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Forschungsworkshop für Studierende

Am 3. und 4. November 2012 gibt es Institut für Japanologie an der Universität Heidelberg das Treffen der “Initiative Historische Japanforschung”.  (Den Call for Papers und weitere Informationen zum Treffen finden Sie hier) Dieses Mal wird auch erstmalig ein “Youngster Workshop” durchgeführt werden, an dem besonders Studierende teilnehmen können. Das Ziel des Workshops soll die Vorstellung von kleinen Forschungsprojekten bzw. von BA- und MA-Arbeitsprojekten und ihre Diskussion sein.

Hier die Details:

Im Rahmen des Workshops, der am Vormittag des 03.11. stattfinden wird, können aktuelle Arbeitsvorhaben (B.A.-Arbeiten, M.A.-Arbeiten, Hauptseminararbeiten etc.) vor- und zur Diskussion gestellt werden. Hierbei soll es weniger um die Präsentation abgeschlossener Arbeiten, als vielmehr um das gemeinsame Diskutieren laufender Projekte gehen, um so in entspannter Atmosphäre gemeinsam mit Kommilitonen verschiedener Universitäten das eigene Arbeitsvorhaben zu besprechen.

Sollten Sie Ihre Arbeitsvorhaben im Rahmen des „Youngster Workshops“ vorstellen wollen (15-20 Minuten Vortrag mit anschließender Diskussion), schicken Sie bitte eine Exposé Ihres Themas mit Ihren persönlichen Angaben (Name, Studiengang, Semesters etc.) an till-knaudt[at]uni-heidelberg.de und anja.batram[at]rub.de.

Studierende, die gerade keine Arbeit vorstellen können/möchten, aber dennoch an einer Diskussion mit Studierenden der Geschichte Japans und dem anschließenden Treffen der Initiative zur historischen Japanforschung interessiert sind, sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen. Auch im Fall einer Teilnahme ohne Vortrag bitten wir, um die Organisation zu erleichtern, um eine kurze, formlose Anmeldung per E-Mail bei till-knaudt[at]uni-heidelberg.de und anja.batram[at]rub.de.

Für Studierende besteht die Möglichkeit, bei Kommilitonen der Universität Heidelberg unterzukommen. Für weitere Informationen diesbezüglich wenden Sie sich bitte an Bern Kirchner (bernd.kirchne[at]zo.uni-heidelberg.de).

Tipps für den Weg in die Selbständigkeit

Für Studierende, die eine berufliche Selbständigkeit anstreben bzw. ein eigenes Unternehmen gründen wollen, gibt es an der HHU umfangreiche Unterstützung durch das sogenannte “Center for Entrepreneurship“. Dieses bietet unter anderem Beratung, Workshops, Räumlichkeiten und Hilfe bei der Finanzierung an.

Zur Zeit läuft im Rahmen des Studium Universale die Vorlesungsreihe “Von der Idee zur Gründung”, immer dienstags von 16:30 bis 18 Uhr im Seminarraum 3 und 4 des Oeconomicums. In die Rolle eines Unternehmensgründers können interessierte Studierende bei einem Planspiel am 22. und 23. Juni schlüpfen. Dabei werden Unternehmensstrategien entwickelt, ein Corporate Design entworfen, Kalkulationen angestellt und Marktchancen recherchiert. Auch hier gibt es Leistungspunkte für das Studium Universale, nähere Informationen gibt es hier.

Für einen Ideenwettbewerb, bei dem kreative Konzepte für Unternehmensgründungen gefragt sind, können noch bis 2. Juli Vorschläge eingesandt werden. Die Sieger erhalten Geldpreise im Wert von insgesamt 2000 Euro.

 

 

Populärkultur-Workshop

Unser Institut veranstaltet am Freitag, 18. Juni, einen Workshop zum Thema “Zwischen Transkulturalität und Japanizität – Repräsentationen kultureller Differenzen und Diversität in der gegenwärtigen japanischen Populärkultur”. Treffpunkt ist um 13 Uhr im Heinrich-Heine-Saal unserer Universität. Eingeladen sind hochkarätige Referentinnen und Referenten aus ganz Deutschland. Wer teilnehmen möchte, muss sich wegen der begrenzten Platzanzahl bei Stephanie Klasen anmelden.

(c) adrian, acediscovery (Flickr cc)

Hier das Programm:

13:00 Uhr  Begrüßung durch Prof. Dr. Michiko Mae

13:15 Uhr  Hilaria Gössmann: „Japanisch“ versus „asiatisch“ – Repräsentationen kultureller Differenzen in japanischen Fernsehdramen seit den 90er Jahren

14:15 Uhr Stephan Köhn: Miyazaki reloaded – einige paradigmatische Überlegungen zur „Transkulturalität“ eines Mediums

15:15 Uhr Kaffepause

16:00 Uhr Steffi Richter: Zwischen „cool“ und „beautiful“: Trans/Nationalisierung von J-Culture

17:00 Uhr Marco Pellitteri: Japanese pop culture in Italy through anime and manga: features of a successful encounter

18:00 Uhr Abschlussdiskussion

Zum Hintergrund des Workshops:

Die Interpretation Japans als eine national-­‐kulturell und sozial homogene Gesellschaft bestimmte lange den wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs. Seit einigen Jahren wird jedoch infolge tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen auch in Japan zunehmend anerkannt, dass die japanische Gesellschaft und Kultur durch Diversität und Heterogenität geprägt sind. Diese Entwicklung bildet den Hintergrund für ein Forschungsprojekt, das wir zurzeit an unserem Institut vorbereiten: „Neue Differenzen und Diversität im gegenwärtigen Japan: Die Kontroverse um Kultur, soziale Schicht und Gender“.

Unser Workshop konzentriert sich auf die Repräsentation kultureller Differenz und Diversität in der japanischen Populärkultur. Wie wird in unterschiedlichen populärkulturellen Medienprodukten, aber auch allgemein in den so genannten J-Pop-Diskursen, das ‚Japanische’ konstruiert? Was wird in diesen Produkten und Diskursen imaginiert und behauptet, um das ‚Japanische’ zu konstruieren? Wie zeigt sich das ‚Japanische’ und wo tritt das Transkulturelle hervor, d.h. Elemente, die über das ‚Japanische’ hinausgehen? Diesen Fragen möchten wir im Workshop sowohl auf der inhaltlichen, narrativen Ebene wie auch auf der formal-stilistischen Ebene und auf der Metaebene des Diskurses nachgehen.

Dabei interessieren wir uns besonders für neue methodische Analyseansätze. Zum Einen könnte thematisiert werden, inwieweit die Herangehensweise, Medienanalyse als Diskursanalyse zu betreiben, kombinierbar mit anderen medienwissenschaftlichen Zugängen ist. Zum Anderen sollte bei der Analyse einzelner Fallbeispiele aus den Bereichen Manga, Anime, dorama, Film etc. besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, von welchen ‚traditionell’ genrespezifischen Konventionen die Repräsentationen kultureller Differenzen und Diversität möglicherweise überlagert werden und welche darüber hinausgehenden, transkulturellen Gestaltungselemente und Techniken angewendet werden.

Wir freuen uns auf anregende Referatsbeiträge und eine konstruktive Diskussion!