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Bericht vom 1. Studentischen Symposium

Im Rahmen der 150 Jahrfeier der japanisch-deutschen Beziehungen veranstalteten auch die Studenten des Instituts für Modernes Japan an der Heinrich-Heine-Universität ein Symposium, auf welchem junge, angehende Forscher ihre Ideen zu Japan, im Kontext von Transkulturalität, vorstellen konnten. Unter dem Thema „Japanische Populärkultur als Hybrid – Das Überschreiten kultureller Grenzen in der Postmoderne“ trugen sowohl Studenten der HHU, als auch Gäste von anderen Universitäten, zu einer lebhaften Diskussion bei und zeigten die Aktualität eines Kulturdiskurses im Rahmen der modernen Japanforschung. Weiterlesen

Studentisches Symposium: Japanische Populärkultur als Hybrid

Am 21. Mai findet das Studentische Symposium vom Institut für Modernes Japan statt. Das Thema lautet: Japanische Populärkultur als Hybrid – Das Überschreiten kultureller Grenzen in der Postmoderne.

Dieses Symposium reiht sich in die Veranstaltungen der Japan-Woche und dem Jubiläumsjahr ein und beschäftigt sich mit Wechselbeziehungen internationaler Populärkultur, insbesondere den kulturellen Austausch zwischen Japan und dem Westen.

Während das Symposium am 20. Mai den kulturellen Austausch „Vom Japonismus zur Japanimation“ zum Thema hat beschäftigt sich das studentische Symposium insbesondere mit der Populärkultur. Es wird drei Vortragsblöcke geben, welche die Titel Narratives, Global und Performances tragen.

Auch nicht-Studenten sind als Zuschauer gerne willkommen! Weiterlesen

Studentisches Symposium – Deadline verlängert!

Die Deadline zum Einsenden von Abstracts für das studentische Symposium am 21. Mai ist um ein paar Tage verlängert worden. Die Einsendung eines bis zu 300 Wörter langen Abstracts ist nun noch bis Freitag 15. April möglich. Das Symposium mit dem Titel „Japanische Populärkultur als Hybrid – Das Überschreiten kultureller Grenzen in der Postmoderne“ steht im Zusammenhang zum deutsch-japanischen Jubiläumsjahr, sowie dem einen Tag zuvor stattfindenden Symposium „Vom Japonismus zur Japanimation“. Es soll Studenten die Möglichkeit gegeben werden ihre eigenen Forschungsergebnisse einem breiteren Publikum vorzustellen. Dabei können Studenten auch in ungezwungener Atmosphäre erste Erfahrungen über das Präsentieren außerhalb von Seminaren oder Lehrveranstaltungen sammeln. Die Vorstellung einer abgeschlossenen Hausarbeit, Projektarbeit oder Bachelorarbeit würde sich als Inhalt eines Vortrages unter anderem anbieten. Weiterlesen

Rückkehr unserer Studierenden nach Tokyo derzeit nicht zu verantworten

Unser Institut kann derzeit nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass Studierende unseres Instituts an die Partneruniversitäten im Raum Tokyo (Keiô-Universität und Bunkyô-Unversität) zurückkehren. Die deutsche Botschaft rät davon ab, sich längere Zeit im Raum Tokyo aufzuhalten, wie einem Schreiben des Botschafters, das hier heruntergeladen werden kann, zu entnehmen ist. Die neuesten Informationen der Deutschen Botschaft sind unter http://www.tokyo.diplo.de/ abrufbar.

Infos zur Ausreise aus Japan

Das akademische Auslandsamt der Uni Heidelberg sammelt aktuelle Informationen zur Ausreise aus Japan, die Studierenden, die sich noch dort befinden, nützlich sein können. Falls Sie noch weitere aktuelle Informationen haben, melden Sie sich bei uns. Hier die Informationen, die sich aus Zuschriften von Studierenden gestern und heute ergeben haben (anonymisiert):

„sollten Ausreisende in Korea stranden, ist natürlich die Botschaft zuständig.“ (gemeint die Botschaft in Korea)

„Aus eigener Erfahrung: Sollte jemand eine Fahrt zum Narita-Flughafen in Betracht ziehen, so gibt es die Moeglichkeit den Narita-Shuttle-Bus zu nutzen. Dies wurde mir ebenso von der Deutschen Botschaft in Tokyo empfohlen.
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http://www.narita-airport.jp/en/access/bus/index.html
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Da die Zuege nun aufgrund der zeitweisen Stromunterbrechung unregelmaessig fahren, sollte man sich vorher informieren, wann diese verfuegbar sind. Die Shuttlebusse fahren fruehestens gegen 6Uhr am Morgen. Die Strassen waren z.B. am Dienstag 15.03. morgens frei und man kam vom Yokohama-Bahnhof ohne Probleme zum Flughafen (Preis pro Person: ca. 3000 Yen / Dauer: ca. 1h30min).“

„Ich kann bestätigen, dass die Anreise nach Narita mit dem Bus (Airport Limousine Bus) derzeit am besten zu gehen scheint. Bei mir gab es keine Verspätungen, jedoch sollte man diese großzügig einkalkulieren. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt, man sollte also rechtzeitig da sein um einen Platz zum gewünschten Abfahrtszeitpunkt zu erhalten. Mein Flug war überbucht, wir sind jedoch mit freien Plätzen gestartet, da es nicht alle rechtzeitig zum Flughafen geschafft haben.

Ich empfehle die Übernachtung in einem der Hotels am Flughafen, die ein eigenes Shuttle-Service haben und vorzugsweise Internet, sodass man das Rückflugticket soweit möglich bereits online kauft. Die Schlangen bei den Ticketverkaufschaltern sind sehr lang, aber zivilisiert und gut geregelt.

Am 15. März war am gesamten Flughafen Narita der WiFi Internetservice kostenlos. Anrufe über Telefone ins Ausland waren ebenfalls kostenlos, auch wenn dies nirgendwo angemerkt war. Mit 100 Yen konnte ich jedoch minutenlang telefonieren und erhielt das Geld wieder zurück. Ich habe die 001 010 Vorwahl verwendet.“

„wir sind am Flughafen Kansai bei Ôsaka und werden heute noch den Rückflug antreten.

Falls noch jemand versucht direkt am Flughafen ein Ticket zu bekommen, so können wir nur davon abraten. Uns wurden Tickets zwischen 3000 und 5000 Euro angeboten, was natürlich (fast) unbezahlbar ist.

Die KommilitonenInnen sollten es lieber über die bekannten Online-Flugservice-

Gesellschafter (bsp. www.opodo.de
<http://www.opodo.de> oder www.fluege.de <http://www.fluege.de>) probieren. 

Was wir beim Buchen unseres Fluges zusätzlichg bemerkt haben, ist die Tatsache, dass man nicht direkt einen Ort in Deutschland als Zielflughafen angeben sollte sondern es besser ist, auf einen Airport in den umliegenden europäischen Ländern auszuweichen. Die Verbindungen innerhalb der Europäischen Union sind recht kostengünstig.

Als Bespiel kann unser Flug dienen: Vom Kansai Airport über Hongkong nach London (Flug 1) und weiter von Heathrow nach Berlin (Flug 2).“

Hierzu kam noch:

„Die Information über die Preise am Flughafen kann ich bestätigen.
Vermutlich ist es besser online zu buchen. Ich habe gute Erfahrungen mit expedia.co.jp gemacht. Meines Wissens werden online aber keine Tickets für die nächsten 24 Stunden gehandelt. In diesem Fall bleibt nur der Flughafen oder Anfragen direkt bei einzelnen Fluglinien.“

Stand: 16.03.2011

„es war gut moeglich noch Flugtickets zu kaufen ueber die Website www.kayak.com (ung. 1200 Euro fuer Hin- und Rueckflug Deutschland/Japan). Ein grosses Problem allerdings stellten die Zugverbindungen zum Flughafen Narita dar. Wegen der Stromausfaelle war der Zugverkehr extrem unzuverlaessig (die Linien werden ueber ganze Stunden entweder vollends eingestellt, oder die Zuege halten extrem lange an den einzelnen Bahnhoefen), und ich wuerde allen Leuten empfehlen, entweder schon einen Tag vorher zum Flughafen zu fahren und dort zu uebernachten oder anderweitig (Bus oder Taxi) dort hinzukommen. Sonst koennte die Gefahr hoch sein, den Flug zu verpassen.“

Noch ein weiterer nützlicher Hinweis, der mich heute erreichte:

http://acimacorporation.com/index.html

Hier können Ausländer über Skype kostenlos anrufen und Auskunft/ Dolmetschservice bekommen.“

Neue Informationen zum Unglück in Japan

Wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Modernes Japan danken für die Anteilnahme, die uns in den vergagenen Tagen erreicht hat und immer noch erreicht.

Uns erreichen viele Anfragen, wie es unseren Studierenden ergangen ist und wieviele von Ihnen sich in Japan aufhalten oder aufgehalten haben. Wir sind sehr erleichtert darüber, dass wir Kontakt zu unseren Studierenden haben, es allen gut geht und die meisten mittlerweile nach Deutschland zurückkehren konnten. Unsere Gedanken sind nun bei den Menschen in Japan, wir hoffen und bangen mit ihnen, dass sich die Lage bald stabilisiert.

14 Studierende unseres Instituts befanden sich zur Zeit des Unglücks offiziell an einer unserer Partneruniversitäten. Sieben dieser Studierenden sind mittlerweile wieder in Deutschland eingetroffen, drei befinden sich auf Okinawa und die übrigen halten sich entweder in Osaka auf oder planen bereits ihre Heimreise. Wir wissen von 20 weiteren Studierenden, die nicht an einem unserer offiziellen Austauschprogramme teilnehmen, dass sie sich zur Zeit des Unglücks in Japan aufgehalten haben. Allen geht es gut, 17 Personen sind bereits in Deutschland bzw. sitzen noch im Flugzeug und die übrigen drei halten sich im Süden Japans auf. Elf weitere Studierende wollten eigentlich zum Sommersemester ihr Auslandsstudium in Japan aufnehmen.

Für alle Studierenden, die Ihren Auslandsaufenthalt wegen der Katastrophe abbrechen mussten oder Aufenthalt im April nicht antreten können, wird es zeitnah bei uns im Institut eine Infoveranstaltung geben. Dies wird allerdings erst möglich sein, wenn sich die Lage in Japan stabilisiert hat. Wir halten Sie hierüber auf dem Laufenden.

Zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe und zum Sammeln von Spenden für Japan wird es in nächster Zeit in Düsseldorf folgende Veranstaltungen geben:

Samstag, 19. März, 17 Uhr:
ökumenischer Gottesdienst
in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz.

Samstag, 19. März, und Sonntag, 20. März, 13 bis 17 Uhr:
Gedenken im Eko-Haus
, Brüggener Weg 6, Kondolenzbuch liegt aus

Samstag, 26. März, 20 Uhr:
Benefizkonzert mit den Düsseldorfer Symphonikern und dem Dirigenten Yutaka Sado in der Tonhalle

Für alle, die für Japan spenden möchten, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen empfiehlt folgende Institutionen: [verlinken]
Deutsches Rotes Kreuz e.V.
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Deutscher Caritasverband e.V.
Diakonie Katastrophenhilfe
World Vision Deutschland e.V.

Auch die Deutsch-Japanischen Gesellschaften sammeln Spenden:
Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften e.V. ( VDJG )
Commerzbank Düsseldorf,  BLZ 300 400 00, Kto  808 828 801 Stichwort „Erdbebenkatastrophe Japan“

Gespendet werden kann auch direkt beim japanischen Generalkonsulat in Düsseldorf.

Eine weitere Möglichkeit zu spenden ist die NPO National Homeless Support Network (NPO 法人 ホームレス支援全国ネットワーク), für die in Deutschland die Organisation „Stiftunglife“ Spenden zusammenträgt.

Eine Gruppe von Leuten aus Berlin hat eine Website eingerichtet, um die Aufnahme von Menschen, die Japan verlassen möchten, zu koordinieren. Jeder, der ein Zimmer oder eine Wohnung anzubieten hat, kann sich dort melden, sowie jeder Japaner, der einen Aufenthaltsort sucht: http://love4japan.com/

Über weitere Informationen zu Benefizveranstaltungen in der Region und Spendenaktionen sind wir dankbar!
Wenn wir in irgendeiner Form Hilfe leisten können, sind wir dazu jederzeit bereit.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Modernes Japan

 

Kontakt:
Elisabeth Scherer
elisabeth.scherer@phil.uni-duesseldorf.de
0211/81-13251