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Gute Lehre am Institut für Modernes Japan

Letzte Woche wurde PD Dr. Tagsold von Frau Müller-Seckin zu den Lehrportfolios auf unserer Homepage interviewt. Frau Müller-Seckin arbeitet an der TU Berlin im Bereich „Wissenschaftliche Weiterbildung“ und versucht derzeit, die Mitarbeiter an der TU zu motivieren, Lehrportfolios zu erstellen. Bei der Recherche zu diesem Thema ist sie auf unsere Homepage gestoßen. Bei der Interviewanfrage zeigte sich Frau Müller-Seckin „hellauf begeistert“ vom gesamten Informationspunkt Lehre auf der Homepage unseres Institutes. Die hohe Transparenz, der Grad an Reflexion über Lehre und dass alle Mitarbeitenden sich daran beteiligt haben, hat sie sehr beeindruckt. Unser Infopunkt Lehre scheint tatsächlich für die deutsche Unilandschaft vorbildlich ausgefallen zu sein – was uns natürlich besonders stolz macht!

In einer Prezi-Präsentation von Frau Müller- Seckin, die sie 2011 beim Fachforum ePortfolio an der Goethe-Universität Frankfurt gehalten hat, finden sich die Einzelportfolios von Frau Prof. Dr. Dr. hc Mae und Frau Dr. Ina Hein denn auch als Abschlussfolien unter dem Punkt „Das ideale Lehrportfolio“.

 

 

Gute Frage… MRG-Frage???

Man kennt es aus den einschlägigen Quizsendungen: Die Frage ist gestellt, und jetzt heißt es: Stell‘ Dich auf 1,2 oder 3, wähle den Publikumsjoker oder rufe einen Freund an. Letztendlich muss man sich alleine entscheiden… das gilt auch für die Abstimmsoftware OptionFinder, die Frau Scherer, Frau Klasen und ich in unseren Veranstaltungen „Einführung in die japanische Kultur“ (Frau Klasen/Frau Scherer) und „Einführung in die Geschichte Japans“ eingesetzt haben. Wir wollten damit eine etwas andere, abwechslungsreiche Art vorstellen, bei der unsere Studierenden überprüfen konnten, welche Fakten sie wissen oder welche Ereignisse sie einordnen können.

Den Studierenden und uns haben diese Stunden viel Spaß gemacht, denn mit den der Software ähnelt dieser Teil wirklich etwas dem Fernsehquiz. In den beiden Veranstaltungen stammte das Material für die Fragen direkt aus dem MRG-Fragenkanon – so macht hilft die Wiederholung in der Stunde auch dabei, sich vielleicht das eine oder andere Detail nochmal einzuprägen. Jeder erhält ein Abstimmgerät, das ähnlich aussieht wie ein Telefon. Hiermit kann man, wenn die Frage für alle gestellt wird, dann den eigenen Lösungsvorschlag eintippen. Entweder zum Beispiel die entsprechende Jahreszahl oder – wie in der folgenden Möglichkeit – die Zahl derjenigen Antwort, die man für die richtige hält. Nachdem alle abgestimmt haben, errechnet der Computer dann die Verteilung und zeigt das Ergebnis:

Selbst wenn man die Frage vielleicht falsch beantwortet hat, ist das kein Grund zur Sorge: denn erstens sind die Abstimmgeräte natürlich anonym, und zweitens -so hoffen wir- wird man, sollte man auf diesen Begriff in der MRG wieder treffen, dann vielleicht die richtige Antwort geben können.

Wir bedanken uns bei unseren Studierenden, die viele Antworten richtig wussten und wünschen viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die MRG-Abschlussprüfung.

P.S.: natürlich ist Murasaki Shikibu die Autorin des Genji Monogatari – und der Aufstand von Shimabara fand 1637/38, also in der Edo-Zeit statt…