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Jury-Preis für „tomonetto“ beim Tag der Lehre

Anna Horschmann und Jessica Jacob bei der Preisverleihung

Zwölf Projektgruppen bewarben sich beim „Tag der Lehre“ am 30. November um die Auszeichnung „Bestes studentisches Projekt 2011“. Zu gewinnen gab es den Jury- und den Publikums-Preis. Die Freude und Überraschung war groß, als Prof. von Alemann die angespannte Stille im Hörsaal 3H mit der Bekanntgabe des Jury-Preis Gewinners durchbrach: Tomonetto, die studentische E-Learning-Initiative unseres Instituts!

Anna Horschmann und Jessica Jacob vertraten das zwölfköpfige-Projektteam bei der Preisverleihung. Zuvor hatten sie bei der Präsentation der Projekte dem Publikum von der Entstehung der Idee – ein soziales Netzwerk und zwei Lernspiele zu entwerfen – erzählt. Fast zwei Jahre ist es her, dass Modernes-Japan-Studierende zu einem Kreativ-Workshop eingeladen wurden. Prof. Shimada, Christian Tagsold und Peter Bernardi wollten von den Studierenden wissen, wie eLearning ergänzend zum Studienangebot eingesetzt werden könnte, um die Lernbedingungen zu verbessern. Es entwickelten sich an diesem Nachmittag im Januar 2010 viele interessante Vorschläge, zu deren Realisierung dann ein halbes Jahr später das Projektseminar eLearning-Initiative, gefördert durch den Lehrförderungsfonds, startete.

Ein Jahr lang arbeiteten zwölf Studierende unter der Leitung von Celia Spoden mit viel Engagement und Begeisterung an der Verwirklichung ihrer Ideen: dem sozialen Netzwerk Tomonetto und den zwei Lernspielen „Tonari no Tanakasan“ und „Virtuelle Japanreise“. Die Präsentation im Juli 2011 war ein voller Erfolg und mittlerweile hat das Netzwerk etwa 270 Mitglieder!

Die Projektvorstellung von "Tomonetto"

Die Projektvorstellung unserer beiden Studentinnen erntete viel Applaus. Und es gab noch mehr interessante Projekte: z.B. das Kuscheltier-Krankenhaus, wo sowohl Kinder ihre Scheu vorm Arzt, als auch junge MedizinstudentInnen ihre Scheu vor Patienten überwinden sollen. Einige Projekte zeichneten sich durch besonderes soziales oder politisches Engagement aus, so z.B. auch das Magazin Tomo, das von unseren Studierenden Sascha Mörkens und Katharina Hülsmann präsentiert wurde. Der Erlös aus dem Verkauf von Tomo kommt dem Hilfsprojekt „Heart on Coin“ zu Gute, das sich für den Wiederaufbau von Schulen in Nordjapan einsetzt. Um die medizinische Versorgung von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung bemüht sich die Flüchtlingsinitiative STAY!. Der Publikumspreis ging schließlich an das Projekt „Stammzelldatenbanken“, eine Initiative, die von Studierenden der medizinischen Fakultät ins Leben gerufen wurde. Sie hatten im Sommer einen Stand auf dem Campus, um Studierende und Lehrende der HHU als potentielle Stammzellenspender zu werben.

Niemand ging leer aus beim „Tag der Lehre“: Alle Projektgruppen erhielten eine Urkunde und ein kleines Preisgeld als Anerkennung ihres Engagements und zum Dank für ihre Teilnahme.

 

Verkaufsstart des Magazins „Tomo“

Pünktlich zum Japantag am kommenden Samstag, 15. Oktober, startet der Verkauf des Magazins „Tomo“, in dem Studierende unseres Instituts spannende Artikel rund um die deutsch-japanischen Beziehungen präsentieren. Da geht es zum Beispiel um deutsche Fans japanischer Arcade-Automaten, um deutsche Mangaka und japanische Künstler, die in Düsseldorf eine zweite Heimat gefunden haben. Entstanden ist „Tomo“ im vergangenen Semester in dem Kurs „Deutschland und Japan“, und sein besonderes Aussehen verdankt das Magazin einer Kooperation mit dem Fachbereich Design der FH Düsseldorf.

Der Design-Kurs von Prof. Wilfried Korfmacher hat sich vergangenes Semester ebenfalls dem Thema Deutschland und Japan verschrieben und hat unser Institut bei vielfältigen Projekten unterstützt, zum Beispiel auch bei der Fotoausstellung Camera Japonica oder bei dem Design für das Hilfsprojekt „Heart on Coin„. Den Look von „Tomo“ haben die Studierenden Tobias Textor und Andreas Steinbrecher entworfen.

„Tomo“ geben wir gegen 4 Euro Spende ab, die komplett an das Hilfsprojekt „Heart on Coin“ gehen. Wer „Tomo“ liest, unterstützt somit den Wiederaufbau von Grundschulen in Nordjapan.

Erhältlich ist das deutsch-japanische Freundschaftsmagazin am Samstag, 15. Oktober, am Info-Stand des Japan-Tages und vor dem Bree-Shop in den Schadow-Arkaden. Außerdem nehmen folgende Buchhandlungen „Tomo“ in ihr Programm auf: Buchhandlung Walter König (Grabbeplatz 4), Buchhandlung Müller & Böhm (im Heine-Haus, Bolkerstraße 53). Außerdem kann das Magazin ab nächste Woche im Büro von Stephanie Klasen und Elisabeth Scherer erworben werden.