Schlagwort-Archiv: JKI Köln

„Literatur der Ära Heisei“ – Vortrag am Japanischen Kulturinstitut Köln

Für Literaturinteressierte gibt es am 15.11.2019 einen spannenden Vortrag:

„Literatur der Ära Heisei (1989-2019). Abschied von einer Epoche“
Vortrag von Dr. des. Christian Chappelow

Freitag, 15.11.2019, 19 Uhr
Japanisches Kulturinstitut Köln Weiterlesen

Facetten urbanen Lebens im heutigen Japan im Spiegel neuerer Forschungen – Stipendiaten der Japan Foundation berichten von ihren Projekten

Die Japan Foundation bietet im Rahmen ihrer Förderprogramme auch Stipendien für Doktoranden und Wissenschaftlern an, die Forschungsprojekte in Japan unternehmen. Manche dieser Projekte aus den Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften befassen sich mit aktuellen Phänomenen oder Veränderungen der japanischen Gesellschaft, die mehrheitlich in großen Städten und Ballungsgebieten lebt. Darunter erforschen einige zumeist wenig bekannte Erscheinungen, die ihren Ursprung im urbanen Lifestyle der Gegenwart haben oder aber als Reaktion darauf gedeutet werden können. Das Spannungsfeld von Tradition und globaler Moderne, neue Ansätze und Experimente in den zentralen Lebensbereichen Arbeit, Familie, Wohnen und Verkehr werden deutlich, wie auch Grundsatzfragen des Zusammenlebens einzelner Gruppen, der Umgang mit Minderheiten oder das Geschlechterverhältnis. Weiterlesen

Vortrag und Diskussion zum Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU

FreihandelsabkommenAm Montag, 18. Juni, widmet sich eine Veranstaltung im japanischen Kulturinstitut in Köln dem Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU. Ab 18 Uhr hält Dr. Hanns Günther Hilpert von der Stiftung Wissenschaft und Politik einen Vortrag zu dem Thema, das anschließend auch noch in einer Podiumsdiskussion aufgegriffen wird.

Diskussionsteilnehmer: Dr. Hanns Günther Hilpert, Mark Hauptmann MdB, Masayoshi Watanabe, Generaldirektor von JETRO Düsseldorf
Moderation: Dr. Julia Münch, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises (DJW)

Zum Thema

Japan und die EU haben ein bilaterales Freihandelsabkommen vereinbart. Bis Jahresende 2018 soll das Abkommen unterschriftsreif sein. Mit der avisierten Liberalisierung des Güter-, Agrar- und Dienstleistungshandels entstünde die weltweit größte Freihandelszone – parlamentarische Ratifizierung vorausgesetzt. Japan und Europa senden ein starkes signal gegen Abschottung, für freien Handel und die Modernisierung der globalen Handelsregeln. Das Freihandelsabkommen eröffnet umfangreiche Chancen für eine Belebung des bilatera- len Handels, Dienstleistungs- und Investitionsverkehrs. Beide Seiten dürfen mit Wachstums- und Wohlstandsgewinnen rechnen. Andererseits werden sich einige wenige Branchen auf einen härteren Wettbewerb einzustellen haben. Im Anschluss an den Vortrag werden im Rahmen einer moderierten Podiumsdiskussion die ökonomische und politische Dimension des Freihandelsabkommens aus unterschiedlicher Perspektive erörtert.

Vortrag zur Entwicklungshilfestrategie Japans

Einen Vortrag zur Entwicklungshilfestrategie Japans gibt es morgen, Freitag, 18. Mai 2018, im japanischen Kulturinstitut in Köln.  Um 19 Uhr trägt Assistant Professor Raymond Yamamoto (Universität Aarhus) zu folgendem Thema vor: „Die Anpassung der japanischen Entwicklungshilfestrategie im Spiegel neuer außen- und innenpolitischer Herausforderungen“.

Details zum Inhalt:

Lange wurde Japan von der OECD für seine wirtschaftsorientierte Entwicklungshilfe kritisiert. Statt soziale Projekte setzte das Land primär auf Wirtschaftsprojekte, die nicht selten von japanischen Unternehmen geplant und implementiert wurden. Als Japan in den 1980er zum weltweit größten Entwicklungshilfe-Geber avancierte, begann es verstärkt die westliche Leitlinie, die sich an Nachhaltigkeit und Menschenrechte orientierte, zu übernehmen. Japans neue Entwicklungshilfe-Charter, die unter Premierminister Shinzō Abe verfasst wurde, sieht allerdings eine verstärkte Ausrichtung an den Wirtschaftsinteressen des Landes vor, eine Rückkehr zu den alten merkantilistischen Prinzipen.

Mehr noch, die Entwicklungshilfe soll ebenfalls den sicherheitspolitischen Interessen des Landes im Asiatisch-Pazifischen Raum dienen. Japan hat beispielsweise bereits begonnen, die Küstenwachen der südostasiatischen Staaten mittels seiner Entwicklungshilfe zu stärken, um Chinas ausdehnende Territorialansprüche im Südchinesischen Meer etwa entgegen zu setzen. Die Veränderungen sind im Einklang mit Abes umstrittener außenpolitischer Leitlinie des „Proaktiven Pazifismus“ (sekkyokuteki heiwa shugi). Dieser Vortrag beleuchtet die außen- und innenpolitischen Hintergründe, die zur drastischen Veränderung der japanischen Entwicklungs-
hilfestrategie geführt haben.

Japanische Literatur bei „poetica“ in Köln

poetica

Nächste Woche Donnerstag, 25. Januar, gibt es eine schöne Veranstaltung für Freunde der japanischen Literatur im japanischen Kulturinstitut in Köln. Als Teil von „poetica“, dem Festival für Weltliteratur in Köln, lesen und diskutieren unter dem Titel „Die Kunst der Verwandlung III“ die Autor/innen Jeffrey Angles, Anneke Brassinga und Hiromi Itō. Moderiert wird die Veranstaltung von der Akutagawa-Preisträgerin Yoko Tawada. Beginn ist um 19 Uhr, Karten sind für 8 bzw. 6 Euro an der Abendkasse erhältlich.

Beschreibung
»Wäre ich nicht Übersetzerin geworden, hätte ich nie angefangen zu schreiben«, so Anneke Brassinga, die sich als Zeichensammlerin versteht, im Wissen, dass jedes Gedicht mehr ist als nur eine Sammlung von Sprachzeichen. Gedichte spiegeln die Sehnsucht wider, den Dingen der Welt Bedeutung zu verleihen, und jede neue poetische Konstellation beweist wie das Übersetzen von einer Sprache in eine andere, wie unterschiedlich sich die Dinge der Welt sehen lassen. – Von der Freiheit handeln die Gedichte von Jeffrey Angles, von der Hoffnung, sich zwischen Kulturen und Sprachen und Geschlechtern frei bewegen zu können, unabhängig zu werden von der sklavischen Gebundenheit an die Muttersprache und an die Kultur des Vaterlandes. Deshalb schreibt Jeffrey Angles als Amerikaner in Japanisch und empfindet den Übergang von der eigenen in die fremde Sprache als etwas Körperliches, Intimes, ja Erotisches. – Hiromi Itō ist eine der bedeutendsten Autorinnen der japanischen Gegenwartsliteratur, eine Performance-Künstlerin, eine »Schamanin der Poesie«, die die Stimmen des Alltags und die Themen des weiblichen Alltags: Schwangerschaft, Abtreibung, Sex, Altern oder Sterben,  wie auch der archaischen Mythologie Japans in ihren Auftritten auf faszinierende Weise lebendig werden lässt.

Symposium: Japan Pop goes global?

Japan Goes Pop

Das neue Jahr beginnt mit einer interessanten Veranstaltung: Das japanische Kulturinstitut Köln veranstaltet gemeinsam mit der Japanologie Köln am Freitag, 19. Januar 2018, ein Symposium zum Thema „Japan Pop goes global? – Japanische Populärkultur und ihre vielschichtige Rezeption in Deutschland“. Für die Keynote Speech ist die führende Manga-Forscherin Jacqueline Berndt zu Gast. Neben Vorträgen zu Manga und Videospielen wird es außerdem eine Podiumsdiskussion geben. Beginn ist um 14 Uhr im japanischen Kulturinstitut, und das Programm dauert bis 19.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Hier das Programm:  Weiterlesen

Studentisches Symposium „Heritage around the World“

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Ein studentisches Symposium zum Thema Welterbe gibt es am Freitag, 28. Juli, und Samstag, 29. Juli 2017, im japanischen Kulturinstitut in Köln. Ein Jahr lang haben sich die TeilnehmerInnen des Projekts „Forschungsklasse Welterbe“ der Uni Köln mit der UNESCO, mit Natur- und Kulturerbestätten und mit immateriellem Kulturerbe beschäftigt. Zum Abschluss des Projekts „Forschungsklasse Welterbe“ präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Ergebnisse der insgesamt 18 verschiedenen Projekte. Auch Japan steht mit auf dem Programm – es handelt sich also auch um eine gute Einstimmung auf das Seminar „Die Konstruktion des Kulturerbens in Japan“ von Prof. Tagsold im nächsten Semester :-)

Das Programm findet sich auf der Webseite des Projekts.

Datum: 28. und 29. Juli 2017
Uhrzeit: 28.07.: 12 bis ca. 19 Uhr ; 29.07.: 11 bis ca. 16 Uhr
Ort: Japanisches Kulturinstitut ; Universitätsstraße 98, 50674 Köln

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Symposium zu Japanologie in Osteuropa

Ein internationales Symposium zum Thema Japanologie in Europa findet am 8. und 9. Juni 2017 im Japanischen Kulturinstitut (JKI) Köln und an der Universität Bonn statt. Die Keynote Speech hält am Donnerstag, 8. Juni, um 19 Uhr am JKI Prof. Dr. Ekaterina Simonova-Gudzenko (Moscow State University, Institute of Asian and African Studies). Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Japanese Studies in Russia: History in Names“. Das vollständige Programm der Veranstaltung gibt es hier (Pdf-Datei).

Zu den Zielen des Symposiums hier ein Text der Veranstalter:
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Sondervortragsreihe mit dem Nobelpreisträger Professor Amano Hiroshi

Wer schon immer mal einen Nobelpreisträger in Aktion sehen wollte, der hat jetzt die Gelegenheit dazu!

Für seine Forschung zu effizienten, blaues Licht emittierenden Dioden erhielt Professor Amano  Hiroshi  (Professor an der Universität Nagoya) gemeinsam mit Professor Akasaki Isamu und Professor Nakamura Shūji den Nobelpreis für Physik 2014.

Professor Amano wird sein Thema nicht nur für Fachkundige, sondern auch allgemein Interessierte vorstellen. Der Vortrag findet auf Japanisch statt, wird aber simultan ins Deutsche gedolmetscht.

Die Veranstaltung findet am 18. März um 14:30 Uhr im Japanischen Kulturinstitut (Universitätsstr. 98) in Köln statt.

Interessierte melden sich bitte per Mail an jfco@jki.de oder per Telefon unter der 0221/940558-0.

Jobangebot des Japanischen Kulturinstituts Köln

Das japanische Kulturisntitut Köln hat einen Job im Bereich Buchhaltung und Öffentlichkeitsarbeit ausgeschrieben. Der Arbeitsbeginn ist für Oktober geplant und die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Verlangt werden von Bewerber/innen u.a. Japanischkenntnisse, die mindestens der Stufe N2 des JLPT entsprechen. Die Bewerbungsfrist ist der 31. August. Nähere Informationen finden Sie hin der Ausschreibung (Pdf-Dokument).