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Ausstellungseröffnung und Papiertheater-Performance

Mondscheingarten

Endlich ist es soweit: Pünktlich zum Semesterstart präsentieren wir nächste Woche Freitag, 12. Oktober, ein besonderes Event im Schloss Benrath. PD Dr. Christian Tagsold hat für das Museum für Gartenkunst im Benrather Schloss eine Ausstellung zum Thema „Japanische Gärten in Deutschland“ konzipiert, die am Freitagabend eröffnet wird (Dauer: 12. Oktober 2018 – 13. Januar 2019 ). Anlässlich der Eröffnung wird außerdem das Papiertheaterstück „Der Mikado“ aufgeführt, das Studierende unseres Instituts im Sommersemester 2018 inszeniert haben.
Die Eröffnung startet am Freitag, 12. Oktober, um 19 Uhr im Festsaal des Ostflügels mit einer Einführung von Christian Tagsold. Danach gibt es Aufführungen des Papiertheaters und parallel Kurzführungen durch die Ausstellung. Der Eintritt ist frei!

Über das Papiertheater „Der Mikado“:
Im 19. Jahrhundert kamen in Europa Papiertheater als neue Unterhaltungsform auf. Sie boten die Möglichkeit, sich die große Welt des Theaters in kleinem Format ins Haus zu holen, waren damit lehrreich und forderten zudem einiges an handwerklichem Geschick – schließlich musste das Theater zunächst einmal selbst aus Papierbögen zusammengebaut werden. Die Bögen, mit denen das Stück „Der Mikado“ inszeniert wird, stammen aus der Serie „Schreibers Kindertheater“ des Schreiber-Verlags (Esslingen) und wurden von Benno Mitschka, Inhaber des Multum in Parvo Papiertheaters, reproduziert. Das Team des Instituts für Modernes Japan hat mit diesen Bögen und viel Eigenkonstruktion die Bühne für das Stück „Der Mikado“ selbst gebaut.
Das Stück „Der Mikado“, verfasst von Ernst Siewert für den Schreiber-Verlag (1891), ist eine typische Märchengeschichte, in der eine Prinzessin erobert werden muss. Die Namen der Figuren sind angelehnt an die Operette „The Mikado“ von Gilbert und Sullivan (1885), und die gesamte Szenerie mit Lampions, Kimono, Holzschnitten und japanischen Gärten verrät, dass dieses Papiertheater deutlich im Kontext des Japonismus der damaligen Zeit steht.

japangaertenÜber die Ausstellung „Japanische Gärten in Deutschland“:
Seit über 100 Jahren werden in Deutschland Japanische Gärten angelegt. Inzwischen gibt es Hunderte öffentliche und private Gärten dieser Art. Doch was sind die Hintergründe für diese Mode? Wie steht es um die Anlässe, wie um die Authentizität?

Die Ausstellung gibt Antworten auf diese Fragen, indem sie die Entwicklung Japanischer Gärten in Deutschland nachzeichnet. Vom ersten Garten 1904 in Düsseldorf über viele Beispiele auf Garten-Ausstellungen und in Museen bis hin zu ehemals privaten und jetzt öffentlichen Gärten, wird deutlich, dass Japanische Gärten nicht nur Reaktionen auf japanische Vorbilder bildeten. Vielmehr wollten sie auch eine Idee von dem scheinbar so exotischen Land Japan insgesamt geben und spiegelten natürlich die Vorlieben und Vorstellungen ihrer Auftraggeber und Gestalter wider. Außerdem zeigt die Ausstellung, dass die Gärten darüber hinaus Ausgangspunkt für eine breite popkulturelle Verarbeitung des Themas waren und sind.

Nippon Performance Nights 2018

Nippon Performance Night 2018Bei der „Nippon Performance Night“ präsentiert das Forum Freies Theater Düsseldorf auch dieses Jahr wieder ausgewählte Produktionen aus Japan und von in Europa und Deutschland lebenden Japaner/innen. Mit dabei ist dieses Jahr auch wieder unser Mitarbeiter Bastian Nonnenberg, der bei der Performance „Tag H“ von miu mitwirkt. Die einzelnen Programmpunkte im Überblick:

29.9.2018 Konzert „100 Keyboards“ von ASUNA
20 Uhr, Berger Kirche, Wallstraße 17

Wo 100 Keyboards draufsteht, sind tatsächlich auch 100 Keyboards drin. Keyboards, Keyboards, Keyboards, ein großer Kreis von Keyboards. Keyboards in unterschiedlichen Größen und Farben. Die 100 Keyboards lassen multiple Schallwellen derselben Frequenz durch den Raum schwingen. Die Töne der Keyboards überlagern sich zu einem komplexen musikalischen Moiré-Muster. In der performativen Installation der 100 Keyboards des japanischen Tonkünstlers ASUNA werden subtile Variationen von Überlagerungen und Resonanzen erlebbar. Dieser Text enthält 12 Keyboards, alle 100 Keyboards gibt es im exzellenten visuellen und akustischen Raum der Berger Kirche in der Altstadt zu sehen und zu hören.

10., 12. und 13.10.2018 Performance „Tag H“ von miu
20 Uhr, Werft 77, Reisholzer Werftstraße 75

Am 3. September 1967 war in Schweden der „Tag H“. Das H steht für „högertrafikomläggningen“, die Umstellung von Links- auf Rechtsverkehr. Während alle Verkehrszeichen umgestellt wurden, lag der gesamte Verkehr für mehrere Stunden lahm. Die Umstellung der erlernten Gewohnheiten der Verkehrsteilnehmer*innen dürfte um einiges länger gedauert haben. Der Konzeptkünstler miu nimmt den „Tag H“ zum Ausgangspunkt für eine poetische Performance über Gewohnheit und Anpassung: Ein Linkshänder, der sein Leben lang auf rechts korrigiert wird, wünscht sich nichts mehr, als dass die Welt sich spiegelt. Er entwickelt die Maschine „H“, einen Wahrnehmungs-Transformer, dessen Testlauf zur Katastrophe wird.
Konzept, Text, Ton und Regie: miu. Performer: Soya Arakawa, Pia Tomoko Meid, Bastian Nonnenberg, Kenji Shinohe, Daniel Werner.

16. + 17.11.2018 Theaterstück „Five Days in March“ von Okada Toshiki/chelfitsch
20 Uhr, FFT Juta, Kasernenstraße 6

Am Vorabend des Einmarsches britischer und amerikanischer Truppen in den Irak am 21. März 2003 entscheidet Japan, sich an der Invasion zu beteiligen. Es ist der erste, hochumstrittene militärische Einsatz des Landes seit 1945. Vor dem Hintergrund einer Friedensdemonstration historischen Ausmaßes erzählen die jungen Erwachsenen in „Five Days in March“ persönliche Alltagsgeschichten aus Tokio. Der japanische Theatermacher Toshiki Okada erarbeitet eine Neufassung seiner eigenen Inszenierung, die ihm vor 12 Jahren zum internationalen Durchbruch verhalf. Seine choreografisch-minimalistische Theatersprache hebt den logischen Bezug zwischen Sprache und Bewegung auf und gleicht einem Drahtseilakt zwischen Natürlich- und Künstlichkeit. Die Jugend von heute erscheint orientierungslos, ihre Beteiligung an der Demonstration steht im Gegensatz zu ihren persönlichen Bedürfnissen. (Text übernommen von Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt)

 

Solo-Theaterperformance mit Shoko Ito

IMG_9854Am Donnerstag, 11. Oktober, haben wir das Vernügen, die Künstlerin Shoko Ito bei uns am Institut mit einer Solo-Theaterperformance begrüßen zu dürfen. Von 17 bis 18 Uhr präsentiert sie im Hörsaal 3B zwei kurze Stücke: „The dog and the cat“ und „Balekendan“. Shoko Ito ist seit 30 Jahren Solo-Theater-Künstlerin und hat schon in 62 Ländern gespielt, darunter bei großen Events wie dem Edinburgh Festival und dem Avignon Festival.

Der Eintritt ist frei!

Über die Stücke

Script by Shoko Ito
Choreography by Kei Takei (Nagano Olympic Games Choreographer for Japan)

【the dog and the cat】
A long time ago there is a dog who likes to whistle and lived in a certain mountain. One day The Dog was walking and wearing his favorite hat.suddenly a storm came with strong wind and the hat was blown away. He then went to the hat making Cat down the village. He brought with him the finest piece of leather. The dog several time to see if the hat was ready, but it was next week it would be ready.. When the Duke of the Goats came to buy a hat, he sold the dog ’s hat for a premium price . At last winter came and the dog goes to ask for a hat and the cat got angry and ran away to the Duke of goats. The dog finally caught in the horn of the goat and began to cry. Since then the dog hated the cats. But…

【Balekendan】
There used to be bad couples a long time ago. One day her husband brought a lot of butter and rice. When my wife got angry, her husband said this was for Varekendan.
His wife stopped the young man walking down the street and asked if he is Barekendan. When young man said yes, then she told that the person you must take rice and butter.
The husband caught up with young man with horses and asked if someone passed here. The young man tricked the husband. The young man said, that if he walks it would be faster than going by horse He trusted the young man and left the horse to him . He did not find Baekenden  and returned to where he left the horse. The horse was stolen. From that moment the couple never stoped quarreling. Only Barekendan is smiling.

Japanische Beschreibung:
【犬と猫】
昔昔ある山に笛を吹くのが好きな犬が住んでいました。ある日自慢の帽子をかぶって笛を吹いていると急に嵐になり帽子を吹き飛ばされてしまいました。犬は決 心して町の猫の帽子屋のところにとっておきの鞣し革を持って出かけました。次の金曜日に出来ている約束が何度も言っても出来ていません。山羊公爵が帽子を 買いに来た時に高く犬の帽子を売ってしまいました。とうとう冬が来て犬が 帽子を催促にく行くと猫が怒って山羊公爵の所へ逃げていくました。犬は山羊公爵の角で突かれてとうとう泣き出しました。それから犬は猫が嫌いになりまし た。

【バレケンダン】
昔昔仲の悪い夫婦がいました。ある日、夫がバターと米を大量に持って来ました。妻が怒ると夫はこれはバレケンダンのため だと言いました。
妻は道を歩いている若者を呼び止めてバレケンダンかと聞きました。若者がそうだというと米とバターを持って行ってくれと言いました。
夫は若者を馬で追って追いつき、ここを誰かが通ったか聞きました。若者が馬を置いて歩けば間に合うと言ったのを信じて馬を若者に預けて違う方向へと向かっていきました。馬まで盗まれた。そしてまた今日も夫婦喧嘩がつずきます。バレケンダンだけが笑っている。

Kimono-Performance mit Tomita Nobuaki (Raumänderung!)

Achtung: Der Raum der Veranstaltung wurde geändert, sie findet jetzt in Raum 23.03.01.43 statt. Interessierte können gerne noch spontan als Zuschauer/innen hinzukommen! Hier noch einmal die Ankündigung zu der Veranstaltung:

Eine einmalige Gelegenheit gibt es bei uns am Mittwoch, 25. Januar, ab 18.30 Uhr im Raum 23.03.01.43. Der Kimono-Club des Instituts für Modernes Japan organisiert eine Kimono-Performance mit dem berühmten Kimono-Künstler Tomita Nobuaki, bei der es auch die Möglichkeit gibt, selbst einen Kimono anzuprobieren. Tomita ist Textildesigner und Kimono-Stylist und hat seine Kreationen schon auf der ganzen Welt präsentiert. Er die Kimono-Ausstattung von zahlreichen TV- und Filmproduktionen in Japan gestaltet, und einige seiner Kreationen werden mittlerweile als Ausstellungstücke in Museen präsentiert. Ein Portrait des Künstlers kann man hier auf Youtube sehen. Zur besseren Planung bitten wir um eine Anmeldung: Interessierte melden sich bis Freitag, 20. Januar, bei Rebecca Hemer, rebecca.hemer[at]hhu.de.

Essay-Performance von miu

Am 02., 03. und 04. Dezember findet in Flingern die Performance eines japanischen Künstlers in Flingern statt. Für Studierende ist es besonders interessant, da es auch um Dolmetschen und Übersetzen geht. Hier die Infos:

„ERASE ME & PLEASE REPEAT AFTER YOU“

>>> 日本語情報は下にあります <<<

Essay-Performance von miu

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Premiere: Am Freitag, 2. Dezember 2016
Weitere Aufführungen: 3. & 4. Dezember 2016
Beginn jeweils um 20 Uhr

Eintritt: 10,- € / 7,- € ermäßigt (Ticket an der Abendkasse)

Ort: Filmwerkstatt Düsseldorf (Birkenstrasse 47, 40233 Düsseldorf)

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4. Nippon Performance Night

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Wir haben wieder eine tolle Ankündigung! Von Mittwoch 26.10. bis Samstag 29.10. findet im FFT zum vierten Mal die Nippon Performance Night mit verschiedenen Veranstaltungen statt.
Ein Highlight ist das Theaterstück „Time’s Journey Through a Room“ von Okada Toshiki. Daneben lädt ein interaktiver Spaziergang durch Düsseldorf dazu ein, die Stadt aus einer anderen Perspetkive zu erkunden. Außerdem wird es verschiedene Tanzperformances, wie z.B. von Matsune Michikazu, sowie Konzerte geben.

Das FFT bietet für größere Gruppen vergünstigte Tickets zum Preis von 6 Euro an. Gruppenreservierungen können direkt mit Frau Grawinkel (0211/ 87 67 87-13, grawinkel@fft-duesseldorf.de) besprochen werden.

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Praktikum bei der Nippon Performance Night

Uns hat ein sehr spannendes Praktikumsangebot erreicht: Das Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf sucht zwei Studierende mit Japanischkenntnissen, die bei der Nippon Performance Night im Oktober 2016 assistieren können. Das Praktikum kann im Projektmodul, im Wahlpflichtbereich oder für MA-Studierende auch im Modul „Being Academic“ angerechnet werden.

Hier die Ausschreibung:

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Uraufführung der Performance „x / groove space“

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Fotos: Jubal Battisti, Design: x/groove space

Die Suche nach dem gemeinsamen Puls der Städte Tokyo und Düsseldorf hat die Performance x / groove space hervorgebracht. Das Ergebnis ist dieses Wochenende im Tanzhaus NRW zu sehen.

Seit drei Jahren erforscht der Choreograf Sebastian Matthias, wie Gemeinschaft und Raum in Städten entstehen. Dabei spürt er Bewegungsformen und Alltagspraktiken von Stadtbewohnern nach und versucht, die Entstehung von Gemeinschaft nachzuvollziehen. In der praktischen Feldforschung in Tokyo und Düsseldorf legte er den Schwerpunkt auf Kommunikation und Zusammentreffen der Städter, um diese auf die Bühne zu bringen.
Auch japanische Künstler waren beteiligt: Iwai Masaru widmete sich bei der Feldforschung dem Thema „Putzen“ und zwei weitere Künstler unterstützen die Performance mit rotierenden Skulpturen und Lichtinstallationen. Außerdem wirken über ein Dutzend Einwohner aus Düsseldorf ebenfalls mit.

Eintritt: für Studenten bis 27 Jahre 11 Euro, sonst 22 Euro
Dauer: 60 Min.
Termine:
Do.  02.06. 20:00
Fr.   03.06. 20:00 mit anschließdendem Publikumsgespräch
Sa.  04.06. 20:00 und ab 23:00 something – Veranstaltung für elektronische Clubkultur

Benshi Perfomance Night – die Stimme des japanischen Stummfilms

plakatpngAm Montag, den 1. Februar, wird es eine tolle Gelegenheit geben, in die Welt des japanischen Stummfilms einzutauchen. Im Haus der Universität veranstaltet das Institut für Modernes Japan eine Benshi Performance Night, bei der der berühmte benshi (Stummfilm-Erzähler) Kataoka Ichirō drei Filme vorführt und dem Publikum die japanische Kunst des Stummfilm-Erzählens darbieten wird. Beginn ist 18:30 Uhr, es werden drei Filme aus verschiedenen Genres aus den 1920er Jahren gezeigt. Weiterlesen

Tipp: Nippon Performance Night

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Eine tolle Gelegenheit: Vom 22. bis 24. Oktober gibt es in Düsseldorf wieder die Nippon Performance Night, die vom Forum Freies Theater, dem Salon des Amateurs und der Filmwerkstatt organisiert wird.

Zahlreiche Künstler aus Japan haben in Düsseldorf und Umgebung ihre zweite Heimat gefunden. Die Nippon Performance Night stellt aktuelle Arbeiten aus der japanischen Künstler-Community sowie internationale Gastspiele vor und lädt zur Begegnung mit experimenteller Musik, Performance, Installation und Multimedia ein. Das Eröffnungskonzert findet in der Filmwerkstatt, die Abschlussparty im Salon des Amateurs statt.

Auf dem Programm stehen unter anderem eine Tanzinstallation, die sich an die Teezeremonie anlehnt („MatchAtria“) und Reminiszenz an die optischen Wunderkammern des 18. Jahrhunderts unter dem Titel „Fringe der Kleiderschrank“. Das gesamte Programm  mit Informationen zu den Künstlern, Bildern und Videos gibt es auf der Webseite des FFT.

Unsere Fachschaft wird einen Gruppenbesuch bei der Nippon Performance Night organisieren. Weitere Informationen dazu folgen noch.