Schlagwort-Archiv: Tokyo

Praktikum bei Harley-Davidson in Japan

Wir haben ein kurzfristiges Praktikumsangebot bekommen:

Es geht um ein Praktikum bei Harley-Davidson Japan K.K. Worldwide in Tokyo von Januar bis Juni 2015. Kandidaten sollten Englisch und Japanisch auf Business Level beherrschen und sich bis spätestens 30. November für das Praktikum bewerben.

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung gibt es hier.

Praktikum in Tokyo: Marketing und Kommunikation

Erneut hat uns ein Praktikumsangebot von Schenker-Seino erreicht, diesmal im Bereich Marketing und Kommunikation:

Schenker-Seino Co., Ltd., the Japanese arm of DB Schenker, is offering an internship in its Marketing & Communications Department (Head Office, Tokyo) from spring 2015. The successful candidate will be responsible for creating informational and promotional content for print and web as well as for maintaining the company’s website and intranet page. The internship duration will be 6 to 12 months.

If you are interested in this opportunity, please send your CV and a cover letter to info.communication@schenker-seino.co.jp.

For further information please also refer to the official internship offer on the corporate website.

 

 

Praktikumsangebot in Tokyo

Wir leiten hier in Praktikumsangebot in Tokyo weiter:

Schenker-Seino Co., Ltd. offers an internship position in the Controlling Department (Head Office, Tokyo) from February 1, 2015.

The candidate will be supporting the credit control staff with their daily workload and assisting the Head of Department and the Business Analyst with various (mostly Excel-based) tasks. The internship duration is 6 to 8 months.

For further information please refer to the task description on our corporate website.

We are looking forward to receiving your application.

Schenker-Seino Co., Ltd.
Tennoz Central Tower 16F
2-2-24, Higashi-Shinagawa, Shinagawa-ku
Tokyo, 140-0002
Tel: +81-3-5769-7323
Fax: +81-3-5769-7301
E-mail: info.hr@schenker-seino.co.jp
http://www.schenker-seino.co.jp

Praktikumsangebot in Tokyo

Bei der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Tokyo ist ab dem 1. Oktober 2013 eine Praktikantenstelle für sechs Monate zu besetzen. Hier die Informationen:

Aufgabenbereiche:
– Planung und Leitung von Veranstaltungen
– Übersetzen (Japanisch-Deutsch, Deutsch-Japanisch), Dolmetschen
– Unterstützung bei der täglichen Büroarbeit
– Assistenz bei der Vorbereitung unserer Deutsch-Unterrichtsstunden
– Betreuung von Gästen, Mitgliedern und Teilnehmern bei Veranstaltungen
– Kontaktpflege sowie Beantwortung von Anfragen bezüglich Deutschland (E-Mail, Telefon)
– weitere kleinere Aufgaben (Geschirrspülen, Kochen von Tee und Kaffee)

Erforderliche Kenntnisse:
– Fortgeschrittene Kenntnisse des Japanischen (reibungslose Kommunikation mit Mitarbeitern, Mitgliedern und Teilnehmern unserer Veranstaltungen)
– Kenntnisse im Umgang mit den gängigen MS Office-Anwendungen (Excel, Word, Powerpoint) (HTML-Kenntnisse wünschenswert)

Benötigte Unterlagen:
– Lebenslauf mit aktuellem Lichtbild (japanisch, deutsch)
– Motivationsschreiben (japanisch, deutsch)
– Empfehlungsschreiben (wenn möglich)
– Zeugnis oder sonstige Nachweise Ihrer Sprachkenntnisse (optional)

Das Praktikum wird nicht vergütet, es wird jedoch ein Mietkostenzuschuss in Höhe von 35,000 Yen geleistet.

Bewerbungsschluss: 29 .April 2013.

Die Ausschreibung finden Sie zudem auf der Portalseite KOPRA.

Praktikum bei Audi in Japan

Zur Verstärkung des Teams in Tokyo sucht Audi Japan kompetente und motivierte Praktikanten für die Abteilungen HR, Marketing, Sales, After Sales und Finanzen/Controlling. Kenntnisse der japanischen Sprache sind für eine erfolgreiche Bewerbung Voraussetzung. Das Praktikum dauert mind. 6 Monate und die Praktikanten erhalten entweder eine Unterkunft oder eine finanzielle Unterstützung, außerdem gibt es ein Bahnticket.

Interessierte können Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Bewerbungsformular, Anschreiben, Zeugnisse) per Email zusenden. Ein Bewerbungsformular und die Ausschreibung (inkl. Kontaktdaten d. Ansprechpartner) leitet Ihnen Elisabeth Scherer gerne weiter.

Die Ausschreibung findet sich aber auch online hier.

 

Praktikum in Japan!

Bei der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Tokyo ist ab dem 1. April 2012 wieder eine Praktikantenstelle für sechs Monate zu besetzen.

Aufgabenbereiche:
– Planung und Leitung von Veranstaltungen
– Übersetzen (Japanisch-Deutsch, Deutsch-Japanisch), Dolmetschen
– Unterstützung bei der täglichen Büroarbeit
– Assistenz bei der Vorbereitung unserer Deutsch-Unterrichtsstunden
– Betreuung von Gästen, Mitgliedern und Teilnehmern bei Veranstaltungen
– Kontaktpflege sowie Beantwortung von Anfragen bezüglich Deutschland (E-Mail, Telefon)
– weitere kleinere Aufgaben (Geschirrspülen, Kochen von Tee und Kaffee)

Erforderliche Kenntnisse:
– Fortgeschrittene Kenntnisse des Japanischen (reibunglose Kommunikation mit Mitarbeitern, Mitgliedern und Teilnehmern unserer Veranstaltungen)
– Kenntnisse im Umgang mit den gängigen MS Office-Anwendungen (Excel, Word, Powerpoint) (HTML-Kenntnisse wünschenswert)

Benötigte Unterlagen:
– Lebenslauf mit aktuellem Lichtbild (japanisch, deutsch)
– Motivationsschreiben (japanisch, deutsch)
– Empfehlungsschreiben (wenn möglich)
– Zeugnis oder sonstige Nachweise Ihrer Sprachkenntnisse (optional)

Das Praktikum wird nicht vergütet, es wird jedoch ein Mietkostenzuschuss in Höhe von 35,000 Yen geleistet.

Bewerbungsschluss: 27. November 2011.

Die Ausschreibung finden Sie zudem auf der Portalseite KOPRA

Kontakt:
Tabea Kauf
Japanisch-Deutsche Gesellschaft Tokyo
〒 160-0016 Tokyo, Shinjuku-ku, Shinanomachi 18, Maya Shinanomachi Nr. 2
Tel.: 03-5368-2326 (Bürozeiten: 10.00 Uhr – 18.00 Uhr)
Fax: 03-5368-2065
Mail  jdg@jdg.or.jp
URL:  http://www.jdg.or.jp/
Twitter: http://twitter.com/JDG_Tokyo
Blog:  http://jdgtokyo.blog50.fc2.com/

Für Schnellentschlossene: Praktikum in Japan!

Im Sommersemester nach Tokyo gehen und praktische Erfahrungen sammeln – wer sich schnell entschließt und gute Voraussetzungen mitbringt, kann dies dank eines Praktikumsangebots der Japanisch-Deutschen Gesellschaft (JDG) Tokyo umsetzen.

Wichtig: Der Bewerbungsschluss ist bereits der 30. Januar!

Das Praktikum beginnt am 1. April und geht über sechs Monate (Vollzeit).

Hier die Informationen aus dem Ausschreibungstext:

Aufgabenbereiche:
– Planung und Leitung von Veranstaltungen
– Übersetzen (Japanisch-Deutsch, Deutsch-Japanisch), Dolmetschen
– Unterstützung bei der täglichen Büroarbeit
– Assistenz bei der Vorbereitung unserer Deutsch-Unterrichtsstunden
– Betreuung von Gästen, Mitgliedern und Teilnehmern bei Veranstaltungen
– Kontaktpflege sowie Beantwortung von Anfragen bezüglich Deutschland (E-Mail, Telefon)

Erforderliche Kenntnisse:

– Fortgeschrittene Kenntnisse des Japanischen (reibunglose Kommunikation mit Mitarbeitern, Mitgliedern und Teilnehmern unserer Veranstaltungen)
– Kenntnisse im Umgang mit den gängigen MS Office-Anwendungen (Excel, Word, Powerpoint) (HTML-Kenntnisse wünschenswert)

Das Praktikum wird nicht vergütet, es wird jedoch ein Mietkostenzuschuss geleistet.

Gerne nehmen wir Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit

– Lebenslauf mit aktuellem Lichtbild (japanisch, deutsch)
– Motivationsschreiben (japanisch, deutsch)
– Empfehlungsschreiben (wenn möglich)
– Zeugnis oder sonstige Nachweise Ihrer Sprachkenntnisse (optional)

per E-Mail bis zum 30. Januar 2011 an jdg(at)jdg.or.jp entgegen.

Die Ausschreibung finden Sie zudem auf der Portalseite KOPRA.

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Neon Tokyo: Enter the Void

Ein schrill-eindrückliches Neon-Wunderwerk hat Tito, der Mitbewohner von Oscar, in seinem WG-Zimmer aufgebaut. Die Mini-Wolkenkratzer mit blinkenden Reklameschildern („Love Hotel“) sind eine Stadt in der Stadt, denn das WG-Zimmer liegt irgendwo mitten im Häuserwald von Tokyo.

Das Tokyo, das Gaspar Noé in seinem (Experimental)film „Enter the Void“ zeigt, ist ebenso ein Baukasten-Tokyo wie das in Titos Zimmer. Es scheint, als habe Noé massenhaft Quader aufgestellt, das Deckenlicht ausgeschaltet und befeuere den Zuschauer nun über 160 Minuten lang mit einem Blinklichtspektakel. In Noés Tokyo ist es immer Nacht, psychedelische Drogen und Sex sind omnipräsent und die Nachtclubs tragen Aufschriften wie „Sex Money Power“. Die Figuren, die der Regisseur in seiner Kulisse bewegt, sind vor allem Ausländer, die sich treiben lassen und es miteinander treiben.

Die Handlung des Films ist schnell erzählt: Oscar lebt in Tokyo, wo er Drogen konsumiert und verkauft. Seine jüngere Schwester Linda, mit der er sich seit dem Tod der Eltern bei einem Autounfall sehr stark verbunden fühlt, folgt ihm nach Japan und gerät ebenfalls sehr schnell in den Treibsand des Nachtlebens (sie verdingt sich als Stripperin). Bei einer Drogenrazzia wird Oscar von der Polizei erschossen, woraufhin sich sein Geist aus ihm löst. Oscar schwebt nun über dem Neon, blickt auf seine Vergangenheit zurück, beobachtet seine Schwester Linda bei der Verarbeitung seines Todes und geht schließlich in einen neuen Zustand über.

Noé stößt den Zuschauer wirklich mit der Nase darauf, dass er sich bei der Gestaltung seines Drehbuchs am tibetischen Totenbuch Bardo Thödol orientiert: Alex schenkt das Buch seinem Freund Oscar und empfiehlt dringend die Lektüre – bei Oscars Lebenswandel ein nützlicher Tipp, schließlich enthält das Bardo Thödol genaue Anweisungen darüber, was nach dem Tod genau passiert und wie sich der Verstorbene in den entsprechenden Situationen zu verhalten hat. Nachdem auf einer dreckigen Toilette in dem Club „Void“ eine Kugel durch seine Brust geflogen ist, gerät Oscar in eben jene Zwischenzustände, die das tibetische Totenbuch beschreibt: Er durchlebt sein Leben noch einmal, erheischt vielleicht einen Blick auf das „Licht des Seins-an-sich“, geht aber nicht in das Nirvana ein … das Rad der Wiedergeburten dreht sich weiter.

Beeindruckend ist an „Enter the Void“ aber weniger diese Handlungskonstruktion als die gewaltige Bildsprache, die durch eine spektakuläre Kameraarbeit erreicht wird. Bis zu Oscars Tod gewinnt der Zuschauer den Eindruck, wirklich 20 Minuten im Körper des Protagonisten zu verbringen, was durch eine extrem subjektive Kamera, die sogar Oscars Blinzeln imitiert, erreicht wird. Ein ähnliches Verfahren kennt man zum Beispiel aus „Dark Passage“ (1947), in dem man die ersten Filmminuten aus der Sicht eines flüchtigen Sträflings (Humphrey Bogart) erlebt. Zum ersten Mal soll es Rouben Moulian in Dr. Jekyll & Mr. Hyde (1931) eingesetzt haben. Noé treibt die subjektive Kamera nun bis zur letzten Konsequenz – auch als Oscar als Geist durch Tokyo schwebt, in den Kopf des Liebhabers seiner Schwester eindringt und so seine möglicherweise geheimsten Wünsche ausleben kann.

Der Geister-Blick auf das bunt-skandalöse Treiben bleibt dabei eher kühl-distanziert und sorgt dafür, dass dem Zuschauer auch die wildesten Orgien doch etwas lang werden können. Japanologen seien hiermit gewarnt: Wer sich auf „Enter the Void“ einlassen will, den sollte eher die Lust am Visuellen ins Kino führen als die Erwartung, einen Film über Tokyo zu sehen.