Schlagwort-Archiv: Modernes Japan

Neue Bedingungen für Aufnahme in MA-Studiengang

MADie Bedingungen für die Aufnahme in unseren zweijährigen MA-Studiengang „Modernes Japan“ haben sich geändert. Das Verfahren ist damit für die BewerberInnen wesentlich einfacher geworden. Ab sofort müssen BewerberInnen folgende Voraussetzungen erfüllen:  Weiterlesen

Koto Workshop mit der Sawai Koto Academy

 

Schon im November durften die Besucher der Buchvorstellung von „Nipponspiration“ in den Genuss von Makiko Gotos musikalischem Talent kommen. Nun findet am 17. Januar 2014 ein Koto-Workshop mit ihr und ihren Schülerinnen, Masayo Nakano und Chiharu Aoki, statt.

Makiko Goto, Schülerin von Tadao Sawai und Kazue Sawai, repräsentiert die Sawai Koto Academy in Düsseldorf und Köln.
Die Sawai Koto Academy ist eine der berühmtesten Akademien der modernen Koto Musik. Das Ziel der Akademie ist, neues Licht auf die Koto Musik zu werfen, indem sie alles von Bach zu Jazz in ihre Musik einfließen lassen. Dadurch ist das Koto nicht länger nur ein traditionelles japanisches Instrument, sondern wird zu einem Instrument des universellen Ausdrucks.

Weitere Informationen zum Workshop: Weiterlesen

Bericht: Berufsinformationstag (Freundeskreis Modernes Japan e.V.)

UnbenanntEs ist zwar schon etwas her, aber wir wollen denen, die leider nicht zum Berufsinformationstag am Samstag, den 15. Juni 2013 kommen konnten, die nützlichen Tipps natürlich nicht vorenthalten.

Die Veranstaltung des Freundeskreis Modernes Japan e.V. war für die Organisatoren ein voller Erfolg. Der Vortragsraum der ULB wird bestimmt selten so gut besucht. Die Vorträge waren abwechslungsreich und ansprechend gestaltet. Man darf sich also auf den nächsten Berufsinfotag im kommenden Jahr freuen.

Die Vortragsreihe startete Florian Patzke mit dem Thema „Arbeiten in der Computerspiel Branche“. Schon hier wurde klar, dass eines ganz wichtig ist: Vitamin B. Das B steht hier nicht für Bier, sondern für Beziehungen. Außerdem berichtete er von den Vor- und Nachteilen, die das Arbeiten in Japan bei einem japanischen Arbeitgeber mit sich bringen kann.

Helga Breuninger sprach in ihrem Vortrag darüber, wie man auch in fachfremden Bereichen einen Fuß in die Tür bekommt. Hier hieß das Schlüsselwort „Engagement“. Sie hatte über Kontakte während eines Praktikums beim DJW von der Ausschreibung für eine andere – fachfremde – Stelle erfahren. Um also ihren zukünftigen Arbeitgebern zu zeigen, dass sie genau die Richtige für den Job ist, hat sie noch ein Praktikum in dem Zielbereich absolviert. Den Studierenden gab sie mit auf den Weg, Chancen zu nutzen und dann den Arbeitgebern zu zeigen, dass man den Job wirklich möchte! Weiterlesen

Modernes Japan bei der „Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“

ulbOb schon lange aufgeschoben oder gut im Plan, bereits mittendrin oder ganz am Anfang – diese Nacht gehört dem Schreiben! Am Donnerstag, 7. März, bietet von 18 bis 23 Uhr die „Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ in der ULB vielfältige Unterstützungsangebote und eine tolle gemeinsame Arbeitsatmosphäre mit Kaffee für kreative Höhenflüge. Mit dabei ist auch Elisabeth Scherer, die Studierenden des Fachs Modernes Japan von 19 bis 21 Uhr mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Ein Veranstaltungsprogramm mit kleinen Workshops soll bei Problemen mit der Hausarbeit auf die Sprünge helfen. Geplante Themen sind:

  • Arbeitstechniken und Zeitmanagement
  • Themenfindung, Aufbau und Gliederung
  • Literaturrecherche, Literaturverwaltungsprogramme
  • Richtiges Zitieren
  • Tipps & Tricks zu Formatierung und Textverarbeitungsprogrammen
  • Schreibblockaden und Motivationsprobleme

Den aktuellen Stand des Programms finden Sie hier.

Studienberatung und Sprechstunden in den Ferien

Auch in den Ferien bietet Ihnen das Institut Termine zur Studienberatung an. Frau Kottmann und Frau Spoden stehen zu folgenden Terminen für Ihre Fragen zur Verfügung:

Nora Kottmann: Donnerstag, 14.2.2013, 10.30 bis 12 Uhr; ab dem 28.2. wieder jeden Donnerstag von 10.30 bis 12 Uhr.
Celia Spoden: Mittwoch, 6.2., 10 bis 12 Uhr; Mittwoch, 20.2., 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr.

Die Sprechstunden der übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind folgendermaßen:

Prof. Dr. Shingo Shimada: jeweils Mittwoch, 6.2., 13.2. und 20.2. von 16 bis 17 Uhr
Prof. Dr. Annette Schad-Seifert: mittwochs von 14 bis 16 Uhr, außer 6.2. und 6.3.2013
Kaori Fujita: freitags von 10 bis 11 Uhr und nach Vereinbarung, außer 22.3. und 29.3.2013
Stephanie Osawa: jeweils Dienstag, 5.2., 19.2. und 12.3. von 11 bis 12 Uhr, außerdem nach Vereinbarung
Dr. Elisabeth Scherer: nach Vereinbarung per E-Mail
Stephanie Klasen: nach Vereinbarung per E-Mail
Michiko Uike-Bormann: Di 14 bis 15 Uhr nach vorheriger Vereinbarung per E-Mail
Christoph Schlüter: Dienstags 13 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung, außer 19.2. und 19.3.

Erstsemester Begrüßung und Orientierung

Zum Studienstart lädt das Institut für Modernes Japan alle Studienanfänger/innen herzlich zum Orientierungstutorium ein.

Für Kernfach-Studierende findet die Veranstaltung am Dienstag 2. Oktober 2012 von 10:30-18:00 Uhr in Raum 23.21.U1.46 statt und für Ergänzungsfach-Studierende am Donnerstag 4. Oktober 2012 von 10:30-18:00 Uhr in Raum 23.21.U1.44.

Im Orientierungstutorium geben Tutor/innen und die Fachschaft Modernes Japan wichtige Tipps und Informationen für den Studienstart und das Studienleben sowie Hilfestellungen für die Orientierung auf dem Campus. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt sich auch das Institut für Modernes Japan vor und begrüßt alle Erstsemester. Fragen sind ausdrücklich erwünscht und herzlich willkommen! Außerdem wird es nützliche Tipps von den Japanisch Lektoren zum Sprachkurs und Japanisch-Lehrmaterialien geben*.

Das Orientierungstutorium ist Teil des Moduls „Einstieg in das Studium Modernes Japan“ und muss im ersten Semester belegt werden (Pflichtveranstaltung).

Bitte melden Sie sich ab dem 1. September im LSF (Online-Vorlesungsverzeichnis) für diese Veranstaltung an.

Bei Fragen oder wenn Sie aus guten Gründen nicht am Orientierungstutorium teilnehmen können, wenden Sie sich bitte an Celia Spoden

 

Terminübersicht

Dienstag, 2.10.2012 von 10:30-18:00 Orientierungstutorium Kernfach Raum 23.21.U1.46

Donnerstag, 4.10.2012 von 10:30-18:00 Orientierungstutorium Ergänzungsfach Raum 23.21.U1.44

 

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und wünschen schon jetzt einen guten Start ins Studium!

 

*Weitere wichtige Informationen zum Sprachkurs finden Sie hier!

Achtung: Ende des Magister-Studiengangs!

Der Magister-Studiengang Modernes Japan (Haupt- und Nebenfach) läuft zum 30.9.2012 aus. Dies bedeutet für alle, die noch in diesen Studiengang eingeschrieben sind, dass sie bis dahin alle Prüfungsleistungen vollständig erbracht haben müssen (Klausur, mündliche Prüfung und Magisterarbeit). Die  Anmeldung muss also, falls noch nicht erfolgt, umgehend vorgenommen werden, sonst kann das Studium nicht beendet werden! Betroffene wenden sich umgehend an Frau Mae, Frau Schad-Seifert oder Herrn Shimada.

Schwerpunktsetzung im Master-Studiengang

Eine wichtige Information: Alle Studierenden, die im Master-Studiengang einen Schwerpunkt (entweder auf Kultur- oder Sozialwissenschaft) setzen möchten, müssen dies unbedingt vorher mit Elisabeth Scherer absprechen. Auch Studierende, die diesen Schwerpunkt bereits gewählt haben, melden sich bitte schnellstmöglich zur Absprache bei ihr.

E-Mail: scherer@phil.uni-duesseldorf.de
Telefon: 0211-81-13251

Interkulturelle Kommunikation im Kleinen – Das Sprachtandem

Ein Beitrag von Sandrina Pichowsky

Tipp: Einen Tandempartner oder eine Tandempartnerin kann man z.B. über einen Aushang an den schwarzen Brettern der Uni finden. Außerdem hilft unsere Sprachlektorin Kaori Fujita gerne bei der Suche.

Makiko, Marius, Kathrin und Tomoko beim Japanisch essen

„Tandem? Was ist das denn?“, wird es wohl den meisten Modernes-Japan-Studierenden durch den Kopf gegangen sein, als sie zum ersten Mal von diesem Begriff gehört haben. Manch einem wird vielleicht auch der Gedanke an das berühmte Zweisitz-Fahrrad eingefallen sein. Das Prinzip funktioniert auch so ähnlich. Man trifft sich mit einem Muttersprachler einer Sprache (in diesem Artikel einem/r Japaner/in) und bringt sich gegenseitig die eigenen Muttersprachen bei. Diese Art zu lernen ist allerdings nicht auf persönliche Treffen beschränkt, man kann es auch per E-Mail, Video-Chat oder Telefonat ausüben. Das schauen wir uns Mal am Beispiel einiger Studenten unseres Instituts und deren Tandempartnern an.

Warum haben sie sich für das Tandem entschieden? „Ich finde das Tandem ist eine gute Möglichkeit Japanisch zu lernen, ohne dafür nach Japan fliegen zu müssen.“ meint Sina, 21. Der praktische Erwerb der Sprachkenntnisse außerhalb der Universität bewegte die meisten dazu, an einem Tandem teilzunehmen.  Kathrin zum Beispiel wurde von einem Kommilitonen darauf gebracht sich eine Tandempartnerin zu suchen. Mittlerweile hat besagter Kommilitone das Studium abgebrochen, aber sie ist immer noch dabei. Sie trifft sich mit ihrer Tandempartnerin schon seit 1 ½ Jahren jeweils einmal die Woche und ist noch immer begeistert: „Tandem ist wirklich etwas fürs Herz! Es kann durchaus zeitintensiv sein, aber man bekommt auch viel zurück.“ Da es für sie und Makiko, ihrer Tandempartnerin, das erste Tandem war, mussten sie erst für sich herausfinden wie sie am besten miteinander umgehen sollten. Hauptsächlich führen die beiden ein nettes Gespräch miteinander, obwohl Kathrin sich besonders am Anfang noch Fragen überlegt hat, die sie Makiko gestellt hat. Sie treffen sich auch so, zum gemeinsamen Kochen oder Eis essen.

Soya und Vera beim Tandem

So gut wie alle Befragten sprachen davon, dass sich ihre Unsicherheiten in der japanischen Sprache nach einigen Treffen bedeutend gelegt hatten. „Ich wäre durchaus in der Lage einem Japaner etwas im Notfall erklären zu können“, bestätigt Vera. Sie und ihr Tandempartner fanden sich über einen Aushang am schwarzen Brett in der Universität. Sie unterhielten sich zum Beispiel über den unterschiedlichen Aufbau von deutschen und japanischen Häusern. Soya, ihr Tandempartner, kam eher zufällig nach Düsseldorf, um hier an der Kunstakademie zu studieren. Ihm fiel es am Anfang schwer, sich an Deutschland zu gewöhnen, aber mittlerweile hat er sich eingewöhnt. Das Tandem, von dem er von Freunden gehört hatte, gefällt ihm sehr gut. „Endlich kann ich Deutsch üben. An der Akademie komme ich eher selten dazu. Dort spreche ich meist nur Englisch.“ Er empfindet Deutsch Lernen als schwer, allen voran da es so „anders klingt als Japanisch“ und der Satzbau sehr verschieden ist. Jedoch die größte Schwierigkeit für die beiden ist es, ihre unterschiedlichen Zeitpläne zu koordinieren. „Das Tandem war eine gute Entscheidung“, erklärt Soya und beide wollen sich auch weiterhin treffen.

Katharina hingegen muss diesen Schritt erst noch tätigen. Sie steht kurz vor ihrem ersten Treffen mit ihrer Tandempartnerin und ist schon sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird: „Ich hoffe, ich kann von meiner Tandempartnerin mehr über Japan und die Japanische Kultur lernen.“

Shigeru beim Korrigieren

Das Ende für seine Tandemaktiviäten in Deutschland rückt für Shigeru, 38, immer näher. Er wurde vor 4 Jahren nach Deutschland versetzt und blickt der baldigen Rückkehr nach Japan im Herbst etwas wehmütig entgegen: „Bevor ich nach Deutschland kam, kannte ich schon einige deutsche Produkte, auch von Berufswegen her“ – er ist Testfahrer – „wie zum Beispiel BMW, Mercedes Benz und Porsche.“ Er nimmt an einem Englisch/Japanisch–Tandem teil, da er gerne mit Menschen aus der ganzen Welt kommunizieren möchte. Seine Tandempartnerin, eine Deutsche, hat für ein Jahr in England gelebt und schien dafür geeignet zu sein. Mit ihr zusammen ist er auch nach Berlin gefahren, um etwas über die Geschichte der Stadt zu lernen.  Auf die Frage, welche Stadt in Deutschland ihm besonders gefallen hat, antwortete er: „Düsseldorf!“ Die Altstadt mit der Rheinpromenade, das leckere Altbier sowie die netten Leute hier, die er Dank des Tandems kennengelernt hat, haben es ihm angetan. Nachdem er nach Japan zurückkehrt ist, wird er anderen empfehlen nach Deutschland zu gehen, wenn für sich eine Chance besteht Auslandserfahrungen zu sammeln.

Hilfe bei Abschluss- und Hausarbeiten

Sie schreiben bald Ihre Bachelorarbeit und wissen nicht, wie Sie es am besten anpacken sollen? Die Haus- oder Projektarbeit bereitet Ihnen Sorgen? Oder Sie sind bereits mit einer wissenschaftlichen Arbeit in der Endphase und brauchen Hilfe bei der Überarbeitung?

Die Schreibwerkstatt, die dieses Semester von Elisabeth Scherer im Wahlpflichtbereich angeboten wird, soll Ihnen helfen, Ihr Projekt erfolgreich anzupacken und zu Ende zu bringen. Wir beschäftigen uns in allgemeinen Sitzungen unter anderem mit Themenfindung, Strukturierung, Literaturrecherche und gutem Stil. Außerdem werden wir uns in einigen Sitzungen viel Zeit nehmen, um an Ihren konkreten Beispielen zu arbeiten und individuelle Lösungen für Sie zu finden.

Bei regelmäßiger Teilnahme können Sie Credits für den Wahlpflichtbereich erwerben, Sie können aber auch einfach spontan vorbeikommen, wenn gerade ein akutes Problem auftaucht.

Treffpunkt:

immer donnerstags (ab 13. Oktober)
14:30 bis 16:00 Uhr
Raum 23.21.U1.93