
PD Dr. Claudia Pawlenka
Privatdozentin - Praktische Philosophie
Gebäude 23.21, Ebene 04, Raum 73
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
Tel: 0211-81-12912
Fax: 0211-81-15651
Sprechstunde (Vorlesungszeit): n.V.
Sprechstunde (Vorlesungsfreie Zeit): n.V.
Wissenschaftlicher Werdegang
1987-1994 | Studium der Sportwissenschaft, Romanistik, Latein und Geographie an der Universität Tübingen |
1994-1995 | Staatsexamen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen |
1997-1999 | Promotionsstipendium der DFG am Tübinger Graduiertenkolleg "Ethik in den Wissenschaften" am Interdisziplinären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften; Philosophiestudium |
2000-2001 | Wechsel an die Humboldt Universität Berlin, Promotionsstudiengang/Philosophie |
2001 | Promotion zum Thema Utilitarismus und Sportethik an der Humboldt Universität Berlin (Humboldt-Preis 2001) |
2002-2003 | Lehrbeauftragte im Rahmen des Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiums (EPG) an der Universität Tübingen |
2003-2007 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des interdisziplinären DFG-Projekts "Die philosophisch-ethische Begründung des Dopingverbots im Sport im Spannungsfeld von 'Natürlichkeit' und 'Künstlichkeit'" an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt (Betreuung: Dieter Birnbacher, Eike Emrich, Dietmar Mieth) |
2007-2009 | Postdoc-Stipendium der DFG am Tübinger Graduiertenkolleg Bioethik am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften |
2009 | Habilitation im Fach Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Ernennung zur Privatdozentin (Habilitationsschrift: Ethik, Natur und Doping im Sport) |
Seit Oktober 2009 | Privatdozentin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
Seit Januar 2011 | Leitung des DFG-Projekts „Human Enhancement – Eine Debatte im Schnittpunkt von Sportethik und Bioethik“ an der Goethe-Universität Frankfurt/M. |
4. Februar 2011 | DOSB-Wissenschaftspreis 2009/2010 (Habilitationsschrift „Ethik, Natur und Doping im Sport“). |
Forschungsschwerpunkte
- Allgemeine Ethik, Angewandte Ethik
- Sportphilosophie, Sportethik
- Bioethik, Natürlichkeit/Künstlichkeit, Doping, Human Enhancement
- Utilitarismus, Kant
- Leibanthropologie
- Emotionstheorien
Wissenschaftliche Veröffentlichungen
Monographien
Ethik, Natur und Doping. Veröffentlichung in der Reihe „ethica“ (hrsg. von D. Sturma/ M. Quante), Paderborn: Mentis 2010.
Utilitarismus und Sportethik. Paderborn: Mentis 2002.
Herausgeberschaften
Sportethik. Regeln - Fairneß – Doping: Veröffentlichung in der Reihe "ethica" (hrsg. von D. Sturma/ M. Quante). Paderborn: Mentis 2004. (Übersetzung ins Japanische).
Aufsätze
Philosophy of Sport in Germany – An Overview of ist History and Academic Research. In: Journal of the Philosophy of Sport vol. XXXVII, nr. 2, 2010, pp. 271-291.
Doping und Philosophie. Forschungsbericht. In: Information Philosophie (in Vorbereitung).
Läßt sich der Utilitarismus humanisieren? (in Vorbereitung).
Vernünftige Gefühle oder gefühlte Vernunft? Ethische Aspekte einer Philosophie der Gefühle (in Vorbereitung).
Der trainierte Mensch – Optimierung der sportlichen Leistungen. Doping – na und? In: Tagungsband der Evanglischen Akademie Loccum „Sind Sie gut genug? Zur (Selbst-)Optimierung und Vervollkommnung des Menschen (im Erscheinen).
Das Dopingverbot im Sport – eine Kontroverse im Schnittpunkt von Sportethik und Bioethik. In: E. Franke (Hrsg.): Ethik im Sport. Schorndorf: Hofmann-Verlag 2010 (im Erscheinen).
Das Dopingverbot im Sport – eine Kontroverse im Schnittpunkt von Sportethik und Bioethik. In: G. Spitzer/E. Franke (Hrsg.) Sport, Doping und Enhancement – Transdisziplinäre Perspektiven, S. 95-103.
Leistungssteigerung im Sport – ethisch indifferent? Eine Grenzerkundung zwischen 'Natürlichkeit' und 'Künstlichkeit'. In: G. Maio/ J. Clausen/ O. Müller (Hrsg.): Mensch ohne Maß? Reichweite und Grenzen anthropologischer Argumente in der biomedizinischen Ethik. Freiburg/München: Karl Alber 2008, S. 167-183.
Der Künstliche Mensch, "Gendoping" und die Naturalisierung der Leistung im Sport. In: O. Hallich/ C. Kaminsky (Hrsg.): Verantwortung für die Zukunft. Zum 60. Geburtstag von Dieter Birnbacher, Münster, Hamburg, London 2006: Lit, S. 119-139.
Zur Frage einer Olympischen Partikularethik und zu Doping als innerem Sprengsatz der Olympischen Idee. In W. Buss/ S. Güldenpfennig/ A. Krüger (Hrsg.) (2006), Zur Neubegründung der Olympischen Idee. Denkanstöße (S. 33-48). Wiesbaden: Roswitha Stumm
Sportethik. Das Stichwort. In: Information Philosophie 2005, Heft 5, S.34-38.
Der Sport - Bühne für den neuen Menschen? Überlegungen zu Gendoping, Natürlichkeit und Kreativität. In: G. Abel (Hrsg.): "Kreativität". XX. Deutscher Kongreß für Philosophie. Sektionsbeiträge, Bd. 1. Berlin 2005, S. 395-408.
The Idea of Fairness: A General Ethical Concept or One Particular to Sport? In: Journal of the Philosophy of Sport (2005), vol. XXXII, S. 49-64.
Walter Kuchler: Sportethos. Eine moraltheologische Studie des im Lebensbereich Sport lebendigen Ethos als Beitrag zu einer Phänomenologie der Ethosformen (1969). In: Court, J./Meinberg, E. (Hrsg.): Klassiker und Wegbereiter der Sportwissenschaft. Stuttgart: Kohlkammer 2005, S. 407-413.
Wozu Sportethik? Replik zu Volker Schürmann: "Zur besorgten Sportethik, die alles beim Alten beläßt - aus Anlaß zweier Neuerscheinungen". In: Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge (LSB) 2005, XLV, S. 135-142.
Eine Verteidigung des Utilitarismus. Von Bernward Gesang (Reclam 2003). Rezension. In: Universitas 2004, 59. Jg., Nr. 694, S. 426.
Zur Einführung. In: C. Pawlenka (Hrsg.): Sportethik. Regeln – Fairneß – Doping. Paderborn 2004, S. 9-23.
Sport als Kunst? Zur Unterscheidung von essentialistischen und formal-ästhetischen Konstitutionsbegriff. In: C. Pawlenka (Hrsg.): Sportethik. Regeln – Fairneß – Doping. Paderborn 2004, S. 91-104.
Doping im Sport im Spannungsfeld von Natürlichkeit und Künstlichkeit. In: C. Pawlenka (Hrsg.): Sportethik. Regeln - Fairneß - Doping. Paderborn 2004 , S. 293-308.
Sportphilosophie oder Kulturanthropologie? In: Philokles. Zeitschrift für populäre Philosophie (2002) 1, S. 24-28.
Utilitarianism – The Adequate Ethics for High Performance Sports Relevant to Media. International Journal of Physical Education (2002), vol. XXXIX, S. 28-41.
Utilitarismus versus Kant - zur Frage einer Partikularethik für den medienrelevanten Leistungssport. In: dvs-Informationen. Vierteljahresschrift der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (2001)16, Heft 3, S. 27-32.
Die ethische Bewertung der Dopingproblematik aus utilitaristischer Sicht. Oder: Warum minus mal minus nicht plus ist. In: A. K. Treml (Hrsg.): Sportethik. Frisch, fromm, fröhlich - foul? Jahrespublikation der Zeitschrift Ethik&Unterricht (2001 )9, S.30-37.
Was ist Sport? Eine metaphysische Wesensbestimmung. In: S. Güldenpfennig/D. Krickow (Hrsg.): Jahrbuch des Deutschen Olympischen Instituts 2000. Berlin, S. 93-101.
Die Knappheit der Zeit als Bedingung der Möglichkeit alles Spielerischen? – Gedankenspielereien über die Verspieltheit und das Spiel. In: O. Grupe (Hrsg.): Sport und Sportunterricht. Einführung in sportwissenschaftliches Disputieren, Reflektieren und Promovieren. Schorndorf 1999, S. 117-120.



