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Symposium zu Gender-Policies: „Democracy withouth Equality?“

Am Donnerstag, 30. November, findet im Japanisch-Deutschen-Zentrum Berlin ein Symposium zu Gender Policies in Deutschland, Japan und Südkorea statt, das Prof. Michiko Mae organisiert. Die Veranstaltung unter dem Titel „Democracy without Equality?“, die sich dem Themenkomplex Demokratie und Geschlechtergleichstellung widmet, bietet ein umfangreiches Programm mit Vorträgen von Wissenschaftler/innen aus allen drei Ländern. Das Programm ist hier zu finden, alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Anmeldung ist noch bis 20. November möglich (Anmeldeformular). Bei dem Symposium handelt es sich um eine Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS).

Hier die ausführliche Beschreibung:

Democracy without Equality?
– Gender Policies in Germany, Japan and South Korea –

Gleichheit und aktive Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben sind in den westlichen Gesellschaften gegenwärtig ein wichtiges Thema; auf nationaler und globaler Ebene werden Geschlechtergleichheit und Diversität durch nationalistische, populistische und fundamentalistische Kräfte in Frage gestellt. Angesichts dieser veränderten Weltlage ist es wichtig, vergleichend zu betrachten, wie Gleichstellungsprozesse zu mehr Demokratisierung und Partizipation beitragen. Während dies bisher vor allem auf Europa und die USA fokussiert thematisiert wird, sollen im geplanten Symposium Deutschland, Japan und Südkorea vergleichend untersucht werden, um auch die Entwicklungen in den beiden westlich orientierten Ländern in Ostasien mit einzubeziehen. Das ist deshalb sehr aufschlussreich, weil in beiden ostasiatischen Gesellschaften eine deutliche Tendenz zu mehr Partizipation der Bürger/innen, zu mehr Berücksichtigung ihrer Diversität (Integration von Migrant/innen, Behinderten u.a.) und in diesem Sinn zu mehr gleichen Rechten und Chancen und damit zu mehr Demokratie erkennbar ist. Da diese Fragen im Gleichstellungsprozess der Geschlechter zentral sind und weiterentwickelt werden, kann er als ein Modell gesehen werden für den Umgang auch mit anderen Formen der Diversität. Die Thematik des Symposiums hat eine große Aktualität, und von dieser Veranstaltung werden sicher starke Impulse ausgehen für mehr Partizipation und Diversität.

Deutsch-Japanischer Youth Summit 2017

collage_v10Eine tolle Gelegenheit zum Austausch mit jungen Japaner/innen! Die Deutsch-Japanische Jugendgesellschaft e.V. veranstaltet in diesem Jahr den 11. Deutsch-Japanischen Youth Summit vom 27. August bis zum 3. September in Hamburg, Rostock und Berlin.

An diesem Programm nehmen seit 2005, abwechselnd in Deutschland und Japan, je 20 junge Menschen aus beiden Ländern im Alter von 18 bis 30 Jahren teil. Inhalt sind Exkursionen und Diskussionen zu den Bereichen Umwelt, Bildung, Politik, Kultur und Gesellschaft. Die Botschaft von Japan in Deutschland hat 2017 erneut die Schirmherrschaft übernommen, die Abschlusspräsentation findet am 2. September im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin statt.

Interessenten aus Deutschland können sich ab sofort bis zum 31. Mai 2017 bewerben – auch Bewerbungen von Japanisch-Anfänger/innen sind willkommen.
Nähere Informationen über die Arbeitsgruppen, die Kosten und zur Bewerbung sind hier zu finden.

Austauschprogramm für junge Ehrenamtliche

Foto: JDZB

Foto: JDZB

Das Deutsch-Japanische Zentrum Berlin weist auf ein Austauschprogramm für junge Ehrenamtliche hin, das auch für einige unserer Studierenden interessant sein könnte:

Das umfangreiche zweiwöchige Besuchsprogramm für bis zu 17 Teilnehmende bietet Einblicke u. a. in die Situation der Jugendarbeit und des Bildungssektors im Partnerland; vor der Reise findet ein Vorbereitungsseminar im JDZB statt, das drei Tage dauert. Es wird auf deutscher Seite seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen e. V. veranstaltet.

Thema 2015 ist „Gesellschaftliche Partizipation junger Menschen“. Beim Austausch für junge Ehrenamtliche handelt es sich um ein bilaterales Fachprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit finanziellen Mitteln aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes. Ergänzend zur Förderung durch das deutsche BMFSFJ (KJP) und das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft u. Technologie (MEXT) müssen die Teilnehmenden eine Eigenbeteiligung von € 600,00 aufbringen.

Termine für 2015:
Vorbereitungsseminar in Berlin: 10.–12. Juli 2015
Besuchsprogramm in Japan: 25. August–8. September 2015
Japanische Delegation in Deutschland: 8.–21. September 2015

Alle Bewerbungsunterlagen gibt es auf den Seiten des JDZB.
Bewerbungschluss ist der 26. Mai 2015!

Michiko Mae in Stiftungsrat des JDZB berufen

Michiko MaeWir freuen uns bekannt geben zu können, dass Prof. Dr. Dr. h.c. Michiko Mae zum 30. September  vom japanischen Außenminister Fumio Kishida zum Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung „Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin“ ernannt wurde. Dem Stiftungsrat und dem Vorstand gehören jeweils von der deutschen und der japanischen Seite ernannte Mitglieder an, darunter namhafte Persönlichkeiten, auch die Botschafter der beiden Länder.

Die Stiftung wurde 1985 auf der Grundlage der Gespräche zwischen dem damaligen Bundeskanzler Kohl und dem damaligen Ministerpräsidenten Nakasone gegründet, um die japanisch-deutsche und internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wissenschaft und Kultur zu fördern und zu vertiefen. Seitdem finden am Japanisch-Deutschen Zentrum auf den Gebieten der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur jährlich 20 bis 30 Seminare, Symposien und Tagungen statt.

Hier gibt es weitere Informationen über die Gremien des JDZB.

Stellenangebot beim JDZB Berlin

Hier eine Stellenausschreibung des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin:

Wir sind eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung und Vertiefung der japanisch-deutschen und internationalen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Kultur mit Sitz in Berlin und suchen zum 1. September 2014 eine/n Angestellte/n im Projekt- und Konferenzmanagement. Weiterlesen