Schlagwort-Archiv: Sprachtandem

Tandem mit Studierenden der Nanzan-Universität Nagoya

Flickr cc, Brandon Martin-Anderson

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Eine weitere Gelegenheit für alle, die ihre praktischen Japanischkenntnisse verbessern möchten: Auch im Juli wird eine Gruppe japanischer Studierender der Nanzan-Universität Düsseldorf besuchen! Jeden Mittwoch im Juli um 10 Uhr und um 15 Uhr findet für jeweils zwei Stunden ein Tandem-Treff in der HHU statt. Sie können diese Gelegenheit nutzen, um sich mit den japanischen Gästen über diverse Themen auszutauschen und viele neue Freundschaften  zu knüpfen! Bitte melden Sie sich im Voraus per Email an: Carolin.Maibach[at]uni-duesseldorf.de. Es besteht auch die Möglichkeit, nur an einzelnen Terminen teilzunehmen.

Interessierte aus jedem Semester sind willkommen!

Sprachtandem mit der Nanzan-Universität

Flickr cc, Brandon Martin-Anderson

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Im Juni haben wir wieder ein besonderes Angebot für alle, die ihre praktischen Japanischkenntnisse einsetzen und verbessern möchten. Und obendrauf gibt es nette Begegnungen mit Studierenden aus Japan! 35 Studierende der Nanzan-Universität, die zu diesem Zeitpunkt alle ca. ein Jahr Deutsch lernen, kommen in dieser Zeit an unsere Universität. Alle interessierten Modernes-Japan-Studierenden, vorzugsweise ab dem 4. Semester Bachelor, sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen! Hier alle Details:

  • Die Treffen finden am 13.6., 20.6. und 26.6. statt; zusätzlich ist ein Willkommenstreffen am 8.6. abends geplant
  • Die Tandem-Treffen laufen aufgeteilt in zwei Gruppen, eine vormittags (10–12 Uhr) und eine nachmittags (15–17 Uhr). Besonders motivierte Studierende dürfen auch vormittags und nachmittags teilnehmen :-)
  • Interessierte melden sich bei der Organisatorin des Tandems, Caroline Fest, caroline.fest[at]hhu.de

Tandempartner/in gesucht!

Flickr cc, Brandon Martin-Anderson

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Ein japanischer Herr, der seit September in Düsseldorf lebt und für die Niederlassung einer japanischen Firma arbeitet, hat sich vorgenommen, im neuen Jahr Deutsch zu lernen und sucht hierfür einen Tandem Partner/ eine Tandem Partnerin. Wer hat daran Interesse?
Interessierte melden sich mit Kurzvorstellung bei unserer Master-Studentin Julia Heinrich,  (julia.heinrich[at]hhu.de), die gerne den Kontakt herstellt.

Deutsch-Japanischer Youth Summit 2017

collage_v10Eine tolle Gelegenheit zum Austausch mit jungen Japaner/innen! Die Deutsch-Japanische Jugendgesellschaft e.V. veranstaltet in diesem Jahr den 11. Deutsch-Japanischen Youth Summit vom 27. August bis zum 3. September in Hamburg, Rostock und Berlin.

An diesem Programm nehmen seit 2005, abwechselnd in Deutschland und Japan, je 20 junge Menschen aus beiden Ländern im Alter von 18 bis 30 Jahren teil. Inhalt sind Exkursionen und Diskussionen zu den Bereichen Umwelt, Bildung, Politik, Kultur und Gesellschaft. Die Botschaft von Japan in Deutschland hat 2017 erneut die Schirmherrschaft übernommen, die Abschlusspräsentation findet am 2. September im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin statt.

Interessenten aus Deutschland können sich ab sofort bis zum 31. Mai 2017 bewerben – auch Bewerbungen von Japanisch-Anfänger/innen sind willkommen.
Nähere Informationen über die Arbeitsgruppen, die Kosten und zur Bewerbung sind hier zu finden.

Anmeldung Tandemkurs

Im Tandemkurs, der im kommenden März stattfindet, sind noch Plätze frei!

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Bei den Tandemtreffen werden in Kleingruppen mit den Germanistikstudentinnen und -studenten der Nanzan-Universität Gespräche zu alltäglichen Themen auf Japanisch und Deutsch geführt. Nutzen Sie diese Gelegenheit Ihre bisher erworbenen Japanischkenntnisse zu festigen, viel Neues zu erfahren und natürlich nette Leute kennenzulernen! Einen Bericht zum Tandemkurs im vergangenen Jahr, sowie weitere Infos zum Kurs in diesem Jahr und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Anmeldungen und Fragen zum Kurs bitte per E-Mail an Sabine Fukushima. Neuer Anmeldeschluss ist der 13. Januar.

Face-to-Face-Tandem mit Studierenden der Nanzan-Uni

tandem2Im März veranstalten wir bereits zum 7. Mal ein Face-to-Face-Tandem mit Germanistikstudierenden der Nanzan-Universität, unserer Partneruniversität in Nagoya.
Wir werden uns jeweils mittwochs treffen, und uns in Kleingruppen über verschiedene Themen wie Märchen oder die Schulzeit in Japan und Deutschland unterhalten. Die Gespräche finden immer abwechselnd auf Japanisch und Deutsch statt, wobei der Spaß an der Kommunikation im Vordergrund stehen soll. Sprachlich ist das Tandem für unsere Studenten ab dem 3. Semester gut zu bewältigen, aber auch etwas fortgeschrittenere Studierende aus niedrigeren Semestern sind herzlich willkommen. Weiterlesen

Sprachtandem mit der Nanzan-Universität

Auch dieses Semester gibt es an unserem Institut wieder einen von studentischer Seite organisierten Sprachtandem-Kurs, den wir sehr empfehlen können! Eine tolle Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre und ohne Dozierende Japanisch zu üben:  Weiterlesen

Studierende für Tandemnachmittag gesucht!

Am 23.09. (Dienstag) findet ab 13 Uhr in der Universität ein Tandemnachmittag mit 30 japanischen Studierenden der Germanistik aus Kanazawa statt, die im Rahmen ihres einmonatigen Intensivkurses in Deutschland für drei Tage Düsseldorf besuchen.

Es ist ein lockeres Beisammensein geplant, bei dem man in gemütlicher Runde seine japanischen Kommunikationsfähigkeiten erproben und neue Kontakte herstellen kann. Bis zu 30 Studierende können teilnehmen. Um die Planung zu erleichtern, wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 20.09. gebeten.

Am Abend des 24.09. (Mittwoch) wird es zudem ein Abschiedsessen im „Schlüssel“ in der Altstadt geben, bei dem gerne zusätzlich teilgenommen werden kann, ebenfalls bitte mit verbindlicher Anmeldung bis zum 20.09.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung wenden Sie sich an Herrn Thelen (tthelen@phil.hhu.de).

Angebot: Sprachtandem über das Internet

Die Japanisch-Deutsche Gesellschaft Tokyo vermittelt Tandempartner für ein japanisch-deutsches Sprachtandem und sucht dafür derzeit noch interessierte Deutsche. Das Besondere dabei ist, dass sich die japanischen Tandempartner in Tokyo befinden und der Austausch daher über das Internet stattfinden wird (E-Mail, Skype etc.). Wenn jemand vor Ort ist, kann natürlich auch direkt vermittelt werden! Weitere Informationen dazu gibt es auf den Webseiten der JDG.

Das Programm ist kostenlos, und die JDG versucht, möglichst gut passende Tandempartner zu finden, was das Sprachlevel, die Hobbies, das Alter etc. angeht. Dafür wurde ein Fragebogen entwickelt, den man unverbindlich über jugend@jdg.or.jp (an Tabea Kauf) anfordern kann.

Interkulturelle Kommunikation im Kleinen – Das Sprachtandem

Ein Beitrag von Sandrina Pichowsky

Tipp: Einen Tandempartner oder eine Tandempartnerin kann man z.B. über einen Aushang an den schwarzen Brettern der Uni finden. Außerdem hilft unsere Sprachlektorin Kaori Fujita gerne bei der Suche.

Makiko, Marius, Kathrin und Tomoko beim Japanisch essen

„Tandem? Was ist das denn?“, wird es wohl den meisten Modernes-Japan-Studierenden durch den Kopf gegangen sein, als sie zum ersten Mal von diesem Begriff gehört haben. Manch einem wird vielleicht auch der Gedanke an das berühmte Zweisitz-Fahrrad eingefallen sein. Das Prinzip funktioniert auch so ähnlich. Man trifft sich mit einem Muttersprachler einer Sprache (in diesem Artikel einem/r Japaner/in) und bringt sich gegenseitig die eigenen Muttersprachen bei. Diese Art zu lernen ist allerdings nicht auf persönliche Treffen beschränkt, man kann es auch per E-Mail, Video-Chat oder Telefonat ausüben. Das schauen wir uns Mal am Beispiel einiger Studenten unseres Instituts und deren Tandempartnern an.

Warum haben sie sich für das Tandem entschieden? „Ich finde das Tandem ist eine gute Möglichkeit Japanisch zu lernen, ohne dafür nach Japan fliegen zu müssen.“ meint Sina, 21. Der praktische Erwerb der Sprachkenntnisse außerhalb der Universität bewegte die meisten dazu, an einem Tandem teilzunehmen.  Kathrin zum Beispiel wurde von einem Kommilitonen darauf gebracht sich eine Tandempartnerin zu suchen. Mittlerweile hat besagter Kommilitone das Studium abgebrochen, aber sie ist immer noch dabei. Sie trifft sich mit ihrer Tandempartnerin schon seit 1 ½ Jahren jeweils einmal die Woche und ist noch immer begeistert: „Tandem ist wirklich etwas fürs Herz! Es kann durchaus zeitintensiv sein, aber man bekommt auch viel zurück.“ Da es für sie und Makiko, ihrer Tandempartnerin, das erste Tandem war, mussten sie erst für sich herausfinden wie sie am besten miteinander umgehen sollten. Hauptsächlich führen die beiden ein nettes Gespräch miteinander, obwohl Kathrin sich besonders am Anfang noch Fragen überlegt hat, die sie Makiko gestellt hat. Sie treffen sich auch so, zum gemeinsamen Kochen oder Eis essen.

Soya und Vera beim Tandem

So gut wie alle Befragten sprachen davon, dass sich ihre Unsicherheiten in der japanischen Sprache nach einigen Treffen bedeutend gelegt hatten. „Ich wäre durchaus in der Lage einem Japaner etwas im Notfall erklären zu können“, bestätigt Vera. Sie und ihr Tandempartner fanden sich über einen Aushang am schwarzen Brett in der Universität. Sie unterhielten sich zum Beispiel über den unterschiedlichen Aufbau von deutschen und japanischen Häusern. Soya, ihr Tandempartner, kam eher zufällig nach Düsseldorf, um hier an der Kunstakademie zu studieren. Ihm fiel es am Anfang schwer, sich an Deutschland zu gewöhnen, aber mittlerweile hat er sich eingewöhnt. Das Tandem, von dem er von Freunden gehört hatte, gefällt ihm sehr gut. „Endlich kann ich Deutsch üben. An der Akademie komme ich eher selten dazu. Dort spreche ich meist nur Englisch.“ Er empfindet Deutsch Lernen als schwer, allen voran da es so „anders klingt als Japanisch“ und der Satzbau sehr verschieden ist. Jedoch die größte Schwierigkeit für die beiden ist es, ihre unterschiedlichen Zeitpläne zu koordinieren. „Das Tandem war eine gute Entscheidung“, erklärt Soya und beide wollen sich auch weiterhin treffen.

Katharina hingegen muss diesen Schritt erst noch tätigen. Sie steht kurz vor ihrem ersten Treffen mit ihrer Tandempartnerin und ist schon sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird: „Ich hoffe, ich kann von meiner Tandempartnerin mehr über Japan und die Japanische Kultur lernen.“

Shigeru beim Korrigieren

Das Ende für seine Tandemaktiviäten in Deutschland rückt für Shigeru, 38, immer näher. Er wurde vor 4 Jahren nach Deutschland versetzt und blickt der baldigen Rückkehr nach Japan im Herbst etwas wehmütig entgegen: „Bevor ich nach Deutschland kam, kannte ich schon einige deutsche Produkte, auch von Berufswegen her“ – er ist Testfahrer – „wie zum Beispiel BMW, Mercedes Benz und Porsche.“ Er nimmt an einem Englisch/Japanisch–Tandem teil, da er gerne mit Menschen aus der ganzen Welt kommunizieren möchte. Seine Tandempartnerin, eine Deutsche, hat für ein Jahr in England gelebt und schien dafür geeignet zu sein. Mit ihr zusammen ist er auch nach Berlin gefahren, um etwas über die Geschichte der Stadt zu lernen.  Auf die Frage, welche Stadt in Deutschland ihm besonders gefallen hat, antwortete er: „Düsseldorf!“ Die Altstadt mit der Rheinpromenade, das leckere Altbier sowie die netten Leute hier, die er Dank des Tandems kennengelernt hat, haben es ihm angetan. Nachdem er nach Japan zurückkehrt ist, wird er anderen empfehlen nach Deutschland zu gehen, wenn für sich eine Chance besteht Auslandserfahrungen zu sammeln.