Schlagwort-Archiv: Japan

Vortrag über anti-koreanische Gruppierung

Mit einem Vortrag zum Thema „Zaitokukai und Netouyo. Ein Blick über den rechten Tellerrand“ ist am Donnerstag, 12. Dezember, Dr. Johannes Wilhelm von der Universität Wien bei uns zu Gast. Beginn des Vortrages ist um 18 Uhr im Raum 23.03.01.61. Weiterlesen

Mangavorstellung: Hikaru no Go

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ヒカルの碁 堀田 由美

Liebe Mangaliebhaber und Anime Fans,

der folgende Eintrag soll Teil einer Reihe von Einträgen werden, die sich mit der Vorstellung von Manga beschäftigen. Ziel und Zweck ist es bei den Lesern ein Interesse für Manga und Anime im Allgemeinen zu wecken bzw. falls das Interesse bereits schon vorhanden ist, dieses mit verschiedenen Manga aus dem Manga-Universum zu erweitern.

In meinem ersten Beitrag geht es um den Manga ヒカルの碁 – Hikaru no Goder das Go-Spiel thematisiert.  Weiterlesen

Prof. Tagsold am Sonntag im Radio

buch_tagsoldIn der Reihe „Fragen an den Autor“ ist Prof. Christian Tagsold am Sonntag, 7. Juli, ab 11 Uhr für eine Stunde bei SR2 zu Gast. In der traditionsreichen Sachbuch-Sendung stellen jeden Sonntag Autorinnen und Autoren ihre Werke vor und beantworten Fragen der Hörerinnen und Hörer. Christian Tagsold spricht über sein Buch Japan – Ein Länderportrait, das im März 2013 im Ch.-Links-Verlag erschienen ist.

Die Sendung „Fragen an den Autor“ hat einen Blog, auf dem Interessierte bereits im Vorfeld der Sendung Fragen an den Autor hinterlassen können. Auch während und nach der Sendung kann dort von den Zuhörerinnen und Zuhörern das vorgestellte Werk diskutiert werden. Falls Sie also konkrete Fragen zu Herrn Tagsolds Buch haben – oder vielleicht dazu, wie sich die Arbeit an dem Buch für ihn gestaltet hat – können Sie ihn nun auch ganz offiziell über das Radio oder den Blog ansprechen.

Japanisch-Redewettbewerb

Ein Flug nach Japan winkt als Hauptpreis bei einem bundesweiten Japanisch-Redewettbewerb, den die Botschaft von Japan in Berlin gemeinsam mit Partnern in diesem Jahr veranstaltet.

Teilnehmen können in Deutschland ansässige Personen mit guten Japanischkenntnissen im Alter von mindestens 20 Jahren (Stichtag: 23. November 2013), die entweder noch gar nicht in Japan waren bzw. sich dort bis maximal 90 Tage aufgehalten haben (Gruppe A) oder 91 Tag bis maximal 12 Monate (Gruppe B) in Japan waren. Weitere Teilnahmebedingungen und eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen finden Sie in dieser Pdf-Datei. Die Sieger aus beiden Gruppen gewinnen einen Flug nach Japan, für die Zweit- und Drittplatzierten gibt es Sachpreise, für alle Teilnehmer an der Endausscheidung kleine Geschenke.

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Winzige Inseln sorgen für reichlich Zündstoff

Am Montag, 3. Juni, gab es an unserer Uni in der Reihe „Außenpolitik Live“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Territorialkonflikte im Chinesischen Meer“, moderiert von Prof. Dr. Christian Tagsold.

Rhea Handgretinger Ishizaka war dort und gibt hier Ihre Eindrücke von der Veranstaltung wieder.

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Neues aus der Kultureinführung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kultureinführung stellen auch im Sommersemester wieder besondere Kreativität unter Beweis. Als kleinen Einblick in den Unterricht präsentieren wir hier deutsche Haiku und Poster mit praktischen Lebenstipps aus dem Konfuzianismus.

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Diskussion über Konflikte im chinesischen Meer

In der Reihe „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ gibt es bei uns an der Universität am Montag, 3. Juni, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Territorialkonflikte im chinesischen Meer“. Zu Gast sind Dr. Volker Stanzel, deutscher Botschafter in Japan, und Dr. Gudrun Wacker von der Stiftung Wissenschaft und Politik.  Prof. Dr. Christian Tagsold vom Institut für Modernes Japan übernimmt die Moderation. Beginn ist um 18.30 Uhr im Hörsaal 2B der Universität Düsseldorf (Gebäude 22.01).

Benefizveranstaltung in Erkrath

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Erkrath organsiert am Sonntag, 14. April, eine Benefizveranstaltung für Kinder in der Katastrophenregion Japans. Der Erlös der Veranstaltung geht an eine Non-Profit-Organisation in Iwaki (Präfektur Fukushima). Nähere Informationen finden sich auf folgendem Flyer:

Flyer_ganz_neu.doc

Vortragsreihe: Gespenster und Dämonen in der japanischen Kulturgeschichte

Im April gibt es im Eko-Haus in Düsseldorf eine kleine Vortragsreihe, die sich japanischen Geistern und yôkai widmet. Jeweils donnerstags um 18.30 Uhr geht es im Eko-Saal um schaurige Gestalten, ihre Wurzeln und ihre gegenwärtigen Inkarnationen. Hier das Programm:

geistDo 11.04.
Dr. Elisabeth Scherer (Düsseldorf):
„Rache und Verführung im weißen Gewand: Weibliche Geister in der japanischen Kulturgeschichte“

Zerzauste schwarze Haare, ein weißes Kleid, unausweichliche Rache: Die japanischen Geister, die meist weiblichen Geschlechts sind, gelten heute weltweit als Ikonen des Horrorkinos. Doch woher kommt dieses stereotype Äußere, was treibt die Geister an, und warum sind sie so häufig weiblich? Der Vortrag verfolgt die Spuren der weiblichen Geister in der japanischen Kulturgeschichte und widmet sich dabei unter anderem dem japanischen Theater, Holzschnitt–Künstlern und den Kino–Geistern.

Do 18.04.
Dr. des. Nicole Fujimoto (München):
„Yōkai 妖怪 in der Edo–Zeit: Gespenstisches zwischen(Aber)glaube, Spiel und Pop“

Die Edo–Zeit (1603–1868) ist reich an phantasievollen Darstellungen gespenstischer Figuren (yōkai) wie einäugigen Tōfuträgern, langhalsigen Ölschleckerinnen oder Katzenmonstern. Zwar lassen sie sich zu einem Teil auf den Volksglauben zurückführen, aber der Vortrag zeigt auch, wie die yōkai als „Stars“ in der städtischen Kultur ein besonderes Eigenleben entwickelten und zur Attraktion und zum Publikumsmagneten nicht nur in Theater, Literatur und Holzschnittkunst, sondern auch zum Beispiel in Schaustellergeschäften, Schießbuden und Spielzeug wurden.

Do 25.04.
Timo Thelen M.A. (Düsseldorf)
„Von Monstern zu Kuscheltieren: Über japanische Fabelwesen in Anime–Filmen“

Das Mittelalter in Japan war eine Epoche Furcht einflößender Kreaturen. Die Monster, die einst für Angst und Schrecken sorgten, blieben durch Bilder und Erzählungen bis in die Gegenwart lebendig. Allerdings hat sich ihr Aufgabenbereich elementar verändert. Anstatt Menschen zu belästigen, zu täuschen oder sogar zu töten, schützen sie im heutigen populären Medium des Anime–Films die bedrohte Umwelt, berichten von einer besseren Vergangenheit und wollen die Menschen über Moral und Ethik belehren. Anhand zahlreicher Beispiele wie GeGeGe no Kitaro, Mein Nachbar Totoro und Pompoko wird gezeigt, wie die Transformation von Monstern zu Kuscheltieren schrittweise vollzogen wurde und wie die Diskurse um Japanizität und Heimat dabei beteiligt waren. Es wird kein Vortrag zum Gruseln, sondern zum Staunen werden.

Eine CD für Japan

„Benefiets for Japan“ – so lautet der Titel einer Doppel-CD, die das Leverkusener Label licht-ung zugunsten von Hilfsprojekten in Nordjapan herausgibt. Johannes Garbe hat 35 Künstler aus der ganzen Welt für dieses außergewöhnliche Projekt gewinnen können, so dass auf den beiden CDs eine sehr große Vielfalt versammelt ist.

Die Stücke stammen alle aus der alternativen Musik-Szene und reichen von abstrakten Noise-Werken über Tanzbares bis hin zu Punkrock. Sogar eine japanische Berühmtheit ist vertreten: Der Acid-Folk-Sänger Tomokawa Kazuki, der seit den 1970er Jahren aktiv ist und mit Regisseuren wie Miike Takashi und Wakamatsu Kôji zusammengearbeitet hat. Einen Überblick über alle auf dem Album vertretenen Künstler und Titel gibt es hier.

Die CD ist über licht-ung erhältlich und kostet 16 Euro, von denen je 5 Euro an das Rote Kreuz und an das Projekt „Heart on Coin“ gehen, das Schulen in den betroffenen Regionen unterstützt.