Schlagwort-Archiv: Journalismus

Praktikum im Bereich Content Management

Uns hat ein interessantes Angebot für ein Praktikum in Düsseldorf erreicht:

Für die Online-Redaktion der Zeitschrift „Japan Digest“ sucht die Doitsu News Digest GmbH zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Praktikantin / einen Praktikanten. Das für Studierende konzipierte Praktikum zum Content Management hat einen Umfang von 320 Stunden / 2 Monaten.

Aufgaben

  • Einpflegen von Inhalten in WordPress
  • Lektorat
  • Bild- und Content-Recherche zu Japan
  • Konzeption und Verfassen von Online-Beiträgen zu Japan

Wir erwarten

  • Online-Affinität
  • Umfangreiches Wissen über Japan
  • Sichere Rechtschreibung und gehobenen sprachlichen Ausdruck
  • Guter Schreibstil und CMS/SNS-Erfahrung sind von Vorteil

Wir bieten

  • Innovatives Projekt mit kreativem Gestaltungsspielraum
  • Professionelle Beschäftigung mit Japan
  • Kleines Team, enge Betreuung
  • Japanisches Arbeitsumfeld
  • Teilnahme an japanbezogenen Veranstaltungen
  • Monatliche Aufwandsentschädigung

Bitte bewerben Sie sich mit einem Motivationsschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und, falls vorhanden, Arbeitsproben.

Arbeitsort: Innenstadt Düsseldorf

Kontakt   
Doitsu News Digest GmbH
Immermannstr. 53, 40210 Düsseldorf
Ansprechpartnerin: Hannah Janz
Email: Hannah@newsdigest.de

Bachelor Plus 5 Questions

Die Akahata Shinbun und linker Journalismus in Japan

Weiter geht’s in unserer Interviewreihe mit den Studierenden des dritten BA+ Jahrgangs. Unser Studierender Cédric Klein interessiert sich für linken Journalismus in Japan – Grund genug für ihn, sich im Rahmen seines Bachelor-Plus Studiums während seines Aufenthaltes an der Ôsaka Daigaku einmal genauer mit der „Arbeitsweise linker Journalisten in Japan und deren Stellung in der japanischen Medienwelt am Beispiel der Akahata Shinbun“ zu befassen. Er schaffte es, den Kontakt zur Redaktion der Akahata Shinbun herzustellen und mit einigen der Journalisten Interviews zu führen. Im Anschluss an die Dreifach-Katastrophe in Fukushima gab es viel Kritik am Umgang des japanischen Pressewesens mit Informationen. Aktuell hat Ende 2013 das umstrittene neue Geheimhaltungsgesetz (himitsu hogo hô) für Aufsehen gesorgt. Wie die aktuellen Entwicklungen Einfluss auf die Arbeit der Journalisten der als sehr regierungskritisch geltenden Akahata Shinbun nehmen, hat Cédric Klein untersucht.

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Zentrale in Tôkyô

BA+: Herr Klein, warum haben Sie sich gerade die Akahata Shinbun für Ihr Projekt ausgesucht?

Ich interessiere mich generell für linken Journalismus. Doch gerade auch in Japan, wo man Bewegungen, die sich als „links“ bezeichnen, mit sehr viel Misstrauen begegnet, stellt sich die Frage, in welchem Ausmaß linker Journalismus möglich ist. So war die Akahata Shinbun, als Sprachrohr der Kommunistischen Partei Japans und größte linke Zeitung in Japan, mein Wunschpartner.

BA+: Wie haben Sie es geschafft, den Zugang zur Redaktion zu bekommen?

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