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Studienführer Philosophie
Universität Bochum

Ruhr-Universität Bochum
Institut für Philosophie
Universiätsstr. 150
D-44780 Bochum
Tel.: 0234/700-27 16

Fachschaftsrat Philosophie
Geb.: GA RUB
D-44801 Bochum
Tel.: 0234/700-47 20

FORM

Menschen
Insgesamt
Frauen
Männer
HauptfachstudentInnen
588
204
384
NebenfachstudentInnen
1072
462
610
ProfessorInnen
11
-
11
PrivatdozentInnen
4
-
4
Sonstige DozentInnen
18
3
15
TutorInnen
-
-
-

Anforderungen
Magister(Hauptfach)
Magister (Nebenfach)
Lehramt
Studienanfang



Scheine Grundstudium
4
2
4
Zwischenprüfung
mündl. Prfg.
mündl. Prfg.
mündl. Prfg.
Hauptstudium
Latinum

Latinum oder Graecum
Scheine Hauptstudium
3
2
4
Promotion
Latinum oder Graecum

Veranstaltungen
Vorlesungen: 7
Seminare: 53 (gefüllt)
Tutorien: 1

Bibliothek
Öffnungszeiten:
(in den Semesterferien reduziert)
9-18 Uhr, Fr. 9-16 Uhr
Arbeitsplätze: ausreichend
Buchbestand:mittel

Besonderheiten

Inhalt

  1. Welche philosophischen Richtungen sind hauptsächlich vertreten?
    Herr Waldenfels (Phänomenologie, Kenner der französischen Philosophie, auch Foucaultspezialist)
    Herr König (Wissenschaftstheorie)
    Herr Drieschner (Naturphilosophie)
    Herr Majsisch (Mittelalter, Nachfolge von Herrn Flasch)
    Herr Hoche, Herr Strube (Sprachanalytik)
    Hegel-Archiv (Pöggeler, Meist).

  2. Welche DozentInnen haltet Ihr für besonders erwähnenswert und aus welchen Gründen?
    Siehe oben.

  3. Welche philosophischen Richtungen fehlen?
    Feministische Philosophie, Skeptizismus

  4. Gibt es Veranstaltungen zu
    nicht-abendländischem Denken (chinesische, indische Philosophie) x ja o nein
    sozialemanzipatorischen Richtungen (femin. Theorie, Kritische Theorie, etc.)
    Kritische Theorie
    x ja o nein
    praxisorientierten Richtungen (phil. Praxis, Technikfolgenabschätzung, etc.)
    ungewöhnlich-innovativen Ansätzen anderer Art?
    neu: jüdische Philosophie !
    x ja o nein

  5. Gibt es Tendenzen zur interdisziplinären Zusammenarbeit?
    Selbstverständlich in allen Bereichen !

  6. Fachschaft

    Wieviele seid ihr? Kern 5 Peripherie -
    Erstsemestereinführung? Erstsemesterberatung mit Frühstück
    Studentische Veranstaltungen? Stud. Lesegruppe. Es fand auch mal ein studentisches Seminar zur feministischen Philosophie statt (-> Sehr viel Arbeit)
    Seid ihr chaotisch? x ja o nein

ProfessorInnen

  1. An welchen Philosophen/innen bzw. an welcher philosophischen Richtung orientieren Sie sich?
  2. Welches Buch halten Sie als Einführung in die Philosophie für am besten geeignet?
  3. Gibt es eine philosophische Neuerscheinung der letzten zehn Jahre, die Sie beeindruckt hat?
  4. Können Sie einen "philosophischen Geheimtip" geben?
  5. Welche Frage hätten Sie hier gerne gestellt bekommen?

    Prof. Dr. Michael Drieschner
  1. „Naturphilosophie“: Grundlagen der Quantenmechanik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Evolutionstheorie.
  2. H. G. Gadamer: Philosophisches Lesebuch.
  3. C. F. v. Weizsäcker: Zeit und Wissen.
  4. Platon: Parmenides.
  5. „Was machen Sie eigentlich?“

    Prof. Dr. Kurt Flasch (em.)
  1. Es ist Unsinn, nur einen zu nennen. Wenn es aber sein müßte: PLATON.
  2. Platons „Theaitet“, aber zusammen gelesen mit Hume, Enquiries.
  3. Viele, viele, aber besonders Tugendhat, Philosophische Aufsätze + Die Ethik.
  4. Begreift, daß „die“ Philosophie zuende ist.
  5. Wie studiert man Geschichte der Philosophie.

    Prof. Dr. Gottfried Gabriel
  1. Kant, Frege, Wittgenstein, Analytische Philosophie.
  2. R. Descartes, Meditationen.
  3. R. Mouk, Wittgenstein (Biographie).
  4. Nein.
  5. Wo sollte „man“ Philosophie studieren?

    Prof. Dr. Hans-Ulrich Hoche
    a) Beruflicher Werdegang: Nach einigen Semestern Mathematik und Physik in Gießen Studium der Philosophie, Vergl. Religionswissenschaft und Slavistik in Bonn und Köln; 1962 Promotion bei Ludwig Landgrebe. 1962-1965 Philosophie und Deutschunterricht als DAAD-Lektor an der University of the Philippines. 1965-1967 Referent der Studienstiftung. 1967-1969 DFG-Stipendiat in Göttingen. Seit 1969 an der Ruhr-Universität Bochum.
    b) Inhaltliche Arbeit am Lehrstuhl: Methodologisch gilt mein Interesse besonders der Sprachanalyse, aber auch noch immer einer transzendentalen Phänomenologie. Dabei grenze ich mich entschieden von erweiterten und, wie ich glaube, verwässerten Konzeptionen von „analytischer“ bzw. „phänomenologischer“ Philosophie ab.
    Thematische Schwerpunkte sind besonders informale Logik, Metaethik und das Leib-Bewußtsein-Welt-Problem.
    c) „Nichtempirische Erkenntnis. Analytische und synthetische Urteile a priori bei Kant und bei Husserl“, 1964 (Diss.). „Handlung, Bewußtsein und Leib. Vorstudien zu einer rein noematischen Phänomenologie“, 1973 (Habil.-Schrift). „Analytische Philosophie“, 1985 (zus. mit Werner Strube); „Einführung in das sprachanalytische Philosophieren“, 1990; „Elemente einer Anatomie der Verpflichtung. Pragmatisch-wollenslogische Grundlegung einer Theorie des moralischen Argumentierens“, 1992. Aufsätze zur transzendentalen Phänomenologie, philosophischen Logik, Metaethik, phänomenologischen und sprachanalytischen Methodologie, philosophischen Anthropologie, Sprachphilosophie und allgemeinen Wissenschaftstheorie.
    d) Inhaltliche Schwerpunkte des eigenen Lehrangebots: Entsprechend dem Grundsatz der Einheit von Lehre und Forschung gelten meine Vorlesungen und Seminare überwiegend meinen jeweiligen Forschungsschwerpunkten (siehe b und c). Als wichtigen Bestandteil meiner Lehre betrachte ich ferner gelegentliche Einführungsveranstaltungen (im Grundstudium) sowie vor allem die seit Jahren zusammen mit Herrn Kollegen Strube ständig durchgeführten „Phänomenologisch-sprachanalytischen Kolloquien“ (im Haupt- und Aufbaustudium); diese Kolloquien dienen vor allem der freien Diskussion aktueller philosophischer Probleme unter methodologischen Gesichtspunkten.
    e) Struktur des Lehrangebots: Seminare aller Studienabschnitte; Kolloquien, Vorlesungen mit Diskussionsmöglichkeit oder Vertiefungsseminar. Neben Diskussionsbeiträgen im Seminar halte ich schriftliche Hausarbeiten für besonders wichtig; im übrigen empfehle ich je nach Seminartyp mündliche Referate oder schriftliche Protokolle.
    f) Sonstiges: Mein überwiegend methodenorientiertes Herangehen an philosophische Sachfragen beruht auf der überzeugung, daß philosophische und philosophiehistorische Forschung zwei gleichermaßen respektable und notwendige, aber eben doch zwei ganz verschiedene Sachen sind, deren leichtfertige oder ausdrücklich proklamierte Vermengung weder der einen noch der anderen Forschungsrichtung wirklich nützt.

    Prof. Dr. Kreimendahl
  1. An keiner bestimmten.
  2. Platon: Phaidon.
  3. Ja, mehrere.
  4. Platons und Kants Werke, aber dies ist kein Geheimnis.
  5. Z.B. die nach Forschungs- und Lehrschwerpunkten.

    Prof. Dr. Ursula Neemann
  1. Logik, Wissenschaftstheorie.
  2. Keines. Es gibt nur gute Einführungen in bestimmte philosophische Gebiete.
  3. Keine.
  4. Nur das sagen, was man bis ins Letzte selbst verstanden hat und nicht jedem, vor allem berühmten Philosophen, nicht alles glauben. In bezug auf Namen: Wilhelm von Ockham, Bernard Bolzano.
  5. Z.B. diese: Welche Ihrer Veröffentlichungen halten Sie für die beste?

    Prof. Dr. Otto Pöggeler
  1. Dt. Idealismus, phänomenologische und hermeneutische Philosophie
  2. Klassiker
  3. Gadamer: Plato im Dialog
  4. nein
  5. Wie lebendiges Philosophieren sich durchhalten kann.

    Prof. Dr. Richard Schaeffler (em.)
  1. Ich orientiere mich weniger an Personen oder Richtungen als an Sachfragen. Seit einigen Jahren vor allem: Wovon hängt es ab, ob die Vernunft fähig bleibt oder wird, subjektive Erlebnisse in Inhalte objektiv gültiger Erfahrung zu verwandeln? Worauf beruht die Gefahr, daß sie sich in selbstverfertigte Systeme verstrickt?
  2. Die Bändchen der Reihe „Grundkurs Philosophie“, die als „Urban-Taschenbücher“ im Verlag Kohlhammer erschienen sind.
  3. Unter anderen: Hermann Lübbe, Religion nach der Aufklärung, Verlag Styria, Graz 1986; Wolfgang Welsch (Herausgeber) Wege aus der Moderne, Weinheim 1988.
  4. .
  5. Fragen von der Art:

    Prof. Dr. Werner Strube
  1. Sprachanalytische Philosophie.
  2. W. Kamlah-P. Lorenzen.

    Prof. Dr. Bernhard Waldenfels
  1. Phänomenologie in der Nachfolge Husserls, unter besonderer Berücksichtigung der neueren französischen Philosophie: Merleau-Ponty, Levinas, Ricoeur, Derrida und Foucault.
  2. Da es ‘die’ Philosophie nur in verschiedenartigen Spielarten gibt, empfehle ich spezifische Einführungen zu klassischen Autoren (in knapper Form: O. Höffe, Hrsg. Klassiker der Philosophie, Beck), zu aktuellen Autoren, zu verschiedenen Denkrichtungen wie Phänomenologie, Hermeneutik oder analytische Philosophie, zu einzelnen philosophischen Epochen (vgl. die entsprechenden Reihen bei Alber, Beck, Junius, Reclam, UTB, Wiss. Buchgesellschaft usf.).
  3. -
  4. -
  5. An welchen Sachproblemen arbeiten Sie? Meine Antwort: Leiblichkeit, Lebenswelt, Ordnungsgrenzen, Fremdheit, Responsivität.

Weitere Professoren
Prof. Dr. Gert König;
Prof. Dr. Burkhard Majsisch;
Prof. Dr. Meist;
Prof. Dr. Willi Oelmüller;
Prof. Dr. Gunter Scholtz


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Anneliese Volkmar, November 1996
Anregungen, Kritik, Kommentare:Email: volkmar@phil-fak.uni-duesseldorf.de