Schlagwort-Archiv: Fukushima

Veranstaltungen zum Thema Fukushima

Der Verein Sayonara Genpatsu Düsseldorf organisiert in nächster Zeit einige interessante Veranstaltungen in Düsseldorf und Aachen: Einen Vortrag über die aktuelle Lage in Fukushima von der Journalistin Mako Oshidori (19.2.2017), den Fukushima-Gedenktag mit Demo (11.3.2017) und eine Fotoausstellung von Kenji Higuchi mit Vortrag (12.3.2017). Nähere Informationen gibt es auf der Webseite von Sayonara Genpatsu.

Vortrag über Strahlenopfer von Fukushima

Shin Sugok, die am 2. März auch bei uns am Institut zu Gast sein wird, hält am Freitag, 13. März, einen Vortrag zum Thema „Diskriminierung als politisches System – Japan im Umgang mit Opfern und Kritikern“. Beginn ist um 19 Uhr in der VHS Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1 (hinter dem Hauptbahnhof).  Weiterlesen

„Nuclear Nation“ in Köln

Eine Empfehlung: Der Dokumentarfilm „Weit entfernt von der Heimatstadt Futaba – Nuclear Nation I + II“ (OmeU) wird demnächst im Japanischen Kulturinstitut in Köln gezeigt. Am zweiten Tag wird der Regisseur des Films, Atsushi Funahashi, zu einem Gespräch anwesend sein.

10.02.2015 (Di) 19:00 Uhr (Teil 1)
11.02.2015 (Mi) 19:00 Uhr (Teil 2)

Informationen zu diesen sehr spannenden Filmen gibt es auf der offiziellen Webseite und in einem Artikel hier auf unserem Blog.

 

Eröffnung der Post-Tsunami Fotoausstellung 生きる – IKIRU – Weiterleben!

ikiru-ausstellungZum Jahrestag der Dreifachkatastrophe in Japan zeigt das Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln die Fotoausstellung „生きる – IKIRU – Weiterleben!“. Die bewegenden Fotografien, aufgenommen von betroffenen Berufsfotografen und Amateuren, zeugen davon, wie sich das Leben der Menschen in der japanischen Küstenregion im Nordosten Japans innerhalb von Minuten komplett veränderte.

Die Eröffnung der Fotoausstellung findet am 11. März 2014 um 17 Uhr statt. Weiterlesen

FUKUSHIMA DAY in Düsseldorf

„Die Wahrheit über Fukushima“ – ein Vortrag von Mako Oshidori in Düsseldorf
(MIT DEUTSCHER ÜBERSETZUNG – EINTRITT FREI)

Datum: Samstag, 8. März 2014, 17.00 – 19.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche (Evangelische Stadtakademie Düsseldorf)
Bastionstraße 6 (Parkmöglichkeiten am Carlsplatz)
40213 Düsseldorf

Hören Sie aus erster Hand, welcher Situation sich Menschen in Fukushima seit der nuklearen Katastrophe von 2011 ausgesetzt fühlen. Erfahren Sie Wahrheiten über Fukushima, die vor allem nach Verabschiedung des „Gesetzes über den Schutz bestimmter Geheimnisse“ wenig zur Sprache kommen, die selten ins Ausland dringen.
Für die deutschen Teilnehmer wird der Vortrag selbstverständlich auch ins Deutsche übersetzt. Es ist uns sehr wichtig, dass so viele Mitmenschen wie möglich erfahren, was derzeit in Japan vor sich geht, denn es geht uns alle an.
Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme – bringen Sie Freunde und Bekannte mit, Sie sind alle sehr herzlich willkommen!

Weitere Informationen: Weiterlesen

Film – MEINE TANTE AUS FUKUSHIMA

wdrfilm
Zum 3. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima, zeigt der WDR am 6. März 2014 um 23:15 Uhr den Film „Meine Tante aus Fukushima“.

Aber schon am 23. Januar gibt es eine Preview im Filmforum NRW in Köln. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Kyoko Miyake statt, moderiert von Jutta Krug.
Der Eintritt ist frei.

DONNERSTAG | 23. JANUAR 2014 | 19:00 UHR
Filmforum NRW | Bischofsgartenstr. 1 | 50667 Köln

Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 18.01.2014 unter
dokfilm@WDR.de gebeten

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Lesebuch Fukushima

Perspektiven auf die Katastrophe von Fukushima, die weit über die deutsche Medienberichterstattung hinausgehen, bietet ein neues Buch, das von Studierenden der Japanologien Frankfurt und Leipzig zusammengestellt wurde:

Gebhardt, Lisette; Richter, Steffi (Hg., 2013): Lesebuch „Fukushima“. Berlin: EB-Verlag. 24,80 Euro,  ISBN 978-3-86893-103-7. (Inhaltsverzeichnis und Leseprobe)

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Fukushima-Filme zeigen Leben mit der Strahlung

Die Trauer um die Toten, der Verlust von Heimat, wirtschaftlicher Niedergang – die Katastrophe vom 11. März 2011 ist innerhalb kurzer Zeit im japanischen Film schon von vielen Seiten beleuchtet worden. Unter den japanischen Beiträgen bei der diesjährigen Berlinale beschäftigten sich die Spielfilme Kujira no machi, Tôkyô kazoku und Cold Bloom mit der Katastrophe. Die Atomkatastrophe und die verheerenden Folgen der austretenden Radioaktivität allerdings waren bisher nur im Bereich des Dokumentarfilms präsent (z.B. Nuclear Nation, Friends after 3.11, Radioactivists).

Das hat sich jetzt geändert: Beim diesjährigen japanischen Filmfestival Nippon Connection in Frankfurt gab es gleich zwei Spielfilme, die sich mit der unsichtbaren nuklearen Bedrohung auseinandersetzen. Kibô no kuni („Land of Hope“) von Sono Sion spielt in einer Zukunft, in der in Japan erneut ein Reaktor zerstört wird. Durch die Protagonisten – ein altes Bauernpaar, ihren Sohn und dessen schwangere Frau – erlebt der Zuschauer Ausweglosigkeit und verzweifeltes Aufbäumen. Odayakana nichijô (int. Titel „Odayaka“) schildert in schlichten, alltagsnahen Bildern die Reaktionen der Menschen auf die Katastrophe irgendwo im Großraum Tokyo. Der Regisseur Uchida Nobutera konzentriert sich dabei auf zwei Frauenfiguren, die sich um die Gesundheit der Kinder sorgen, mit ihren Befürchtungen jedoch den Missmut ihres Umfeldes auf sich ziehen.

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Benefizveranstaltung in Erkrath

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Erkrath organsiert am Sonntag, 14. April, eine Benefizveranstaltung für Kinder in der Katastrophenregion Japans. Der Erlös der Veranstaltung geht an eine Non-Profit-Organisation in Iwaki (Präfektur Fukushima). Nähere Informationen finden sich auf folgendem Flyer:

Flyer_ganz_neu.doc