Schlagwort-Archiv: studentisches Symposium

Studentisches Symposium „Heritage around the World“

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Ein studentisches Symposium zum Thema Welterbe gibt es am Freitag, 28. Juli, und Samstag, 29. Juli 2017, im japanischen Kulturinstitut in Köln. Ein Jahr lang haben sich die TeilnehmerInnen des Projekts „Forschungsklasse Welterbe“ der Uni Köln mit der UNESCO, mit Natur- und Kulturerbestätten und mit immateriellem Kulturerbe beschäftigt. Zum Abschluss des Projekts „Forschungsklasse Welterbe“ präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Ergebnisse der insgesamt 18 verschiedenen Projekte. Auch Japan steht mit auf dem Programm – es handelt sich also auch um eine gute Einstimmung auf das Seminar „Die Konstruktion des Kulturerbens in Japan“ von Prof. Tagsold im nächsten Semester :-)

Das Programm findet sich auf der Webseite des Projekts.

Datum: 28. und 29. Juli 2017
Uhrzeit: 28.07.: 12 bis ca. 19 Uhr ; 29.07.: 11 bis ca. 16 Uhr
Ort: Japanisches Kulturinstitut ; Universitätsstraße 98, 50674 Köln

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Studentisches Symposium in Berlin: Visionen

Studierende der Japanologie der Freien Universität Berlin veranstalten am 25. April 2015 ihr 5. Studentisches Symposium auf dem Campus der FU Berlin. Interessierte Studierende können sich mit einem Vortrag für diese Veranstaltung melden oder auch einfach nur als Besucher kommen. Hier die Ausschreibung:

„Japan sinkt!“ (Nihon Chinbotsu) betitelte der Science-Fiction-Autor Komatsu
Sakyō 1973 seine düstere Zukunftsvision eines durch Naturkatastrophen im Meer
versinkenden Japans. Premierminister Abe sprach dagegen im Januar auf dem
Weltwirtschaftsforum in Davos in Bezug auf die sogenannten „Abenomics“ von
seiner „neuen Vision eines neuen Japans“, während „Der Standard“ ihm im November
nach der Auflösung des Parlaments vorwarf, er habe zwar „Reformen, aber keine
Vision für Japan“. Das Tokyo Metropolitan Government formulierte noch unter
Gouverneur Ishihara Shintarō 2011 nach der Katastrophe in Fukushima in Hinblick
auf eine Olympia-Bewerbung seine „Tokyo Vision 2020“ und Überlebende des Tsunami
in Tōhoku berichteten in Folge posttraumatischer Belastungsstörungen angeblich
über zunehmende „Geister-Visionen“. Weiterlesen

Kritischer Blick auf Fukushima-Mediendiskurse

Die dreifache Katastrophe vom März 2011 in Nordjapan hinterließ auch in den globalen Medien ihre Spuren. Auch deutsche Fernsehsender, Zeitungen und auch Internet-Medien berichteten wochenlang fast ausschließlich über die Folgen des Erdbebens und des Tsunamis, konzentrierten sich aber vor allem auf die Havarie der Kernkraftwerke von Fukushima. Wie diese Mediendiskurse strukturiert waren, war Thema des studentischen Symposiums „Medienberichterstattung zur Katastrophe in Japan“.
Die Studierenden eines Seminars von Prof. Dr. Dr. hc Mae und PD Dr. Tagsold hatten das Symposium selbst organisiert und beworben und so konnten auch Gäste begrüßt werden.

Die Veranstaltung war in drei Themenblöcken unterteilt. Zunächst wurden verschiedene Aspekte der Berichte über die atomaren Katastrophe unter die Lupe genommen – so zum Beispiel die Kontroverse über die sogenannten „Wegwerfarbeiter“ in Fukushima oder die „Fukushima 50“. Der zweite Themenblock wandte sich verschiedenen deutschen Sichtweisen auf die Katastrophe zu. Die Rolle der Japanologen im Mediendiskurs war hier ebenso relevant wie die Frage, wie Deutsche in Japan durch Zeitungen befragt wurden. Abschließend wurde die Sichtweise deutscher Mediendiskurse auf die japanische Zivilgesellschaft analysiert. Insgesamt warfen die Beiträge des Symposiums einen sehr kritischen Blick auf die Mediendiskurse. Immer wieder wurde deutlich, wie kulturalistisch die Berichterstattung argumentiert.

Studentisches Symposium

Die Medienberichterstattung zur Katastrophe in Japan ist das Thema eines studentischen Symposiums am kommenden Samstag, 4. Februar, von 10 bis 18 Uhr im Hörsaal 3B. Das Wintersemester über haben Michiko Mae und Christian Tagsold mit Studierenden unseres Instituts über die Fülle an deutschen und japanischen Berichten diskutiert, die sich mit Erdbeben, Tsunami und Fukushima beschäftigten. Die Studierenden haben sich in Projektgruppen spannenden Aspekte dieser Berichterstattung gewidmet und diese diskursanalytisch aufbereitet. Daraus ist ein vielfältiges Programm von zwölf Vorträgen entstanden, das nun am Samstag präsentiert wird.

 

Studentisches Symposium in Berlin

(c) Flickr cc, Telstar Logistics

Die Japanologie der FU Berlin veranstaltet am 30. April und 1. Mai ein studentisches Symposium, das auch für unsere Studierenden interessant sein könnte. Es werden noch Beiträge gesucht!

Hier der Call for Papers:

Zum 1. Studentischen Symposium der Japanologie der Freien Universität Berlin

vom 30.04.2011 bis zum 01.05.2011 am Ostasiatischen Seminar der FU Berlin

„Körper. Grenzen? – Diskursive Praktiken des Körperlichen in Japan“

Von Schönheitschirurgie über Rassenideologien, von Fragen des Alterns, der Sexualität bis hin zum rituellen Selbstmord — sie alle eint: der Bezug zum Körper. Er ist Schlachtfeld verschiedenster Diskurse und sein Bild stets im Wandel. Wie werden Körperbilder in Japan produziert und wahrgenommen? Wie stellt sich die Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Körper dar? Wie weit können Körper als Metapher, Einschreibungsfläche oder veränderbare Konstruktionen gelesen werden?
Die Fragen, die sich an den Körper stellen lassen, decken Interdependenzen und Implikationen auf, die auch Rückschlüsse auf andere (Wissens-)Felder zulassen.

Die Studentenschaft der Japanologie der Freien Universität Berlin ruft daher unter dem Thema „Körper. Grenzen? Diskursive Praktiken des Körperlichen in Japan“ Studierende der Japanologie jeder Disziplin zum 1. Studentischen Symposium auf. Wir möchten der Frage nachgehen wie Körperlichkeit und ihre Grenzen auf multidisziplinäre Weise in japanischen Kontexten beschrieben, gedacht und repräsentiert werden können.

Das Symposium richtet sich an Studierende und Nachwuchswissenschaftler_Innen und soll Gelegenheit bieten Vorträge vor einem breiten Publikum zu halten und aktuelle oder zukünftige Forschungsthemen vorzustellen. Das Ziel ist die Förderung des studentischen Austausches innerhalb der deutschen Japanologie.

Interessierte Studierende werden gebeten bis zum 01.03.2011 ein Abstract (ca. 300-500 Wörter) sowie eine Kurzbiographie (letzte/geplante Abschlussarbeit, Themenschwerpunkte) an symposium.berlin@gmail.com zu schicken. Die Vortragszeit sollte nicht mehr als 20 Minuten betragen. Für jeden Vortrag sind zunächst 10 Minuten Diskussionszeit vorgesehen.

Weitere Informationen unter: http://koerpergrenzen.blogspot.com/