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Bericht über Keiko Murakami

Keiko Murakami, die Hiroshima-Überlebende, die letzte Woche bei uns am Institut über ihre Erfahrungen gesprochen hat, war auch noch an zwei anderen Düsseldorfer Einrichtungen zu Gast. Über einen dieser Vorträge, im Buch- und Kunstkabinett Konrad Mönter in Meerbusch-Osterrath, wird heute in der Rheinischen Post berichtet. Hier können Sie den Artikel aufrufen – vor allem für diejenigen interessant, die den spannenden Vortrag bei uns verpasst haben.

Bericht: Zeitzeugenvortrag im Zakk

Hideto Sotobayashi berichtete vergangene Woche bei seinem zweiten Vortrag im Zuge der 150 Jahre Deutsch – Japanischer Freundschaft im Zakk über seine Erlebnisse bei dem Atombombenabwurf auf Hiroshima im Jahr 1945. Ein Student des Instituts für Modernes Japan, Nicolas Nagel, dokumentiert hier die Veranstaltung.

Der Abend startete mit einer Performance von Tomoko Tezuka, Chikako Kaido und Shinsaku Yuasa. Der Auftritt begann damit, dass die Künstler mit Kreide auf den Fußboden malten. Im Hintergrund wurde Flöte gespielt und die drei Performer fingen an, ihre Körper langsam zu bewegen. Diese Bewegungen endeten in krampfartigen Zuckungen. Nach einer japanischen Begrüßung folgten weitere Tänze, unter anderem ein Sommertanz und ein  Krankentanz. Zwischendurch fielen Begriffe wie „Hiroshima“, „6. August“, „Arbeitsdienst“ oder „Militärregierung“. Am Ende dieser 15 minütigen Tanzeinlage brachen alle drei schreiend zusammen. Weiterlesen