
Prof. Dr. Susanne Hilger
Abteilungsleiterin
Gebäude 23.31, Ebene 06, Raum 65
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
Tel: 0211 81 10681
Fax: 0211 81 12213
hilgerphil-fak.uni-duesseldorfde
Sprechstunde (Vorlesungszeit): Mittwochs 14 -15 Uhr und nach Vereinbarung
Sprechstunde (vorlesungsfreie Zeit): n.v.
I. Studium und beruflicher Werdegang
- 1985–1992 Studium der Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Kunstgeschichte und neuere Germanistik in Bonn
- 1992–1996 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg
- 1996 Promotion zum Dr. rer. pol. mit einer Dissertation über Sozialpolitik und Unternehmensorganisation in der rheinisch-westfälischen Eisen- und Stahlindustrie
- 1996–2002 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg
- 1997 Verleihung des Karl-Giehrl-Preises der Universität Erlangen-Nürnberg für die beste Dissertation
- 2002 Habilitation mit einer Arbeit über die „Amerikanisierung“ deutscher Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2002–2004 Privatdozentin für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte,
- Oberassistentin am Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg
- seit 10/2004 Hochschuldozentur für Wirtschaftsgeschichte der Neuzeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leitung der Abteilung für Wirtschaftsgeschichte.
II. Forschungsschwerpunkte
- Industrie- und Unternehmensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
- Geschichte der Amerikanisierung
- Geschichte des Wissenstransfers
- Managementgeschichte
- Geschichte des Wettbewerbs
III. Forschungsprojekte
- "Erfolgsfaktor Familie" (zusammen mit Margrit Schulte Beerbühl)
- Mythos „Made in Germany“ – Marken und Märkte in der deutschen Wirtschaftsgeschichte
- Düsseldorf als Wirtschaftsstandort – Vom „Schreibtisch des Ruhrgebiets“ zum internationalen Dienstleistungszentrum
- Zwischen Shareholder Value und gesellschaftspolitischer Verantwortung – Zur Geschichte des Konsenskapitalismus
IV. Publikationen (Auswahl)
Monographien
- Die „Amerikanisierung“ deutscher Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg (= Beihefte zur VSWG, Bd. 173), Stuttgart 2004.
- Sozialpolitik und Organisation. Formen betrieblicher Sozialpolitik in der rheinisch-westfälischen Eisen- und Stahlindustrie seit der Mitte des 19. Jahrhunderts (1850–1933)(= Beiheft 94 der Zeitschrift für Unternehmensgeschichte), Stuttgart 1996.
- Menschen uns Märkte. 125 Jahre Henkel KGaA, Düsseldorf 2001 (zusammen mit Wilfried Feldenkirchen).
- Louis Leitz, München 2000 (zusammen mit Wilfried Feldenkirchen).
Herausgeberschaften
- "Kapital und Moral". Ökonomie und Verantwortung in historisch-vergleichender Perspektive, Köln, Weimar 2007.
- Geschichte - Unternehmen - Archive. Festschrift für Horst A. Wessel zum 65. Geburtstag, Essen 2008.(zusammen mit Wilfried Feldenkirchen und Kornelia Rennert)
Aufsätze
- " Vom Netzwerk zum Cluster?" Düsseldorf als Industriestandort im 19. Jahrhundert, in: Susanne Hilger u.a. (Hg.) Geschichte - Unternehmen - Archive, Essen 2008.
- "Kapital und Moral" in der Wirtschaftsgeschichte. Eine Einführung, in: Susanne Hilger (Hrsg.): "Kapital und Moral". Ökonomie und Verantwortung in historisch-vergleichender Perspektive, Köln, Weimar 2007, S. 9-34.
- Rotary in Düsseldorf - Die Anfänge des Düsseldorfer Rotary Clubs in den 1930er Jahren, in: Düsseldorfer Jahrbuch 77 (2007), S. 263-282.
- Deutschland: Amerikanisierung durch den Marshall-Plan?, in: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik 112 (2/2007), S. 38-42. (Aufsatz als pdf-Datei)
- "Maßschneiderei" oder "Massenkonfektion" - Amerikanische Produktionskonzepte der Daimler-Benz AG vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, in: Harry Niemann, Wilfried Feldenkirchen (Hrsg.): 100 Jahre DaimlerChrysler Werk Untertürkheim 1904-2004. Wo das Auto anfing - Mobilität und Industrialisierung im Neckerraum (= Wissenschaftliche Schriftenreihe des DaimlerChrysler Konzernarchivs; 8), Vaihingen/Enz 2005, S. 171-186.
- Zur Genese des ‚German model' – Die Bedeutung des Ordoliberalismus für die Ausgestaltung der bundesdeutschen Wettbewerbsordnung nach dem Zweiten Weltkrieg, in: Paul Windolf (Hrsg.), Vom Manager- zum Finanzmarktkapitalismus, Köln 2005, S. 222-241.
- Bürgerliche Eliten im „Dritten Reich“–Düsseldorfer Rotarier zwischen Kooperation und Konfrontation, in: Geschichte im Westen 19, 2004, S. 177–196.
- Von der „Amerikanisierung“ zur „Gegenamerikanisierung“ – Technologietransfer und Wettbewerbspolitik in der deutschen Computerindustrie, in: Technikgeschichte 71, 2004, S. 327—344.
- “Reluctant Americanisation?” The Americanisation of the German Consumer Chemical Industry after 1945 – Henkel as a Case Study, in: Akira Kudo, Matthias Kipping and Harm Schröter (eds.), America as Reference? German and Japanese Industry during the Boom Years, Oxford 2004, S. 193–220.
- „Pacemakers of Globalization in the German industry – Corporate Strategies at Siemens, Daimler-Benz, and Henkel 1945–1975“, in Business and Economic History On-line, Vol. 1, 2003.
- „Der Zwang zur Größe“ – Internationalisierungsstrategien Deutscher Unternehmen nach 1945 am Beispiel des USA-Geschäfts, in: Jürgen Schneider (Hrsg.), Natürliche und politische Grenzen als soziale und wirtschaftliche Herausforderung. Referate der 19. Arbeitstagung der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte vom 18. bis 20. April 2001 in Aachen (= VSWG-Beiheft 166), Stuttgart 2003, S. 215–238.
- Unternehmen im Wettbewerb – Hemmnisse und Herausforderungen für eine vergleichende Unternehmensgeschichte, in: Jan-Otmar Hesse/Christian Kleinschmidt/Karl Lauschke (Hrsg.), Kulturalismus. Neue Institutionenökonomik oder Theorienvielfalt (= Bochumer Schriften zur Unternehmens- und Industriegeschichte, Bd. 9), Essen 2002, S. 289–299.
- The Internationalisation of a Family Firm: The Case of the German Chemical Producer Henkel, in: Hubert Bonin et al. (Eds.), Transnational Companies (19 th –20 th Centuries), Paris 2002, S. 879–895.
- Zwischen Demontage und Wiederaufbau – Unternehmen und alliierte Besatzungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel der Firma Henkel, Düsseldorf, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 46, 2001, S. 198–220.
- American Consultants in the German Consumer Chemical Industry: The Work of the Stanford Research Institute at Henkel in the 1960s and 1970s, in: Enterprises et Histoires 25, Oct. 2000, S. 1–19.
