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Neues Buch von Stephanie Osawa erschienen!

devianzGute Neuigkeiten aus dem Institut! Von Stephanie Osawa ist soeben im Springer-Verlag ein neues Buch erschienen, das folgenden Titel trägt: „Devianz aus der Sicht von ‚Tätern‘. Normabweichendes Handeln in den Selbstdeutungen devianter Jugendlicher in Japan“. Das Buch beruht auf der Dissertation von Stephanie Osawa, für die sie an einer japanischen Schule geforscht hat. Über die ULB (im Uni-Netz) ist das Buch über Springer Link verfügbar.

Inhalt:
In der qualitativen Interviewstudie geht Stephanie Osawa der Frage nach, wie deviante Jugendliche in Japan ihr eigenes Handeln deuten. Ziel ist es, zu erarbeiten, wie sich die ‚Täter‘ im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Definition von Normabweichung und dem eigenen Bruch der Norm selbst verorten. Die Autorin zeigt auf, dass die Selbstdeutungen der Jugendlichen an hegemonialen Deutungsmustern zu Devianz orientiert sind, gleichzeitig aber ‚subkulturelle‘ Eigenlogiken verbergen, die Devianz zu einem in hohem Maße uneindeutigen und von komplexen Aushandlungspraktiken bestimmten Konstrukt werden lassen. Damit wählt Stephanie Osawa einen Zugang zur Thematik, der über die bislang übliche Ursachen- und Präventionsforschung hinausgeht und im Gegenzug Deutungsprozesse aus einer bislang wenig berücksichtigten Perspektive in den Blick nimmt.

Job als Deutschlehrkraft an der japanischen Schule

An der japanischen Schule in Düsseldorf wird ein/e Lehrer/in für Deutsch als Fremdsprache für Schüler von elf bis 15 Jahren gesucht. Beginn wäre schon ab 22. September.

Voraussetzungen sind Düsseldorf als Wohnort, die Bereitschaft zu intensiver Unterrichtsvorbereitung und Grundkenntnisse der japanischen Sprache.

Unterrichtet werden Montag 6 Stunden und Donnerstag 6 Stunden, wofür 28 Euro pro Unterrichtsstunde (45 Min.) bezahlt werden.

Interessierte melden sich bei Prof. Dr. Dr. h.c. Michiko Mae.

Vortrag: Japanisch-Lehre in Deutschland

Am Dienstag, den 3. Juni hält Herr Okada einen Vortrag über seine Erfahrungen als Japanisch-Lehrer in Deutschland.  Seit den 70er Jahren unterrichtete Herr Okada Japanisch unter anderem am japanischen Kulturinstitut in Köln und war außerdem bis zu seiner Pensionierung Geschäftsführer der japanischen Schule in Düsseldorf. Aus seinem sicher reichen Erfahrungsschatz wird er von 16:30 – 18:00 Uhr in Raum 23.03.01.41 berichten. Vortragssprache ist Japanisch.

Alle interessierten Studierenden und Institutsangehörigen sind herzlich eingeladen!