Schlagwort-Archiv: Religion

Seminar Religiosität in der japanischen Diaspora auch für STM anrechenbar

Ein wichtiger Hinweis: Das Seminar „Religiosität in der japanischen Diaspora in Düsseldorf“ von Elisabeth Scherer, das diese Woche Mittwoch startet (16.30–18 Uhr, Raum 23.03.01.43), ist für die Module KTM und STM anrechenbar. Im LSF können Sie STM zwar anscheinend derzeit nicht auswählen, Sie bekommen das Seminar aber auf jeden Fall so angerechnet, wie Sie es brauchen.

Wir werden uns im Seminar einerseits allgemein mit der Situation von Religion im heutigen Japan beschäftigen und uns andererseits in einer kleinen Feldforschung mit japanischer Religiosität in Düsseldorf in Kontakt kommen.

 

Internationales buddhistisches Symposium im Eko-Haus

(c) Carolin Opitz

(c) Carolin Opitz

Ein internationales buddhistisches Symposium findet von Freitag, 1. April, bis Sonntag, 3. April, im Eko-Haus der japanischen Kultur in Düsseldorf statt. Das Thema der englischsprachigen Veranstaltung lautet: „What is Mahāyāna? And what are Mahāyāna scriptures?“. Ein detailliertes Exposé der Veranstaltung gibt es hier (Pdf). Interessierte Studierende sind herzlich zu dem Symposium eingeladen. Anmeldungen nimmt Dr. habil. Hermann–Josef Röllicke entgegen, Tel.: 0211–577918-214, Email: roellicke[AT]eko-haus.de.

Das Programm: 

Friday, April 1st
15.00  Takao Aoyama: Welcome address
15.15–16.30  Jens-Uwe Hartmann: Following the earliest “Mahāyāna” scriptures: The observation of asymmetries
16.45–18.00  Jonathan Silk: What is our earliest scriptural evidence for Mahāyāna Buddhism? Or: How do we recognize a Mahāyāna scripture?
18.30  Dinner

Saturday, April 2nd
10.00–11.15  Ingo Strauch: Mahāyāna in Gandhāra: The “Bajaur Mahāyāna Sūtra“
11.30–12.45 Jens Erland Braarvig: Early Mahāyāna sūtras and the culture they represent
13.00–15.00 Lunch
15.00–16.15 Jowita Kramer: Mahāyānasūtrālaṃkāra (ch. 1) and its commentaries on the authenticity of Mahāyāna
16.30–17.45 Vincent Eltschinger: Mahāyāna apologetics in Indian Sources
19.00 Dinner

Sunday, April 3rd
10.00–11.15 Imre Hamar: Khotan and the compilation of Buddhāvataṃsaka-sūtra
11.30–12.45 Shimoda Masahiro: Reconsidering the origin(s) of Mahāyāna Buddhism in the post-Linguistic Turn era

Studentische Tagung zu japanischer Religiosität

Flickr cc, kida.kida

Flickr cc, kida.kida

Wie kann man in Japan günstig heiraten oder Verwandte bestatten? Was tragen japanische Religionen zur Sinnsuche in Düsseldorf bei? Themen wie diese stehen auf dem Programm einer studentischen Tagung am Samstag, 12. Juli, von 10 bis 15 Uhr im Haus der Universität in Düsseldorf, Schadowplatz 14. Unter dem Titel „Neue Rituale, suchende Geister – Religiöse Trends in Japan und japanische Religionen in Düsseldorf“ gibt es sechs spannende Vorträge, die Studierende unseres Instituts im Verlauf des Sommersemesters in teilnehmenden Beobachtungen und Webseiten-Analysen erarbeitet haben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Hier das Programm:

Rituelle Angebote im gegenwärtigen Japan

10 Uhr       „Mizuko Kuyō: Umgang mit Abtreibungen und dem Tod von Kindern in Japan“
10.40 Uhr  „Hochzeit in Japan: All exclusive“
11.20 Uhr  „Reicht der Geldbeutel für Omas pompösen Abgang? Analyse der Internetseite    eines Tokioter Bestattungsunternehmens“

12–13 Uhr     Mittagspause

Feldstudien zu japanischer Religiosität in Düsseldorf

13 Uhr          „Das Eko-Haus – Zentrum japanischer Religiosität in Düsseldorf?“
13.40 Uhr     „,Buddha war ein Yogi‘ – Beobachtungen in einer deutschen Zen-Gruppe“
14.20 Uhr     „Neue Religionen importiert aus Japan – Das Fallbeispiel Sōka Gakkai“

 

 

Fußball als Religion? – Diskussion mit Prof. Tagsold

Pilgerfahrten ins Stadion, extatische Lobgesänge und Gebete zum Fußballgott – liegt da nicht der Schluss nahe, dass Fußball heute eine Art Ersatzreligion darstellt? Eine lebhafte Diskussion zu diesem Thema führte Prof. Christian Tagsold gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern bei einer Tagung der Schwabenakademie zum Thema „Fußball – vom profanen Freizeitvergnügen zur religiösen Sinnstiftung im 21. Jahrhundert“. Das Gespräch wurde am Ostersonntag im Deutschlandfunk gesendet und kann jetzt online angehört werden.

Gastvorträge zu Okinawa

Zwei Gastvorträge mit Okinawa-Schwerpunkt gibt es am Mittwoch, 9. Mai, an unserem Institut. Prof. Michael Molasky (Hitotsubashi-Universität Tokyo) und Oliver Kühne (Unviersität Tübingen) sprechen zu dem gemeinsamen Oberthema „Okinawan Religion and Self-perception in Tourism and Literature“. Beginn ist um 16.30 Uhr im Hörsaal 2B, alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Prof. Michael Molasky wird sich in seinem Vortrag (in englischer Sprache) der Literatur von Medoruma Shun widmen, und Oliver Kühne geht auf das Bild Okinawas ein, das sich in den Werken japanischer Autorinnen wie Yoshimoto Banana oder Kirino Natsuo und in der Tourismusindustrie zeigt (Vortrag in deutscher Sprache). Die Abstracts zu den Vorträgen können hier heruntergeladen werden.

Symposium zu Ästhetik und Kunst

Ein wissenschaftliches Symposium zum Thema „Zur Kritik eines ästhetischen Umgangs mit der Kunst“ gibt es vom 30. März bis 1. April im Eko-Haus in Düsseldorf. Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen wie Japanologie, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte beschäftigen sich mit Kunst zwischen ästhetischem Umgang und religiösen Funktionen.

Hier das Programm:

Freitag, 30. März

15 Uhr   Eröffnung
15.15–16.30 Uhr   Michael Reichel: Zur Begriffsgeschichte von aisthesis im Altgriechischen
16.45–18 Uhr   Wolfgang Christian Schneider: Das Spirituelle in der mittelalterlichen Kunst der Ottonenzeit und der Gotik
danach: Kurzführung im Tempel – optional (Hermann–Josef Röllicke)
19 Uhr   Japanisches Buffet im EKŌ–Haus

Samstag, 31. März

10–11.15 Uhr   Joachim Steinheuer: Das Verborgene und das Offenbare in Matthaeus Pipelaeres (ca. 1450 – ca. 1515) Motette „Memorare, mater Christi“
11.30–12.45   Reinhard Zimmermann: „Komm mit mir in die Leere!“ Ein nicht–ästhetisches Konzept bei Yves Klein und John Cage?
13–15 Uhr   Mittagessen im Brauhaus Albrecht (Alt–Niederkassel)
15–16.15 Uhr   Paulus Kaufmann: Wird eine ästhetische Interpretation der mantra und der Sprachphilosophie Kūkais den zu Grunde gelegten Texten gerecht?
16.30–17.45   Jörg Quenzer: Die poet(olog)ischen Äußerungen Bashōs als „Kritik an der Ästhetik“
19 Uhr   Abendessen im Restaurant Alter Oberkasseler Bahnhof (Am Belsenplatz): Turmzimmer

Sonntag, 1. April

10–11.15 Uhr   Heidi Buck–Albulet: Zwischen religiöser Rede und „Kunst“: Zur Entwicklung der buddhistischen Predigt im vormodernen Japan
11.30–12.45 Uhr   Gerald Kozicz: Die Stūpatempel von Saspotse (Ladakh): Wie kann das Zentrum eines maṇḍala erreicht werden, wenn es architektonisch bereits definiert und besetzt ist?
danach: Abschlussdiskussion