Schlagwort-Archiv: Gender

Modernes Japan bei „Heine meets Huxley“

HuxleyAm Donnerstag, 25. Oktober, ab 18 Uhr gibt es in der Reihe „Heine meets Huxley“ eine Veranstaltung zum Thema „Schöne neue Welt: Von Superbodies und Mensch-Maschinen“ in der O.A.S.E. hier auf dem Campus. Mit dabei sind unsere MA-Studierenden Madita Michaelis und Jan Gabler, die das Thema im Zusammenhang mit Anime vorstellen.

Vortragende:
•    Prof. Dr. Ulrich Rosar, Institut für Sozialwissenschaften, HHU
•    Madita Michaelis und Jan Gabler, MA-Studierende, Institut für Modernes Japan, HHU

Moderation und Diskussionsleitung:
•    Dr. Anja Vervoorts, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der HHU

Infotext
Der Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley entwirft eine Gesellschaft, in der sich fast nur schöne und normkonforme Menschen tummeln.
Der Bedeutung von körperlicher Attraktivität für die gesellschaftliche Stellung in Huxleys Universum und im Hier und Heute widmet sich der Soziologe Ulrich Rosar in seinem Vortrag „Brave New Beauty – Physische Attraktivität als gesellschaftliches Kapital“.

 Dank der rasanten Entwicklungen in der Künstlicher Intelligenz und der Biotechnologie schreitet die Optimierung des menschlichen Körpers (und des Gehirns) stetig voran. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine scheinen allmählich zu verschwimmen. Doch was haben Lebensformen wie Cyborgs, Androide oder Roboter mit Huxley zu tun? Und wie beeinflussen sie die Vorstellungen über unseren Körper oder das Verhältnis der Geschlechter? Dieses faszinierende Thema untersuchen die Master-Studierenden Madita Michaelis und Jan Gabler anhand japanischer Anime-Serien.  

Und Sie? Fragen Sie sich auch, wo das alles enden soll? Dann kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit! 

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

25. Gender-Workshop – Programm

[English version below]

Auch in diesem Jahr wird wieder vorgelagert zur Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) der Gender-Workshop am 22. und 23. November im Japanisch-Deutschen Zentrum in Berlin stattfinden. Das Thema dieses Jahr ist „Rückblick und Neue Horizonte“. Weiterlesen

Internationale Konferenz „Queerying Japan“

Poster Queerying JapanAm Freitag, 6. Juli, und Samstag, 7. Juli 2018, veranstaltet unser Institut (Lehrstuhl I, Prof. Dr. Andrea Germer) die internationale Konferenz „Queerying Japan“ mit Gästen aus Japan, den USA und Australien im Haus der Universität Düsseldorf. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei! Die Konferenzsprache ist Englisch. Ausführliche Informationen gibt es auf der Homepage der VeranstaltungWeiterlesen

Berichte zur Tagung „Democracy without Equality?“

Gender Policies in Japan, Germany and South Korea

(c) JDZB Berlin

Im November 2017 hat Prof. i.R. Michiko Mae am Japanisch-Deutschen Zentrum in Berlin ein Symposium zu Gender-Policies organisiert: „Democracy without Equality?
– Gender Policies in Germany, Japan and South Korea“. In einem umfangreichen Programm wurden viele wichtige Fragen aufgeworfen und es entwickelte sich eine rege Diskussion. Mittlerweile sind ausführliche Berichte zu dem Symposium und einem anschließenden Kolloquium auf den Seiten des JDZB verfügbar. Einer der Berichte wurde von unserer Mitarbeiterin Ludgera Lewerich verfasst.

Hier geht es direkt zu den Berichten:

 

Symposium zu Gender-Policies: „Democracy withouth Equality?“

Am Donnerstag, 30. November, findet im Japanisch-Deutschen-Zentrum Berlin ein Symposium zu Gender Policies in Deutschland, Japan und Südkorea statt, das Prof. Michiko Mae organisiert. Die Veranstaltung unter dem Titel „Democracy without Equality?“, die sich dem Themenkomplex Demokratie und Geschlechtergleichstellung widmet, bietet ein umfangreiches Programm mit Vorträgen von Wissenschaftler/innen aus allen drei Ländern. Das Programm ist hier zu finden, alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Anmeldung ist noch bis 20. November möglich (Anmeldeformular). Bei dem Symposium handelt es sich um eine Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS).

Hier die ausführliche Beschreibung:

Democracy without Equality?
– Gender Policies in Germany, Japan and South Korea –

Gleichheit und aktive Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben sind in den westlichen Gesellschaften gegenwärtig ein wichtiges Thema; auf nationaler und globaler Ebene werden Geschlechtergleichheit und Diversität durch nationalistische, populistische und fundamentalistische Kräfte in Frage gestellt. Angesichts dieser veränderten Weltlage ist es wichtig, vergleichend zu betrachten, wie Gleichstellungsprozesse zu mehr Demokratisierung und Partizipation beitragen. Während dies bisher vor allem auf Europa und die USA fokussiert thematisiert wird, sollen im geplanten Symposium Deutschland, Japan und Südkorea vergleichend untersucht werden, um auch die Entwicklungen in den beiden westlich orientierten Ländern in Ostasien mit einzubeziehen. Das ist deshalb sehr aufschlussreich, weil in beiden ostasiatischen Gesellschaften eine deutliche Tendenz zu mehr Partizipation der Bürger/innen, zu mehr Berücksichtigung ihrer Diversität (Integration von Migrant/innen, Behinderten u.a.) und in diesem Sinn zu mehr gleichen Rechten und Chancen und damit zu mehr Demokratie erkennbar ist. Da diese Fragen im Gleichstellungsprozess der Geschlechter zentral sind und weiterentwickelt werden, kann er als ein Modell gesehen werden für den Umgang auch mit anderen Formen der Diversität. Die Thematik des Symposiums hat eine große Aktualität, und von dieser Veranstaltung werden sicher starke Impulse ausgehen für mehr Partizipation und Diversität.

Vortrag: Das Land der „strahlenden Frauen“? Japanische Modernisierung und die heutige Genderpolitik

Am 9. Januar um 18:30 wird Frau Prof. Michiko Mae im Rahmen der Ringvorlesung „Genderchange: Geschlechterforschung zwischen Innovation und Backlash“ im Haus der Universität einen Vortrag über die Gleichstellungspolitik des japanischen Premiers Abe halten.

Die Regierung des Ministerpräsidenten Abe hat die Frauenförderpolitik zu einem ihrer wichtigsten Ziele erklärt; sie steht unter dem Motto: „Bildung einer Gesellschaft, in der alle Frauen strahlen“. Was ist mit „strahlenden Frauen“ gemeint und werden mit diesem Programm tatsächlich wirksame frauenfördernde Maßnahmen eingeleitet? Wie sind die Erfolgschancen dieser Politik? In dem Vortrag wird analysiert, worauf genau die Regierungspolitik abzielt und welche Wirkungen bisher hervorgerufen wurden. Gleichzeitig wird die gegenwärtige Situation der Frauen in Japan untersucht, welche Arbeits- und Lebensbedingungen und welche Chancen und Möglichkeiten sie haben, aber auch mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Darüber hinaus wird in diesem Kontext eine Strukturanalyse der japanischen Modernisierung bis heute unternommen und die heutige Genderpolitik darin verortet. Es wird aber auch die Frage gestellt, worin die Entstehungsbedingungen und strukturellen Grundlagen der heutigen Genderordnung und der spezifischen Genderverhältnisse in der japanischen Gesellschaft liegen. Kann unter diesen Umständen die Regierung mit ihrem neuen Konzept Erfolg haben? In welche Richtung sollte man denken, um in der japanischen Gesellschaft eine wirkliche Erneuerung ermöglichen zu können?

Anschließend wird es wie immer eine Diskussionsrunde mit Publikumsbeteiligung geben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Nikolausdebatte zu einem Gender-Thema

Ist es besser eine Frau oder ein Mann zu sein?
Um diese Frage dreht sich die Nikolausdebatte des Debattierclubs, die am 19.12. um 18:30 Uhr im Haus der Universität stattfindet. Die Veranstaltung gehört zu der Ringvorlesung Genderchange, die Prof. Annette Schad-Seifert mit organisiert.
Wir erwarten eine spannende Diskussion!

nikolaus

Gender-Workshop 2016

Auch in diesem Jahr findet der Gender-Workshop „Geschlechterforschung zu Japan“ statt, wie immer vorgelagert zur VSJF-Jahrestagung, dieses Mal vom 17.-18.11.2016 in Duisburg.

Das Programm finden Sie hier:

Donnerstag, 17.11.2016
15:00-15:30 Uhr
Begrüßung
(Ilse Lenz, Michiko Mae, Julia Siep, Katharina Hülsmann)
15:30-16:15 Uhr
Gendered Transnational Mobility and Space – Analyzing Education and Career Mobility of Japanese Corporate Elites
(Jaok Kwon, Universität Heidelberg)

16:15-16:45 Uhr
Kaffeepause

16:45-17:30 Uhr
The Women Drivers: Gender and Mobility in Kirino Natsuo’s Novels
(Mina Qiao, Universität München)

17:30-18:00 Uhr 
Diskussion zum Thema


 

Freitag, 18.11.2016
9:00-9:45 Uhr
Lebensraum Share House – eine Wohngemeinschaft als „sicherer Hafen“
(Jasmin Böhm, Universität Trier)

9:45-10:30 Uhr
Liebes(t)räume – Die Aushandlung von Geschlechterrollen in Paarbeziehungen in Japan
(Nora Kottmann, Universität Düsseldorf)

10:30-11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00-11:45 Uhr
Gender und Körperlichkeit – Essstörungen in den Werken Kanehara Hitomis
(Anna-Lena von Garnier, Universität Düsseldorf)

11:45-12:30 Uhr
Abschlussdiskussion


Kontakt:
Dr. Julia Siep
Institut für Modernes Japan
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
siep@phil.hhu.de, 0211-81.14709

 

Bericht zum Symposium: „Japanische Populärkultur: Neue Potenziale – neue Perspektiven?“

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Die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion

Unser diesjähriges Symposium am 20.05.2016 im Haus der Universität beschäftigte sich mit der Frage, welches Potenzial die japanischen Populärkultur in Deutschland hat und welche neuen Perspektiven sich aus ihrem anhaltenden Boom eröffnen. Gleichzeitig mit dem Symposium wurde das gerade neu erschienene Buch „Japanische Populärkultur und Gender“, herausgegeben von Michiko Mae, Elisabeth Scherer und Katharina Hülsmann, vorgestellt. Am Schluss der Veranstaltung wurden die wissenschaftlichen Vorträge durch eine Podiumsdiskussion zwischen Expert/innen, die in verschiedenen Bereichen der japanischen Populärkultur tätig sind, in die Praxis erweitert. Hier finden Sie nun einen kleinen Bericht von Anna-Lena von Garnier zu den Vorträgen und Diskussionen des Tages. Weiterlesen

Symposium: „Japanische Populärkultur: Neue Potenziale – Neue Perspektiven?“

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Im Rahmenprogramm des Japan-Tages veranstaltet unser Institut am Freitag, 20. Mai 2016, wieder ein Symposium:

„Japanische Populärkultur: Neue Potenziale – Neue Perspektiven?“.

Es findet im Haus der Universität, Schadowplatz 14, statt. Eintritt frei – alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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