Schlagwort-Archiv: Gastvortrag

Vortrag: Career Connections

Am 28.11. wird Frau Horiuchi von der Vermittlungsfirma Career Connections in unserem Institut zu Gast sein.

Sie wird Ihr Unternehmen vorstellen und erläutern, wie die Vermittlung an japanische Firmen bei ihnen abläuft.

Wann: 28.11.
Uhrzeit: 16:30-18:00 Uhr
Ort: 21.24.00.94

Der Vortrag findet in japanischer Sprache statt und ist vorwiegend an Studierende im Master gerichtet. Bachelorstudierende, die sich in ihrer Abschlussphase befinden, sind ebenfalls herzlich willkommen.

 

Gastvortrag von Herrn Sato (Waseda Universität)

Am 09.05. bekommt unser Institut Besuch von der Waseda Universität in Tokyo.
Herr Masayuki Sato wird einen Vortrag mit dem Titel „Lebenswelt der Kinder in Japan – Forschung und Praxis für kinderfreundliche Architektur und Umwelt“ (『日本の子ども環境 -
子どものための建築や環境に関する研究と実践』) halten. Der Vortrag wird auf Japanisch gehalten werden.

 

Interessierte sind herzlich zu dem Vortrag eingeladen.

Datum: 09.05.

Beginn: 16:30 Uhr

Ort: 24.21.04.61

Spannender Gastvortrag

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Raffael: Schule von Athen (1509/10), Wikimedia Commons, The Yorck Project

Einen interessanten Gastvortrag von Dr. Francesco Campagnola von der Universität Ghent gibt es am Dienstag, 9. Juni, um 18 Uhr in Raum 23.03.01.70. Thema des Vortrages ist die Erforschung der Epoche der Renaissance in Japan. Unter dem Titel „Crisis and Renaissance in Postwar Japan“ beschäftigt sich Campagnola damit, wie während und nach dem zweiten Weltkrieg in Japan die historische Forschung zur Rennaisance von der Krisenhaftigkeit der damaligen Situation geprägt war. Er zeigt so auf, wie in den Werken von Historikern die Beziehung von Krise und Wiedergeburt anhand der Epoche der Renaissance reflektiert wurde. Die Renaissance wird somit zu einer Metapher für den Wunsch nach Veränderung.

Spannender Gastvortrag zu jungen Japanern im Ausland (u.a. in Düsseldorf)!

Am Montag, 1. Dezember,  gibt es um 18:30 Uhr im Raum 23.03.01.61 einen spannenden Vortrag von Prof. Kamiya Hiroo (Kanazawa Universität) und Prof. Yui Yoshimichi (Hiroshima Universität) zum Thema 日本経済のグロバル化と日本人若者の海外就職 („Die Globalisierung der japanischen Wirtschaft und die Arbeitserfahrungen junger Japaner im Ausland“).

Warum gehen junge Japaner zur Arbeit ins Ausland? Welche Motivationen und Erwartungen haben sie? Wie empfinden sie das Leben in der Fremde im Vergleich zu ihrem Alltag in Japan?
Ein japanisches Forschungsteam um sechs Professoren der Geographie ist diesen Fragen im Auftrag des japanischen Bildungsministeriums drei Jahre lang (2012–2014) nachgegangen. Sie führten qualitative Interviews mit Japanern in San Francisco, Shanghai, Bangkok und Düsseldorf. In Düsseldorf alleine befragten sie 74 Personen zwischen 18 und 42 Jahren, die nicht als Versetzte, sondern freiwillig nach Deutschland gekommen sind, um dort zu arbeiten und zu leben.

Im ihrem Gastvortrag wollen Prof. Kamiya und Prof. Yui, die zwei Leiter des Forschungsteams, nicht nur ihre Ergebnisse von den befragten Japanern aus Düsseldorf präsentieren, sondern auch einen Vergleich zu den anderen untersuchten Städten aufzeigen. Der Vortrag wird auf leichtem Japanisch stattfinden und mit einer Powerpointpräsentation unterstützt.

Bericht: „Ethnographie interkulturellen Handelns in deutschen und amerikanischen Unternehmen in Japan“

Am 27.06.2013 hielt Prof. Dr. Alois Moosmüller (LMU München) im Rahmen des Bachelor Plus Programmes einen spannenden und informativen Vortrag zum Thema „Ethnographie interkulturellen Handelns in deutschen und amerikanischen Unternehmen in Japan“. Für alle, die den Termin leider nicht wahrnehmen konnten, gibt es nun eine kleine Zusammenfassung:

Vortrag Prof. Dr. Moosmüller

Prof. Dr. Moosmüller ist Ethnologe und Professor für Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er hat insgesamt fünf Jahre in Tōkyō gelebt und während dieses Aufenthaltes Feldforschung in multinationalen Unternehmen in Japan durchgeführt. Neben seinem Untersuchungsgegenstand waren vor allem seine Erfahrungen aus der Feldforschung, besonders Methodik sowie wissenschaftliche Ethik Gegenstand des Vortrages.

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Gastvorträge zu Okinawa

Zwei Gastvorträge mit Okinawa-Schwerpunkt gibt es am Mittwoch, 9. Mai, an unserem Institut. Prof. Michael Molasky (Hitotsubashi-Universität Tokyo) und Oliver Kühne (Unviersität Tübingen) sprechen zu dem gemeinsamen Oberthema „Okinawan Religion and Self-perception in Tourism and Literature“. Beginn ist um 16.30 Uhr im Hörsaal 2B, alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Prof. Michael Molasky wird sich in seinem Vortrag (in englischer Sprache) der Literatur von Medoruma Shun widmen, und Oliver Kühne geht auf das Bild Okinawas ein, das sich in den Werken japanischer Autorinnen wie Yoshimoto Banana oder Kirino Natsuo und in der Tourismusindustrie zeigt (Vortrag in deutscher Sprache). Die Abstracts zu den Vorträgen können hier heruntergeladen werden.

Vortrag: Religion und Politik in Japan

Axel Klein vom DIJ Tokyo besucht am Mittwoch, 15. Juni, unser Institut und hält einen sehr interessanten Vortrag: Religion und Politik in Japan – Der Fall der „Wissenschaft vom Glück“. Die „Wissenschaft vom Glück“ (Kōfuku no kagaku) ist eine sogenannte „Neue Religion“, die in Japan politschen Einfluss sucht und auch in Düsseldorf eine Niederlassung hat. Treffpunkt zum Vortrag ist um 18.30 Uhr im Raum 81. Wir hoffen, dass viele diese tolle Gelegenheit wahrnehmen!

Abstract des Vortrages:

Tempel der WvG in Tokyo; Foto: Flickr cc, sarmoung

Das Verhältnis von Religion und Politik hat beginnend mit der islamischen Revolu­tion im Iran 1979 weltweit an Aufmerksamkeit gewonnen. Seither sind zahlreiche Staaten und Regionen Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen geworden, doch dem Fall Japan wurde bis heute vergleichsweise wenig Beachtung zuteil. Dabei treten hier einige religiöse Organisationen als einflussreiche Akteure im politi­schen System in Erscheinung. Es handelt sich dabei nicht in erster Linie um repräsentative oder gar eine Mehrheit der Bevölkerung einschließende Institutionen des Buddhismus oder Schintoismus. Vielmehr sind es meist so genannte „Neue Religionen“ (shinshūkyō) bzw. ihre noch jüngeren Artgenossen der „Neuen Neuen Religionen“ (shin shinshūkyō), die beispielsweise einzelne politische Forderungen aus ihrer Lehre entwickelten und damit an Regierung und Parteien herantraten. In wenigen Fällen entwarfen diese Glaubensgemeinschaften aber auch eine umfangreiche politische Agenda und schufen darauf aufbauend eine politische Partei. Der bisher letzte Versuch, eine religiöse Partei im japanischen Parteiensystem zu etablieren, erfolgte 2009 durch die Kōfuku no kagaku („Die Wissenschaft vom Glück“, kurz: WvG) und ist Gegenstand dieses Vortrags.