; Hannah Arendt/Karl Jaspers, Briefwechsel 1920-1963, hrsg. v. W. Biemel u. H. Sander, München (Piper) u. Frankfurt/M. (Klostermann) 1990.
- Mein „Geheimtip“ heißt: Selbst denken und dabei a) (implizite) Fragestellungen herausarbeiten - einerseits die des zu verstehenden Textes oder Gegenübers und andererseits die eigenen [...]; b) sich als philosophierend bzw. argumentierend verstehen; d. h. insofern man Geltung für die eigenen Aussagen beansprucht und dadurch dialogisch verpflichtet ist, alle möglichen Kritiker als Argumentationspartner zu achten sowie möglichst alle
sinnvollen, sachbezogenen Gegenargumente aufzusuchen [...]; c) sich fragen, was man in Anspruch nimmt und worauf man sich verpflichtet, wenn man „nach bestem Wissen und Gewissen“ urteilen und handeln will; d) sich als Zeitgenossin/Zeitgenosse und als Mitmensch fragen: Was kann ich zur Organisation und zum Fortschritt des Diskurses über Menschheitsfragen beitragen und was zur Verbesserung der Kommunikation in meinem Lebens- wie Arbeitsbereichen und in den mir erreichbaren politischen Zusammenhängen?
- Einmal diejenigen, die ich mir durch extensive Auslegung Ihrer Fragen 1, 2 und 4 selbst gestellt habe. Zum anderen etwa: a) Wie würden Sie Philosophie (nach Gegenstand, Methoden, Aufgaben) skizzieren - im Unterschied zu Wissenschaft/en, zu Literatur und Rhetorik, zu Politik und last but not least zur Theologie? b) Welche Begriffe sehen Sie als Grundbegriffe der Philosophie an? Oder wie beziehen Sie Philosophie auf „Vernunft“, „Kritik“, „Sprache“, „Geltung“, „Verantwortung“ ...? c) Wie verstehen Sie sich als Philosophen in der Zeit und wie Ihre Philosophie, Ihre Lehre, Ihre hochschulpolitische Arbeit als Antwort auf unsere Zeit?
Prof. Dr. Wolfgang F. Haug
- Marx, Philosophie der Praxis, Kritische Theorie, Diskursanalyse.
- Antonio Gramsci: Einführung ins Studium der Philosophie (Heft 11 der Gefängnishefte, in: Kritische Ausgabe,
Band 6: Philosophie der Praxis).
- Foucault, L’usage des plaisirs , 1984.
- B. Brecht.
- Warum ich jahrelang über „Geschlechterverhältnisse in der Philosophie“ gearbeitet habe.
Prof. Dr. Sybille Krämer
Als Einführung immer noch: I, Kant, Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik .....
Prof. Dr. Reinhart Maurer
- Heraklit, Platon, Hobbes, Hegel, Nietzsche, Heidegger, Joachim Ritter - Metaphysik und Praktische Philosophie im weiteren Sinne (philosophia practica universalis, nicht bloß „Ethik“).
- Platon: Gorgias.
- Leider nicht.
- Die Bücher von Nicolás Gómez Dávila, Karolinger-Verlag Wien.
- Bedeutet das Faktum, daß sich Europa von den USA gesamtkulturell kolonisieren läßt, nur das Ende der Philosophie oder auch das Ende der Geschichte?
Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann
- -
- Hegel: Phänomenologie, Georg Wilhelm Friedrich.
- Ich lese nur Bücher, die älter als 10 Jahre sind (trennt die Spreu vom Weizen).
- Paulus Riccius (1470-1526), De coelesti agricultura (zuerst 1514).
- Ihre.
Prof. Dr. Michael Theunissen
- Phänomenologie, Hegel, Kierkegaard.
- Platon, Phaidon.
- Dieter Henrich, Der Grund im Bewußtsein.
- Die „Sophia“ in der frühgriechischen Dichtung.
Prof. Dr. Albrecht Wellmer
- Nur an den besten.
- Alice in Wonderland.
- Nein.
- Ludwig Wittgenstein.
- „Was ist Ihr Lieblingstier?“ (Ich verrate die Antwort nicht.)
Prof. Dr. Ursula Wolf
- Aristoteles, analytische Philosophie, angelsächsische Ethik
- Kein Einführungsbuch, dafür aber jeden der großen klassischen Texte der Philosophiegeschichte, insbesondere
die Texte von Aristoteles und Kant.
- Es gibt keine, die mich mehr beeindruckt hat, als viele andere, daher lieber keine Antwort.
- Philip J. Davis, „Thomas Gray, Philosopher Cat“, London 1989.
- Die Frage nach meinen Schwerpunkten in Lehre und Forschung.
Andere ProfessorInnen:
Prof. Dr. Peter Bieri; Prof. Dr. Peter Furth; Prof. Dr. Karlfried Gründer; Prof. Dr. Wolfgang Hübener; Prof. Dr. Milan Purcha; Prof. Dr. Holm Tetens; Prof. Dr. Ernst Tugendhat (a. D.)
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Zur Philosophischen Fakultät der HHU
Düsseldorf
Anneliese Volkmar, September 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare: Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de