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Vorlesungszeit: Di 12-13 Uhr
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„Intramedialität, Mikromedialität und Technosensation“
- jenseits der Phänomenologie: posthumane Empfindungsereignisse im Kontext von Technowissenschaften und Medienkulturen des 21. Jahrhunderts
Aus der Perspektive einer spekulativen Medienkulturwissenschaft wirft das Projekt die Frage nach einer posthumanistischen mikrologischen Konzeption von Empfindung an der Schnittstelle von Prozessphilosophie und Technowissenschaften auf. Im Anschluss an die temporalen Konzeptionen aktual-virtueller Prozesshaftigkeit und Immanenz bei Whitehead, Bergson und Deleuze/Guattari soll dazu die Frage der Erfahrung und Subjektivität von ihrer bewusstseins- und transzendentalphilosophischen Vereinnahmung gelöst, und nach der präpersonalen Ebene verteilter Mikrosubjektivitäten und deren medientechnologischer Bedingtheit gefragt werden. Quer zur „Bifurkation der Natur“ (Whitehead) und unterhalb der Intentionalität der Wahrnehmung geht es darum die Dynamik eines (nichtmenschlichen) Empfindungsvermögens entlang den Herausforderungen von Nano-, Bio-, Informations– und Kognitionstechnologien zu denken, wobei Medien nicht mehr innerhalb des Paradigmas der Vermittlung (der Wahrnehmung) begriffen werden, sondern prozesslogisch im Sinne einer Intramedialität des Werdens.